4552c4573944e57474b059726d9a66dd_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Bereits zum vierten Mal hilft die Firma Lemken Straßenkindern in Indien. Insgesamt rund 100 000 Euro spendete der Experte für Landmaschinen und Agrartechnik für das missio-Projekt. „Das Land Indien ist uns über die mehr als sechs Jahre, in denen unser Produktionswerk in Nagpur besteht, ans Herz gewachsen. Die zahlreichen Besuche vor Ort haben gezeigt, welchen kulturellen Reichtum, aber auch wie viel Armut dieses Land ausmacht“, sagt Gesellschafterin Nicola Lemken.

edcdc49d80750d57d6fa65829d4042a5_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des missio magazins ist die Umweltschutzproblematik, die allzuoft die Kehrseite der Entwicklung darstellt – so auch in Nordostindien und Ruanda. Lesen Sie in der Reportage "Im Plastikwald von Kigali", wie die Recyclingfirma Ecoplastic mit viel Handarbeit und unter gesundheitlich bedenklichen Umständen den Plastikmüll der ostafrikanischen Metropole wiederaufbereitet. In Nordostindien, der Region, die dieses Jahr im Fokus der missio-Aktionen im Monat der Weltmission steht, sind Umwelt und Natur theoretisch durch die nationale Verfassung und entsprechende Gesetze geschützt. Doch die Bevölkerung wächst und die Landflächen werden immer knapper. In diesem Kontext setzen sich im Ökospiritualitätszentrum in Orlong Hada die Franziskaner gegen die Zerstörung der Natur und für nachhaltige Lösungen ein.

Der Erzbischof von Shillong, Dominic Jala ist bei einem tragischen Autounfall gestorben; Foto: Erzdiözese Shillong

Nach dem tragischen Unfall des langjährigen missio-Projektpartners und Erzbischof von Shillong, Dominic Jala, hat der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber, seine tiefe Anteilnahme zum Ausdruck gebracht.

Kardinal Souraphiel; Foto: Jörg Böthling

Mit großer Freude hat das internationale katholische Missionswerk missio München auf die Vergabe des Friedensnobelpreises an den äthiopischen Premierminister Abiy Ahmed reagiert. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber sagt: „Ich bin hocherfreut, dass die mutige Friedensarbeit von Abiy Ahmed in Äthiopien belohnt wird. Man sieht: Afrika ist nicht nur der Kontinent der Kriege und Krisen. Frieden und Versöhnung sind möglich.“

Jean Ziegler in Moria Lesbos; Foto: Pro Asyl

Angesichts der dramatischen Lage in den Flüchtlingszentren auf den griechischen Inseln hat sich der Schweizer Soziologe Jean Ziegler mit einem dringenden Appell an die Europäische Union gewandt: „Die Situation der Flüchtlinge ist schrecklich. Diese Lager müssen geschlossen werden. Fristlos. Wenn die Rechte vieler, vieler Tausend Menschen verletzt werden, dann spricht man von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Europäische Union begeht Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

176a19584edb067fd68b31a6a681b84c_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Mit einem feierlichen Gottesdienst sind missio München und die Erzdiözese Bamberg am Mittwoch (9. Oktober 2019) in Nürnberg in den Außerordentlichen Monat der Weltmission gestartet. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber entsendeten in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau am Nürnberger Hauptmarkt die Gäste aus der diesjährigen Schwerpunktregion Nordostindien in die bayerischen Diözesen und ins Bistum Speyer.

8a8fbf5df6e3ed910ac6b59a09d7bb9e_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Mit einem feierlichen Gottesdienst in Nürnberg entsendet missio München am Mittwoch (9. Oktober, 11.00 Uhr) in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau am Hauptmarkt in Nürnberg seine Gäste aus Nordostindien in die bayerischen Diözesen und ins Bistum Speyer. Anschließend empfängt Oberbürgermeister Ulrich Maly die Gäste im Historischen Rathaussaal. Partnerdiözese für missio München ist in diesem Jahr das Erzbistum Bamberg, dessen Erzbischof Ludwig Schick die Region Nordostindien mehrfach bereist hat. Dort setzen sich missio-Projektpartner für die arme Bevölkerung in den Bergdörfern ein, bemühen sich um faire Arbeitsbedingungen für Teebauern und kämpfen für Frieden und Umweltschutz.

493bf67f5cb688beee0c73d0dee18829_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Anlässlich des 70. Jahrestags der Gründung der Volksrepublik China am Dienstag (1. Oktober 2019) fordert missio-Präsident und Vor­sitzender des China-Zentrums in Sankt Augustin,Monsignore Wolfgang Huber, eine deutliche Positio­nierung deutscher Politiker für die Menschen in China, die vom derzeitigen Regime unterdrückt werden.

missio-Patin Uschi Dämmrich von Luttitz (rechts) mit Schwester Nirmalini Nazareth. Foto: Antje Pöhner

Mädchen und Frauen stärken, ihnen Mut machen für ein selbstständiges und unabhängiges Leben in einer von Männern dominierten indischen Gesellschaft – das ist das Ziel von Schwester Nirmalini Nazareth. Gemeinsam mit ihren Mitschwestern der Apostolic Carmel Sisters setzt sich die Provinzoberin in ihrer Heimat Indien dafür ein, dass auch diejenigen eine Chance bekommen, die sonst vergessen und diskriminiert werden. Gemeinsam mit missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber reiste missio-Projektpatin Uschi Dämmrich von Luttitz Mitte September nach Indien und überzeugte sich vor Ort von der furchtlosen Arbeit der Schwestern.

Delegationsreise nach Nordostindien mit Erzbischof Schick; Foto:  Hendrik Steffens / Erzbistum Bamberg

Zum 70. Geburtstag des Bamberger Erzbischofs Dr. Ludwig Schick (Sonntag, den 22. September 2019) hat der Präsident des Internationalen katholischen Missionswerks missio München, Msgr. Wolfgang Huber, die tiefe Dankbarkeit des Hauses der Weltkirche für das Engagement des Weltkirche-Bischofs betont. „Was Mission heute bedeutet, das buchstabiert Erzbischof Schick immer wieder in vollkommen authentischer Weise durch: Mission heißt, an die Ränder zu gehen, sich an die Seite der Armen zu stellen und Unrecht offen anzusprechen“, hob missio-Präsident Msgr. Huber hervor.

Titelbild Programm Erwachsenenbildung

Das neue Programm der Erwachsenenbildung von missio München bietet zwischen Herbst 2019 und Frühjahr 2020 vielseitige Möglichkeiten zu Fortbildung und Austausch. In thematischen Vorträgen und Workshops können sich Interessierte zu aktuellen Themen und Entwicklungen rund um die Weltkirche informieren. Mit einem afrikanischen Trommelkurs und indischen Tanzworkshops bringen wir die Lebensfreude unserer Projektländer zum Ausdruck. Meditationskurse und Yoga-Workshops bieten geistige Nahrung an.

3ed484a8e6bcad820bc03321e52eb544_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Das Volk der Khasi lebt in den Bergregionen Nordostindiens - unter widrigen Lebensumständen. Schwester Cecilia Sad gibt den Menschen Perspektiven: Dort, in Mitten der Mesnchentraube ist sie zu finden.Wenn Schwester Cecilia Sad heute ein Khasi-Dorf besucht, drängen sich Kinder und Erwachsene um sie. Alle wollen ihr die Hand schütteln. In den entlegenen Bergdörfern des nordostindischen Bundesstaates Meghalaya, wo das Volk der Khasi lebt, ist sie weithin bekannt.

­