Kinder im indischen Kolkata; Fotograf: Friedrich Stark

Im Mittelpunkt des neuesten missio magazins - wie auch des diesjährigen Monats der Weltmission im Oktober - steht das ostafrikanische Land Kenia. Die beiden Reportagen des Hefts thematisieren zum einen den Alltag der vielen Flüchtlinge, die täglich aus Ländern wie Kongo, Burundi und Ruanda in Kenias Hauptstadt Nairobi eintreffen, und zum anderen das Leben der Teebauern und Fabrikarbeiterinnen in der Region Muranga, die hart arbeiten und dennoch kaum davon leben können.  Lesen Sie im neuen missio magazin, wie missio-Projektpartnerinnen und -Partner vor Ort helfen und den Menschen beistehen. 

Klaus Steinbacher tanzt mit Jugendlichen in Nairobi

Der Schauspieler Klaus Steinbacher war schon als Schüler für missio im Einsatz – und ist es jetzt wieder: Zuletzt arbeitete er mit Heranwachsenden in Nairobi. Was ihn besonders beeindruckt hat, warum er sich engagiert und wie es ist, eine Berühmtheit zu verkörpern, erzählt er im Interview, das im >> missio magazin 5/2022 erschienen ist. Geduzt wird, da man sich über die missio-Arbeit kennt. 

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Täglich kommen neue Flüchtlinge aus Ländern wie Kongo, Burundi und Ruanda in Kenias Hauptstadt Nairobi an. Dort warten ganz alltägliche Fragen: Wo finde ich Arbeit, was tue ich, wenn die Kinder krank sind? Wie gut, dass es andere gibt, die diese Erfahrungen schon gemacht haben. Die Reportage ist erschienen im >> missio magazin 5/2022.

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Kein Land der Welt exportiert mehr Tee als das ostafrikanische Kenia. Millionen Kenianer leben von der Teepflanze Camellia sinensis, die erst Anfang des 20. Jahrhunderts aus Assam hierher kam. In der  Region Muranga ist die Katechistin Domitila Mwelu Kaluki an der Seite derjenigen, die viel arbeiten und dennoch kaum davon leben können. Die Reportage ist erschienen im >> missio magazin 5/2022.

Extreme Armut ist der Nährboden für Menschenhandel und Zwangsarbeit.

Zum internationalen Tag gegen Menschenhandel am Samstag (30. Juli) fordert missio München ein größeres weltweites Engagement im Kampf gegen Ausbeutung und Zwangsarbeit.  "Kinder, Frauen und Männer werden in vielen Regionen der Welt als billige Arbeitskräfte missbraucht und entrechtet", mahnt der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber. "Es ist schockierend, dass heute weltweit viele Millionen von Menschen Opfer von Formen moderner Sklaverei sind. Dabei ist extreme Armut nach wie vor der Nährboden für Menschenhandel und Zwangsarbeit."

Appell aus Tigray, Äthiopien, zur Deeskalation der Lage; Foto: Jörg Böthling

missio München ist entsetzt über die nicht endende humanitäre Katastrophe im äthiopischen Tigray. Mit einem verzweifelten Appell hat sich jetzt der Bischof der äthiopischen Diözese Adigrat, Tesfaselassie Medhin, an das katholische Hilfswerk und weitere Organisationen gewandt. „Tag für Tag sterben unzählige Kindern, Frauen und Männer. Ich appelliere an unsere und ausländische Regierungen, internationale Organisationen und Firmen, die den Konflikt anheizen, auf Verhandlungen zu dringen, die alle Konfliktpartner einschließen.“

Nahrungsmittelhilfe für die von Dürre geplagten Pfarrei Wenje, Kenia

Angesichts der anhaltenden Dürre in Ostafrika wenden sich immer mehr Projektpartner in großer Sorge an missio München. „Die extreme Trockenheit, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und jetzt die aufgrund des Ukraine-Krieges steigenden Nahrungsmittelpreise machen den einfachen Leuten das Leben nahezu unmöglich“, schreibt missio-Projektpartner Pater James Kimani Kairu aus der Diözese Eldoret in Kenia in einer Mail.

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Das Leben der Menschen in Syrien befindet sich seit mehr als elf Jahren im Ausnahmezustand. Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben die Notlage weiter verstärkt: Wachsende Inflation, fehlende Arbeitsplätze und steigende Lebensmittelpreise sind die Folge. Schon jetzt leben 83 Prozent der Syrerinnen und Syrer unterhalb der Armutsgrenze.

Preisträger des Menschenrechts-Filmpreises: For Sama

Hinter 385 Einreichungen des aktuellen 13. Wettbewerbsjahrgangs des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises (DMFP) stehen mindestens 385 Geschichten von Folter und Tod, Vertreibung und Diskriminierung, von staatlicher Repression oder Einschränkung von Meinungs- und Pressefreiheit. Gleichzeitig geben viele Beiträge Mut, sich für Menschenrechte einzusetzen. In den nächsten Wochen steht ein mehrstufiges Sichtungs-, Auswahl- und Juryverfahren an. Die Entscheidung, an der auch missio München beteiligt sein wird, fällt Ende Oktober.

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Extreme Armut ist der Nährboden für Menschenhandel und Zwangsarbeit. Hunderttausende Kinder werden weltweit wie Ware verkauft – viele von ihnen für sexuelle Dienste. In den Slums von Kolkata versucht das Hilfsprojekt „Asha Deep” den Kindern und jungen Frauen einen Ausweg zu bieten. Die Reportage ist erschienen im >> missio magazin 4/2022.

missio München Jahresbericht 2021, Foto: Jörg Böthling

missio München hat im vergangenen Jahr 772 Projekte mit 12.174.133,22 Euro gefördert. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2021 hervor. Mehr als die Hälfte der Summe floss mit 6,7 Millionen Euro an Länder in Afrika, 3,9 Millionen Euro gingen an Länder in Asien. In Ozeanien erhielt Papua-Neuguinea mit 129.200 Euro die größte Fördersumme. Insgesamt engagierte sich das Hilfswerk in 55 Ländern.

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„Was trage ich bei? Für eine friedliche Welt?“ Die Mitmachaktion und Wanderausstellung hat ihre letzte Station erreicht: die evangelische St. Egidien Kirche in Nürnberg. Dort gibt es eine besondere Sammlung an Papiertüten zu sehen, die Menschen gestaltet haben mit Blick darauf, wie sie Frieden leben. Zudem gibt es für Schülerinnen und Schüler eine Theateraufführung.

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