Krieg in Syrien: Für das Land ist noch lange kein Frieden in Sicht.

Mit 900.000 Euro hat missio München in den vergangenen beiden Jahren verschiedene Hilfsprojekte im Kriegsland Syrien unterstützt. "Uns ist wichtig, dass wir Syrien auch zehn Jahre nach Ausbruch des Bürgerkrieges nicht vergessen und dass wir den Menschen beim Wiederaufbau beistehen", sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Blockaden und Sanktionen verschlechtern die Versorgungslage. Hilfe von außen kann nur unter erschwerten Bedingungen ins Land gelangen. Deshalb sind wir froh, dass wir uns auf die zuverlässige Arbeit unserer langjährigen Partner vor Ort verlassen können."

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Zum "Internationalen Tag des Radios" am Samstag (13. Februar) macht missio München auf die große Bedeutung des Mediums als "Stimme des Friedens" aufmerksam. Aktuell unterstützt missio den katholischen Sender "Radio Pacis" im ostafrikanischen Uganda. Dessen Programm wendet sich gezielt an Flüchtlinge aus dem Südsudan, die sich vor Terror und Hunger in das Nachbarland gerettet haben. "Radio Pacis erreicht die Menschen dort, wo staatliche Strukturen an ihre Grenzen kommen, und hilft ihnen dabei, sich in dem fremden Land und der anderen Kultur besser zurechtzufinden", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Das Titelbild des neuen missio magazins 2/2021

Das neue missio magazin führt hinter unsere "koloniale Kulisse": Hundert Jahre nach dem Ende der deutschen Kolonialzeit wiegt das Erbe schwerer denn je. Unsere Reporterinnen und Reporter berichten im aktuellen Heft aus Hamburg und Lomé. Das deutsche Kolonialabenteur in Togo war zwar kurz und ziemlich erfolglos – doch die Verbindungen zwischen Deutschland und dem Land in Westafrika sind immer noch eng. Hamburg war einst das Tor zur exotischen Welt – und ist bis heute ein Zentrum unkommentierter Erinnerungsorte. Schauen Sie mit dem missio magazin hinter die Kulisse...

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missio München steht seinen Projektpartnern gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie zur Seite. Gemeinsam unterstützen wir über das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche die betroffenen Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien. Dazu haben wir im Frühjahr 2020 einen Corona-Hilfsfonds gestartet. Da uns kontinuierlich neue Projektanträge erreichen, aktualisieren wir die Übersicht über unsere Corona-Projekte regelmäßig und danken Ihnen auch weiterhin für Ihre Unterstützung. Hier finden Sie die Projekte - zudem können Sie eine Übersicht als pdf hier herunterladen.

Anne-Marie Salomon bei ihrer Arbeit in Mali.

Es kann passieren, dass man an irgendeinem abgelegenen Ort im riesigen Land Mali sitzt, und plötzlich die Sprache auf eine Frau namens Anne-Marie Salomon kommt. Voller Ehrfurcht wird ihr Name ausgesprochen. Sie sei "wie eine Mutter Teresa", sagen die einen. Ein katholischer Ordensmann aus Deutschland wiederum, der lange Zeit in Afrika lebte, nennt sie: Eine Rose in der Wüste.

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Menschen in Not zu helfen ist für den Straubinger Verleger und Medienprofessor Dr. Martin Balle eine Selbstverständlichkeit.  "Unsere Welt produziert täglich das eineinhalbfache von dem, was eigentlich gebraucht wird, damit keiner hungert. Für mich ist es nur schwer nachvollziehbar, dass wir Wohlhabenden es einfach nicht schaffen, von unserem Profit so viel abzugeben, dass es den anderen dauerhaft besser geht. Da müsste einfach jeder mithelfen, das ist mir ein Anliegen und darum bemühe ich mich", beschreibt Balle seine Motivation, sich unter anderem als Förderer bei missio München zu engagieren.

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Lernen in Zeiten von Corona, das geht – mit engagierten Schülerinnen und Schülern und einem durchdachten Konzept. Die Bildungsinitiative "Jesuit Worldwide Learning" (JWL) bringt mithilfe von E-Learning-Programmen Hochschulbildung in 17 Länder in Afrika, Asien und Südamerika und erreicht damit die Ränder der Gesellschaft. Das Konzept funktioniert auch zu Corona-Zeiten, wie der geschäftsführende Präsident Peter Balleis im Interview mit dem in München erscheinenden missio magazin berichtet.

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Dass der Hoffnungsträger Ostafrikas so schnell zum Kriegsherrn werden würde, hatte wohl kaum jemand gedacht. Wohl auch nicht das Komitee in Oslo, das Abiy Ahmed 2019 noch den Friedensnobelpreis verliehen hatte. Der Friedensvertrag, den der äthiopische Ministerpräsident im Sommer 2018 gemeinsam mit dem Präsidenten Eritreas unterschrieben hatte, war ein historischer Schritt.

Papst Franziskus

Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Er wird in Deutschland in diesem Jahr am 24. Oktober gefeiert. Die zentralen Festlichkeiten finden im Erzbistum München und Freising statt. Hier lesen Sie die Botschaft von Papst Franziskus zu dem Ereignis. Sie steht unter dem Leitwort: „WIR KÖNNEN UNMÖGLICH SCHWEIGEN ÜBER DAS, WAS WIR GESEHEN UND GEHÖRT HABEN“ (APG 4,20).

Kohlemine in Sambia

Angesichts weltumspannender Krisen und sich zuspitzender Konflikte fordert Professor Jürgen Zimmerer eine neue Ethik: „Die Dekolonisierung ist überlebenswichtig“, sagt der Historiker in der neuesten Ausgabe des „missio magazin“ des Internationalen Katholischen Hilfswerks missio München.

Europas koloniales Erbe

Ob die globale Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus, die verheerenden Waldbrände in Australien, Brasilien und Kalifornien oder die rassistischen Morde an George Floyd und anderen in den USA sowie die Reaktionen darauf im Rahmen der „Black Lives Matter“-Bewegung - drei der bestimmenden Themen des vergangenen Jahres stehen nicht nur für Konflikte der Gegenwart und eine bedrohte und bedrohliche Zukunft, für tektonische Verschiebungen innerhalb des globalen Systems, sondern erzwingen auch eine kritische Analyse der Vergangenheit.

Perlen des Lichts

Gebete wirken – davon sind wir überzeugt! Deshalb bilden wir von missio München zusammen mit Ihnen und unseren Partnerinnen und Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien die Gebetsgemeinschaft „Perlen des Lichts“. Wir stellen Ihnen jeden Monat in einer Karte ein missio-Projekt vor und laden zu einem Gebet in Verbundenheit und Solidarität mit den Helferinnen und Helfern vor Ort ein. Machen Sie mit!

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