Lebensgrundlagen schaffen – Unsere Beispielprojekte

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Ein bisschen Saatgut, ein paar Hühner oder eine eigene Nähmaschine sind oft der Anfang der Eigenständigkeit. Sie ermöglichen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, eine Zukunft aufzubauen und für andere sorgen zu können. So zum Beispiel in dem Ausbildungsbetrieb der Ordensgemeinschaft Fraternité des Servantes du Christ in der Diözese Maradi in Niger, an der Grenze zu Nigeria. Dort lernen Frauen wie sie Hirse, Erdnüsse, Bohnen, Moringa und Kohl anbauen und werden beim Kauf von Saatgut unterstützt, um künftig ihre eigenen Felder bewirtschaften zu können.

missio München hilft dabei, sich selbst zu helfen. Im Kleinen wie im Großen. Von Mikrokrediten bis zur Existenzsicherung von Pfarreien.

 

In Niger: Aufbau einer Gemüsefarm

Niger Gemüsefarm 7 2020Im westafrikanischen Niger kämpfen die Menschen vor allem gegen die Dürre im Land und den Terror islamistischer Truppen. Mangelernährung und Vitaminmangel sind vor allem bei den Kindern chronisch und die Sterblichkeitsrate ist hoch.

Was unsere Projektpartnerinnen und Projektpartner tun:

In der Diözese Maradi kümmern sich die Schwestern der Ordensgemeinschaft Fraternité des Servantes du Christ um die Gesundheit und Entwicklung von Mädchen und Frauen. Seit 2006 haben die Schwestern ein Ernährungszentrum, einen Kindergarten sowie eine Grundschule errichtet. 300 Kinder – Musliminnen und Muslime, Christinnen und Christen, werden dort gemeinsam unterrichtet.

Wie Sie helfen können:

In der Gemeinde Saé Saboua haben die Schwestern ein Grundstück erworben und planen dort den Aufbau eines Ausbildungsbetriebes für Gemüseanbau. 200 Frauen sollen lernen, wie sie unter anderem Hirse, Moringa und Kartoffeln anbauen.Die Frauen werden in der ökologischen Bewirtschaftung geschult, um ihre Felder künftig eigenständig zu bestellen und ihre Familien zu ernähren.

HIER ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DAS PROJEKT IN NIGER >>

 

In Ägypten: Berufliche Bildung von Frauen

Ägypten Breadwinner 7 2020Das Leben vieler koptisch-katholischen Christinnen und Christen in Ägypten ist von Armut und Mangel an Bildung gezeichnet. Oft kümmern sich die Frauen als Alleinverdienerinnen um den Lebensunterhalt.

Was unsere Projektpartnerinnen und Projektpartner tun:

Seit einigen Jahren bietet die Patriarchaldiözese in El Khsousouss, El Mokattam und Ezbet El Nakhl Programme zur beruflichen Bildung von Frauen an. Durch die Ausbildung wird das Selbstvertrauen der Frauen gestärkt, sie lernen, eigene Entscheidungen zu treffen und eigenständig zu handeln. Die größere materielle Sicherheit wirkt sich positiv auf die Familie und die Entwicklungschancen der Kinder aus.

Wie Sie helfen können:

Zur Fortsetzung der Ausbildungsprogramme hat die Diözese um Hilfe gebeten. Insgesamt werden 180 Frauen im Alter von 20 bis 40 Jahren gefördert - vor allem Alleinerziehende und Frauen, die einen kranken oder arbeitslosen Ehemann haben. Angeboten werden unter anderem ein siebenmonatiger Alphabetisierungskurs sowie Näh-, Frisör-, Kosmetik- und Rhetorikkurse. Die erfolgreichsten Absolventinnen der Kurse erhalten einen Zuschuss als Starthilfe für den Aufbau eines eigenen Betriebs.
Das Projekt wird aus Mitteln der Erzdiözese München und Freising finanziert.

 

In Uganda: "Bake for life"-Bäckerei

Uganda Bäckerei Bake for life 7 2020Die Kongregation der Little Sisters of St. Francis ist in Uganda, Kenia und Tansania tätig. Dort leisten mittlerweile 774 Schwestern Bildungs-, Gesundheits- und Sozialarbeit. In der Stadt Soroti in Uganda arbeiten fünf Schwestern in verschiedenen sozialen Einrichtungen.

Was unsere Projektpartnerinnen und Projektpartner tun:

Unter dem Namen "Bake for Life", also Backen fürs Leben, gründete die Schwesterngemeinschaft sechs Bäckereien in Uganda und Kenia. Die Bäckereien bieten Ausbildungs- und Arbeitsplätze für benachteiligte Männer und Frauen. Nach Abschluss der Ausbildung werden sie entweder weiterbeschäftigt oder haben gute Chancen, in anderen Bäckereien eine Anstellung zu finden. Darüber hinaus schaffen die Schwestern mit dem Verkauf der Backwaren eine Einkommensquelle für ihre Glaubensgemeinschaft.

Wie Sie helfen können:

Die Bäckerei in Soroti ist dringend renovierungsbedürftig: Der Backofen ist veraltet und das Gebäude in einem sehr schlechten Zustand.Um die Schließung der Bäckerei zu verhindern, haben die Schwestern um finanzielle Hilfe gebeten. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie, dass die 28 Mitarbeiter*innen in Soroti ihren Arbeitsplatz behalten können. 

HIER ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DAS PROJEKT IN UGANDA >>

 

Beispiele aktueller Projekte im Überblick:

 

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele für unser Engagement im Bereich "Lebensgrundlagen schaffen". Ihre Spende fließt in diesen Bereich. So ist sichergestellt, dass alle Vorhaben – auch das von Ihnen favorisierte – finanziert werden können.

Unterstützen Sie jetzt die Arbeit der missio-Projektpartnerinnen und -partner im Bereich Lebensgrundlagen schaffen!

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Sie haben noch Fragen? Gerne helfe ich Ihnen weiter:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

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+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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