Herzlich willkommen bei missio München!

 

Als Internationales Katholisches Missionswerk in Bayern und der Diözese Speyer fördern wir das Wirken der Ortskirchen in Afrika, Asien und Ozeanien und machen den Einsatz unserer Projektpartnerinnen und -partner für die Menschen vor Ort möglich. Dank unserer Spenderinnen und Spender unterstützen wir aktuell knapp 800 Projekte in 55 Ländern. Unsere Bildungs- und Kampagnenarbeit sensibilisiert hier in Deutschland für die gegenseitige Verantwortung der Menschen weltweit.

Tief erschüttert haben uns die im Gutachten zum sexuellen Missbrauch in der Erzdiözese München und Freising genannten schrecklichen,  abscheulichen und entsetzlichen Taten. Wir möchten deutlich machen, dass missio München für die Entfaltung des Lebens und für die Schaffung von Lebensqualität und Lebensräumen steht. Daher verurteilen wir jeglichen lebensvernichtenden Missbrauch! Wir haben dies in unserer Schutz-Policy gegen Missbrauch klar zum Ausdruck gebracht. Auch die unterschiedlichen Projekte in Afrika, Asien und Ozeanien zeugen von unserem und Ihrem Engagement dafür. 

Nachrichten

Extreme Armut ist der Nährboden für Menschenhandel und Zwangsarbeit.

Kampf gegen weltweite Ausbeutung

Zum internationalen Tag gegen Menschenhandel am Samstag (30. Juli) fordert missio München ein größeres weltweites Engagement im Kampf gegen Ausbeutung und Zwangsarbeit.  "Kinder, Frauen und Männer werden in vielen Regionen der Welt als billige Arbeitskräfte missbraucht und entrechtet", mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Es ist schockierend, dass heute weltweit viele Millionen von Menschen Opfer von Formen moderner Sklaverei sind. Dabei ist extreme Armut ist nach wie vor der Nährboden für Menschenhandel und Zwangsarbeit."

Appell aus Tigray, Äthiopien, zur Deeskalation der Lage; Foto: Jörg Böthling

Verzweifelter Appell aus Tigray

missio München ist entsetzt über die nicht endende humanitäre Katastrophe im äthiopischen Tigray. Mit einem verzweifelten Appell hat sich jetzt der Bischof der äthiopischen Diözese Adigrat, Tesfaselassie Medhin, an das Internationale Katholische Hilfswerk und weitere Organisationen gewandt. „Tag für Tag sterben unzählige Kindern, Frauen und Männer. Ich appelliere an unsere Regierung [...] diese maßlose Grausamkeit nicht weiter zu unterstützen, sondern auf Verhandlungen zu dringen, die alle Konfliktpartner einschließen.“

Nahrungsmittelhilfe für die von Dürre geplagten Pfarrei Wenje, Kenia

Dürre in Ostafrika

Angesichts der anhaltenden Dürre in Ostafrika wenden sich immer mehr Projektpartner in großer Sorge an missio München. „Die extreme Trockenheit, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und jetzt die aufgrund des Ukraine-Krieges steigenden Nahrungsmittelpreise machen den einfachen Leuten das Leben nahezu unmöglich“, schreibt missio-Projektpartner Pater James Kimani Kairu aus der Diözese Eldoret in Kenia in einer Mail. „Eldoret ist eine Kornkammer Kenias. Trotzdem werden wir uns und den Rest des Landes nicht versorgen können. Auch hier werden Menschen also hungern müssen.“


Unser aktueller Spendenaufruf

Spenden Sie jetzt

Hilfe für Aleppo

Mehr als 83 % der Syrerinnen und Syrer leben unterhalb der Armutsgrenze. Das Land befindet sich in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit Beginn des Bürgerkriegs in 2011. Die Notlage verstärkt sich weiter durch die wachsende Inflation, fehlende Arbeitsplätze und steigende Lebensmittelpreise. 

Die Franziskaner in Aleppo setzen sich für die Versorgung von 650 syrischen Familien ein. Sie verteilen Essenspakete und Hygieneprodukte, um schnell und direkt vor Ort die größte Not zu lindern.

Um die immer größer werdende Anzahl an Bedürftigen versorgen zu können, brauchen die Franziskaner dringend weitere Unterstützung. Wir bedanken uns von Herzen für Ihre Spende!

Spenden Sie jetzt!

Angebote

Reisewarnung Podcast von missio München

missio-Podcast im Juli: Zwei bayerische Prinzen in Afrika

Im Podcast Reisewarnung – Mit missio München unterwegs in Afrika, Asien und Ozeanien stellt missio München Länder vor, in die sonst kaum jemand reist. In der zweiten Juli-Hälfte tauchen wir ein in die Welt des bayerischen Adels: Pater Florian Prinz von Bayern hat sein Leben in Afrika verbracht. Vor einigen Wochen ist er nach langer Krankheit in Kenia gestorben. Auch sein Großonkel Prinz Ludwig von Bayern engagiert sich mit einer Stiftung in Kenia. missio-Redakteur Christian Selbherr erzählt in "Zwei bayerische Prinzen in Afrika" von seinen etwas anderen Begegnungen mit dem Bayrischen Königshaus.


missio magazin

 

 

missio magazin

Drei Kontinente – ein Magazin

missio München ist als internationales Hilfswerk Teil des globalen Netzwerks der katholischen Kirche. Es unterstützt in Afrika, Asien und im Pazifik mehr als 1000 Projekte in 60 Ländern. Das missio magazin berichtet fundiert über Entwicklungen, Hoffnungen, aber auch Rückschläge vor Ort und gibt denen eine Stimme, die sonst oft überhört werden.

Mehr erfahren
­