Die Künstlerin Mahbuba Mqsoodi und missio-Präsident Huber vor dem Kunstwerk "Sail" im Haus der Weltkirche in München.

Die bekannte Künstlerin Mahbuba Elham Maqsoodi hat für missio in München das Kunstwerk "Sail" gestaltet.  Ihre Arbeit mit Glaselementen ist eine großformatige, farbenprächtige Darstellung auf zwei Wänden im neugestalteten Konferenzraum im 5. Stock des "Hauses der Weltkirche", dem Sitz von missio München in der Pettenkofer Straße 26-28.

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missio München richtet beim 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart von Mittwoch bis Sonntag (25. bis 29. Mai 2022) gemeinsam mit den anderen weltkirchlichen Werken in Deutschland seinen Blick auf die Christen in der Einen Welt. "Während des Katholikentages in Stuttgart besteht die Gelegenheit, die Arbeit in den missio-Projektländern in Afrika, Asien und Ozeanien kennenzulernen und über das vielfältige Engagement sowie das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche ins Gespräch zu kommen. Das Motto des Katholikentags ist in diesem Jahr ‚Leben teilen‘ – und das wollen wir alle auf dem Katholikentag gemeinsam bewirken: unseren lebendigen Erfahrungsschatz des Miteinanders teilen", betont der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber.

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Applaus brandete am Ende des feierlichen Gottesdienstes auf. Applaus von 11 000 Menschen, die an diesem Sonntag (22. Mai) in die große Messehalle der Eurexpo im französischen Lyon gepilgert waren, um an etwas ganz Besonderem teilzuhaben: der Seligsprechung von Pauline Jaricot. Derjenigen Frau, die vor 200 Jahren lebte und aus deren Vision und Tatkraft einmal die päpstlichen Missionswerke weltweit hervorgehen sollten.

Weltgebetstag für die Kirche in China 2022; Foto: Jörg Böthling

Zum Weltgebetstag für die Kirche in China (24. Mai) weist missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber, der zugleich Vorsitzender des China-Zentrums in Sankt Augustin ist, auf die angespannte Situation der Christen im Land hin: „Die angekündigte Kontrolle der Finanzen religiöser Stätten ist eine weitere Maßnahme zur Überwachung der Religionsgemeinschaften. Dadurch werden auch inoffizielle religiöse Gruppen wie die katholische Untergrundkirche genötigt, sich den staatlich anerkannten anzuschließen.“

Das Organisationsteam des Tanzworkshops München-Kenia: Xenia Bühler (Schauburg), Laura Saumweber (Choreografin) und Klaus Steinbacher (Schauspieler). @missio München

Der gemeinsame Tanz-Workshop zwischen Nairobi und München erlebt eine Neuauflage, und dieses Mal sogar live vor Ort. Während sich im vergangenen Juni die Gruppen der Münchner "Schauburg" und der Partner des Katholischen Hilfswerks missio München digital per Zoom getroffen haben, gibt es jetzt eine Begegnung in Kenia. Wieder mit dabei ist Schauspieler Klaus Steinbacher ("Das Boot", "Oktoberfest 1900"). Zusammen mit der Choreografin Laura Saumweber und dem kenianischen Tanzlehrer Jermaine Nickson wird er von Donnerstag bis Sonntag nächster Woche (26.-29. Mai 2022) in der Hauptstadt des ostafrikanischen Landes einen Kurs leiten, an dem Kinder und Jugendliche aus sozialen Einrichtungen der Erzdiözese Nairobi teilnehmen. Am Sonntag (29. Mai ab 10 Uhr) gibt es einen digitalen Austausch mit einer Gruppe der Münchner "Schauburg". Dieser wird im Live-Stream in den Social-Media-Kanälen von missio München zu sehen sein.

Reisewarnung Podcast von missio München

Im Mai geht es mit dem missio-Podcast "Reisewarnung!" um die Weltmission:  In der ersten Folge erzählt Redakteurin Kristina Balbach von Recherchen auf dem elterlichen Dachboden – ihr Großonkel war Missionskaufmann – und von einem Interview mit dem Missions- und Kolonialhistoriker Ulrich van der Heyden. Die zweite Folge ist eine Reise zu Missionen rund um die Welt: zu einer Frauenrechtlerin in Indien, einem deutschen Missionar im Südsudan und einem Nigerianer, der als Pfarrer in Bayern tätig ist. Zum Abschluss gibt es noch einen Einblick in die Graphic Novel zu Pauline Jaricot, der Pionierin der Weltmission.

