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missio München steht seinen Projektpartnern gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie zur Seite. Gemeinsam wollen wir über das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche die betroffenen Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien unterstützen. Dazu haben wir einen Corona-Hilfsfonds gestartet. Da uns wöchentlich neue Projektanträge erreichen, aktualisieren wir die Übersicht über unsere Corona-Projekte regelmäßig und danken Ihnen auch weiterhin für Ihre Unterstützung:

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„Im Jahr 2030 werden 90 Prozent der Weltbevölkerung ein religiöses Fundament haben, das für ihr Leben eine wichtige Rolle spielt. Etwas so Wichtiges kann ich aus dem gesellschaftlichen Leben nicht herausdividieren“, betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber in einem Interview für den gerade erschienenen Jahresbericht zur Arbeit des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München im vergangenen Jahr. „Man kann Politik und gerade auch Entwicklungspolitik nicht betreiben, wenn man die Religionen ausspart.“

missio Muenchen Jahresbericht 2019

missio München hat im vergangenen Jahr 920 Projekte mit 11.795.357,36 Euro gefördert. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2019 hervor. Mehr als die Hälfte der Summe floss erneut an Länder in Afrika. Insgesamt engagierte sich das Hilfswerk in 51 Ländern. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber dankt allen Unterstützern: "Unsere Arbeit wäre nicht möglich ohne unsere Spender und Förderer. Gerade jetzt in der Corona-Krise zeigt sich, dass unsere Unterstützer weiterhin an unserer Seite sind – obwohl auch in Deutschland die Situation für viele nicht einfach ist. Ich bin zuversichtlich, dass sich das weltkirchliche Netzwerk auch in der Krise als tragfähig erweist."

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Mehr als 1,7 Millionen Euro haben Priester in Deutschland im vergangenen Jahr mit der Solidaritätsaktion "Priester helfen Priestern in der Mission" (PRIM) für ihre Amtskollegen in Afrika und Asien gespendet. Wie aus dem aktuellen Rechenschaftsbericht von missio und der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte in Deutschland hervorgeht, konnten damit 7.679 Priester in 23 Ländern gefördert werden.

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Für die Handy-Spendenaktion „Mach mehr aus deinem alten Handy: Es ist Gold wert!“ des katholischen Hilfswerks missio München ist das 25.000. Handy eingegangen. Seit ihrem Start im Herbst 2017 haben sich Verbände wie das Kolpingwerk Deutschland, die Katholische Landjugendbewegung (KLJB), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (dppsg) sowie zahlreiche Schulen, Firmen, Institutionen und Pfarreien an der Aktion beteiligt. Das 25.000. Handy wurde jetzt von einer Vertreterin der Pfarreien St. Joseph in Tutzing und Christkönig in Penzberg abgegeben.

Aktion furchtlos - Vinzentinerpater Danny Pilario hilft während der Corona-Pandemie den Armen in Payatas, Philippinen, mit Lebensmittelpaketen.

Pater Danny Pilario setzt sich auf den Philippinen mutig für die Rechte und Belange der ,,most vulnerable" - der Verwundbarsten - ein. Er kennt den Kampf ums tägli­che Überleben. Seit Jahren kümmert sich der Vinzenti­nerpater im Großraum Manila um die Menschen im Armenviertel Payatas. Sie leben hier vor allem vom Sammeln und Sortieren von Müll, vom Straßenhandel und vom Motorradtaxi fahren.

Father Furaha mit einem Mädchen in seinem Rehabilitationsprojekt "Simama". Foto: Friedrich Stark

"Simama" bedeutet auf Swaheli "Steh auf". Unter diesem Namen hat der Priester Furaha Ntsamayame im Jahr 2013 in Mbeya in Tansania ein Rehabilitationsprojekt für Kinder mit Behinderung gegründet. Damit will er ihnen und ihren Familien ein gleichberechtigtes Leben ermöglichen. Vor einem Jahr besuchte ihn das missio magazin. Father Furaha schildert, wie hart die weltweite Corona-Pandemie die Familien trifft.

missio magazin 4-2020

Als Redakteur Christian Selbherr im Tschad unterwegs war, dachte noch niemand an Corona. Für die Ausgabe 4/2020 des missio magazins hat er nachgehakt: Während die Menschen dieses Jahr auf eine günstige Regenzeit hoffen, müssen sie sich gegen die Pandemie rüsten. Ebenso Chefredakteurin Barbara Brustlein: Sie war Anfang des Jahres im Niger - einem unserer diesjährigen Beispielländer im Monat der Weltmission im Oktober - zu Gast und ordnet das Erlebte vor dem Hintergrund der aktuellen Situation neu ein. Ansonsten gibt es im neuen Heft unter anderem Bildungsmaterialien für die Corona-Zeit zu entdecken und Infos zur momentanen Lage der Christen in China.

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Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2020 fordert missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber, den dramatischen Umständen in den Flüchtlingslagern in Griechenland endlich ein Ende zu bereiten und die Menschen in Europa aufzunehmen. „Besonders Familien und unbegleitete Minderjährige benötigen dringend Schutz und eine Perspektive. Die Lage ist unerträglich. Es ist eine Schande, dass die europäischen Regierungen auf ihre Aufnahmezahlen schielen statt endlich gemeinschaftlich zu handeln und ihrer humanitären Verpflichtung nachzukommen.“

Ein Mädchen kämpft in Kenia gegen die Heuschreckenschwärme. Foto: Sven Torfinn / FAO

Angesichts der Corona-Pandemie verweist der Regionaldirektor des Jesuiten-Flücht­lingsdienstes in Ostafrika, André Atsu, im Gespräch mit der Redaktion des missio magazins auf die dramatische Lage in der Region. "Den Menschen in Ostafrika stehen sehr schwierige Jahre bevor. Neben der akuten Notlage durch die Lockdowns, von der besonders die Tagelöhner und deren Familien hart getroffen sind, wurden Zehntausende Menschen in Kenia, Uganda und Somalia von den schlimmsten Regenfällen seit Jahren heimgesucht. Ganze Gegenden stehen unter Wasser. Dazu wüten seit Monaten riesige Heuschreckenschwärme und vernichten die Ernte."

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Am Pfingstsonntag hat Papst Franziskus seine Botschaft zum Sonntag der Weltmission 2020 veröffentlicht. Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Er wird in Deutschland am 25. Oktober gefeiert. Die zentralen Festlichkeiten finden in diesem Jahr im Bistum Passau statt. Das Thema der diesjährigen Papst-Botschaft lautet "Hier bin ich, sende mich" (Jes 6,8). Es folgt die Botschaft im Wortlaut.

missio-Partner auf den Philippinen helfen in Corona-Zeiten mit Lebensmittelpaketen. Foto: Vincent helps

Als internationales katholisches Hilfswerk steht missio München gerade jetzt in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie Seite an Seite mit seinen Projekt-Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien. "Mit großer Sorge beobachten wir die Auswirkungen der Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus in den Ländern des Südens und stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern", sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Zugleich berührt uns, dass unsere Projektpartner angesichts der Krise in Europa jetzt uns - und auch Sie, liebe Unterstützer und Freunde von missio München - in ihre Gebete mit einschließen."

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