Straßenkinder finden im Kuya Center ein neues Zuhause. Foto: missio/Friedrich Stark

"Ein Zuhause und ein richtiges Bett!" – das war bis vor kurzem Johns größter Weihnachtswunsch. Er war eines von hunderttausenden Straßenkindern, die in der philippinischen Hauptstadt Manila täglich ums Überleben kämpfen. Viele dieser Kinder hatten noch nie ein richtiges Zuhause – sie wurden auf der Straße geboren oder als Babys ausgesetzt, andere sind vor Gewalt oder Missbrauch geflohen. Die langjährige missio-Projektpartnerin und Missionsschwester Kate O’Neill ist Gott sei Dank vor Ort. Als Leiterin des Kuya Centers für Straßenjungen kümmert sich die Australierin um die alleingelassenen Kinder im Großraum Manila.

Abschluss Handyherbst Würzburg

Insgesamt 1.520 ausgediente Handys und Smartphones wurden vom 5. bis 25. November 2018 beim team orange, dem kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Würzburg, abgegeben. Während der drei Wochen hat team orange verstärkt darauf aufmerksam gemacht, welche Werte in alten Handys stecken. „Mit der Aktion Handy-Herbst 2018 wollten wir ein Bewusstsein dafür wecken, dass ein häufiger Gerätewechsel die Umwelt – und nebenbei auch den Geldbeutel – unnötig belastet“, erläutert Prof. Dr. Alexander Schraml, Vorstand des Würzburger Kommunalunternehmens.

Thérèse Mema Mapenzi mit einer Frauengruppe zur Sensibilisierung für ihre Rechte

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am Sonntag (25. November) beklagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber die dramatische Gewalt gegen Frauen in der Demokratischen Republik Kongo: "Vergewaltigungen und Folter werden in dem Land gezielt als Mittel der Kriegsführung genutzt," betont Huber. "Da die Täter meistens Militärs und Polizisten sind, gibt es kaum Hilfsangebote – geschweige denn eine juristische Verfolgung der Grausamkeiten, die Frauen und Mädchen angetan werden."

Migrationspakt Foto: Fritz Stark

Eine schrille Debatte tobt um den Migrationspakt der Vereinten Nationen, der im kommenden Dezember in Marokko unterzeichnet werden soll. An ihr zeigt sich, welche Verunsicherung, welche Ängste und auch welchen Hass die Fragen von Flucht und Migration in unseren Gesellschaften zu wecken imstande sind. Im Windschatten dieser großen Herausforderung des 21. Jahrhunderts keimen Populismus und Nationalismus wieder auf.

Menschen in Niger. Foto: missio/Jörg Böthling

"Die weltweite Armut bleibt eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Auch wenn die Zahl der Armen auf der Welt insgesamt sinkt, steigt doch seit einigen Jahren die Zahl derer wieder an, die an Mangelernährung und Hunger leiden", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber, aktueller Sprecher der katholischen Hilfswerke Misereor, Adveniat, Renovabis, missio Aachen und München, Caritas international und des Kindermissionswerks Die Sternsinger (MARMICK).

Am 8. Dezember findet in Nürnberg die Verleihung der Deutschen Menschenrechts-Filmpreise statt

Fast 400 Produktionen reichten Filmemacher für die 11. Ausgabe des renommierten Wettbewerbs ein. Jetzt hat die Jury, in der auch missio vertreten ist, entschieden – und vergibt am 8. Dezember in Nürnberg Preise in fünf Kategorien. Anschließend werden die prämierten Filme am 12. Dezember bei der "Langen Nacht des Menschenrechts-Films" in München zu sehen sein.

6c2771b173e1b49380907e992bc56c6f_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Für 41 Mobiltelefone benötigt man nur ein Gramm Gold, aber um diese Menge Edelmetall herzustellen, muss man eine Tonne Golderz abbauen. Der Abbau in industriellen Bergwerken und illegalen Minen geschieht oft unter menschenunwürdigen Bedingungen, besonders in Afrika. Auf diese Zusammenhänge möchte missio München anlässlich der „Woche der Goldhandys“ von 4. bis 11. November 2018 hinweisen. Dazu gibt es jetzt ein umfangreiches Web-Dossier, das unter der Internetadresse http://www.missio-goldhandys.de erreichbar ist.

Pontifikalamt Weltmissionssonntag 2018

Mit einem Pontifikalamt im Regensburger Dom und einem feierlichen Empfang im Kolpinghaus haben missio München und die Diözese Regensburg am 28. Oktober den Weltmissionssonntag 2018 mit Gästen aus Äthiopien, unter ihnen Berhaneyesus Kardinal Souraphiel, begangen. In seiner Festrede betonte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU): „Die katholische Kirche ist die größte Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt. Es ist großartig, was die Kirchen in den Krisengebieten dieser Welt leisten.“

Stiftungs-Matinée der missio-Stiftung ecclesia mundi

Bei der Stiftungs-Matinée der missio-Stiftung ecclesia mundi am Mittwoch (24. Oktober) erhielten rund 30 Stiftungsvertreter und Experten im Haus der Weltkirche Einblicke in die Vielfalt und Reformen in der Stiftungsarbeit.

Gerd Müller unterstützt die Woche der Goldhandys, Foto: Thomas Trutschel/photothek.net

Anlässlich der "Woche der Goldhandys" vom 4. bis 11. November 2018 ruft Entwicklungsminister Gerd Müller die Bürger zum Recycling von Althandys auf. „Um 100 neue Handys herzustellen, brauchen wir so viel Gold wie in einer Tonne Golderz enthalten ist. Dieses Gold wird oft unter Inkaufnahme großer Umweltzerstörungen abgebaut. Deshalb unterstütze ich die Aktion der missio-Hilfswerke und der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V. (KLJB)“, erklärte der Bundesminister in Berlin. „Wir sollten zuerst die Ressourcen aus gebrauchten Handys nutzen. Viele Altgeräte liegen in der Schublade. Diese Schätze können wir nutzen.“

missio feiert den Sonntag der Weltmission am 28. Oktober im Regensburger Dom.

Äthiopien ist in diesem Jahr Beispielland der Kampagne zum Monat der Weltmission. In den vergangenen Monaten hat das ostafrikanische Land einen politischen Umbruch erlebt, der den Friedensschluss mit dem Nachbarland Eritrea brachte. Zwischen beiden Ländern hatte zwei Jahrzehnte lang kalter Krieg geherrscht. Über den derzeitigen Wandel im Land und die aktuellen Herausforderungen für die katholische Kirche sprechen Abba Hailegabriel Meleku, Pastoralkoordinator der Kapuziner in Äthiopien und Schwester Meskel Kelta, Leiterin einer Gesundheitsstation im Süden des Landes.

Titel des missio magazins 6/2018: Unserem Fotograf Jörg Böthling gelang dieses Porträt bei den Gumuz in Äthiopien.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Gumuz, eine kleine Ethnie im Westen Äthiopiens, von anderen Volksgruppen als Sklaven gehandelt. Bis heute sind sie mit ihrer traditionellen, teilweise nomadischen Lebensweise Außenseiter im eigenen Land. Von ihrer Geschichte und ihrem Leben, von schwindenden Traditionen und neuen Chancen berichtet die Titelreportage des neuen missio magazins.

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