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Nach dem Wahlsieg von Diktatorensohn Ferdinand "Bongbong" Marcos Junior auf den Philippinen hofft das Internationale Hilfswerk missio München, dass sich die Arbeit seiner Projektpartner in dem südostasiatischen Land nicht weiter erschwert. "Mit Marcos‘ Wahlsieg stehen der katholischen Kirche schwere Zeiten bevor. Wir stehen eng an der Seite unserer Partnerinnen und Partner auf den Philippinen. Wir hoffen, dass sie sich nicht von den Wahlen entmutigen lassen und weiter furchtlos für die Belange der Armen und Rechtlosen kämpfen werden", sagte missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

KNA-Interview mit den missio-Präsidenten Wolfgang Huber (München) und Dirk Bingener (Aachen); Foto: Christian Selbherr

Am 22. Mai wird Pauline-Marie Jaricot (1799-1862) in Lyon seliggesprochen. Die französische Katholikin gilt als Begründerin moderner Missionsarbeit. Im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sprachen die beiden deutschen missio-Präsidenten Pfarrer Dirk Bingener (Aachen) und Monsignore Wolfgang Huber (München) über ihre Mission, das Wirken der jungen Französin und neue Herausforderungen.

Pauline Jaricot

Die Pionierin und Gründerin der päpstlichen Missionswerke weltweit, Pauline Jaricot, wird am Samstag (22. Mai 2022) in Lyon in Frankreich seliggesprochen. Der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Luis Antonio Kardinal Tagle, wird den Seligsprechungsgottesdienst im Auftrag von Papst Franziskus in Lyon feiern. Anlässlich der Seligsprechung der Gründerin zeigt missio München das Leben und Wirken Pauline Jaricots in Form eines Comics.

Am 9. Mai 2022 sind Wahlen auf den Philippinen. Foto: Reuters

Dem Boxweltmeister Manny Pacquiao werden nur Außenseiterchancen eingeräumt. Doch das muss nichts heißen in diesem Wahlkampf auf den Philippinen, der wie ein Wettstreit im Boxring mit allen Tricks und härtesten Bandagen geführt wird. Am 9. Mai wählen die Menschen auf den Philippinen einen Nachfolger für Präsident Rodrigo Duterte, dessen Amtszeit nach sechs Jahren abläuft. Der Boxer Pacquiao ist nur einer der Kandidaten. Die größten Aussichten auf einen Wahlsieg haben derzeit andere – und es zeichnet sich ein spektakuläres Comeback in der philippinischen Politik ab.

Hitzewelle in Indien: In Varanasi sorgt sich missio-Partner Anand Mathew seit vielen Jahren um das weltweite Klima.

Angesichts der anhaltenden Hitzewelle in Indien fordert missio München die Stärkung für das Bewusstsein für das Klima weltweit. "Auch wenn uns die aktuelle Weltlage, die langen Monate der Corona-Pandemie und die schreckliche Kriegsentwicklung in der Ukraine belasten, dürfen wir unsere Anstrengungen für den Klimaschutz nicht vernachlässigen", mahnt der Präsident des Internationalen Katholischen Hilfswerk missio München, Monsignore Wolfgang Huber. "Wir müssen alle im Sinne der päpstlichen Enzyklika ‚Laudato Si‘ aktiv werden und uns der Klimaproblematik weltweit stellen." Erst vor wenigen Wochen hat Huber auf einer Projektreise Indien besucht und die Anfänge der Hitzewelle im April selbst miterlebt.

China in Afika; Foto: dpa

Das chinesische Engagement in Afrika wird im Westen seit jeher mit großer Skepsis beäugt. Es gibt Befürchtungen, dass China die afrikanischen Handelspartner in eine Abhängigkeit treibt, bisweilen steht sogar der Vorwurf einer neokolonialistischen Politik im Raum. Doch stimmt das – oder ermöglicht Peking in erster Linie Entwicklungsfortschritte, wo der Westen zurückhaltend ist?

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