Lebensgrundlagen schaffen – Unsere Beispielprojekte

icons lebensgrundlage schaffenManchmal reicht ein kleiner Geldbetrag, um Großes zu verändern: Ein bisschen Saatgut, ein paar Hühner oder eine eigene Nähmaschine sind oft der Anfang der Eigenständigkeit. Sie ermöglichen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, eine Zukunft aufzubauen und für andere sorgen zu können. missio hilft dabei, sich selbst zu helfen. Im Kleinen wie im Großen. Von Mikrokrediten, die besonders Frauen zugute kommen, bis zur Existenzsicherung von Pfarreien.

 

Unser Beispielprojekt in Burkina Faso: Gleichberechtigung zum Wohl aller

 

Helfen Beispielprojekt Lebensgrundlagen schaffen Cecile Beloum43,2 Prozent der Bevölkerung in der Provinz Yatenga im Norden von Burkina Faso leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Menschen betreiben Ackerbau und Viehzucht. Die Rolle der Frau ist traditionell auf die Erziehung der Kinder, die Feldarbeit sowie die Versorgung der Familie mit Nahrung, Wasser und Brennholz beschränkt.

Sie haben weniger Zugang zu Bildung, Eigentum und Grundbesitz. Auch werden sie oft bei wichtigen Entscheidungen – ob in der Familie oder der Gemeinde – nicht berücksichtigt. Der Verein AMMIE unter Leitung von Céline Beloum möchte das ändern und widmet sich mit Unterstützung von missio München der Bewusstseinsbildung und Aufklärung zum Thema Gleichberechtigung.

Die Ziele des Projekts werden in Kursen, Gesprächsrunden, Vorträgen und Radiosendungen vermittelt. Dabei werden gezielt auch lokale religiöse und politische Autoritätspersonen miteinbezogen. Um Frauen die Möglichkeit zu geben, durch kleine Selbsthilfemaßnahmen ihr eigenes Geld zu erwirtschaften, gibt es außerdem Weiterbildungsangebote und Kleinkredite für zunächst 50 Frauen.

 

Unser Beispielprojekt in Eritrea: 111 Esel für Frauen auf dem Land

 

Lebensgrundlagen schaffen OMCUCA Joerg Boethling

Mehr als die Hälfte aller Fami­lien in der eritreischen Diözese Asmara wird alleine von Frauen ver­sorgt. Ihre Männer sind in der Armee oder haben das Land verlas­sen. Diese Frauen und ihre Kinder sind besonders von Armut, Unterernährung und mangelnder Ge­sundheitsversorgung betroffen. Der Alltag der Frauen ist beschwer­lich: Sie kümmern sich um die Kinder, besorgen Wasser und sam­meln Feuerholz. Außerdem bestel­len sie die Felder und verkaufen die Ernteerträge auf dem Markt. Dabei müssen sie oft weite Wege zu Fuß zu­rücklegen und schwere Lasten tra­gen.

Die katholische Kirche erhebt seit vielen Jahren ihre Stimme für die Anliegen der Men­schen in Eritrea und betreibt Einrichtungen im Bil­dungs- und Gesundheitswesen. Unterstützt von missio München hilft der Erzbischof von Asamara den Frauen bei der Be­wältigung ihrer alltäglichen Auf­gaben, indem er ihnen 111 Esel als Lastentiere zur Verfügung stellt. Denn Esel sind das zuverlässigste und am besten verfügbare Transportmittel in ländlichen Gegenden. Vor allem bedürftige Frauen mit Kindern unter 10 Jahren und Frauen mit Behinderungen sollen berücksichtigt werden. Die Auswahl der Frauen aus 15 Dörfern erfolgt durch den jeweiligen Gemeinderat.

Durch den Einsatz der Esel als Las­tentiere und Transportmittel erfah­ren die Frauen eine deutliche Entlastung im Alltag. Sie sparen Kraft und Energie und schonen ihre Gesundheit. Zudem bleibt Ihnen mehr Zeit für ihre Kinder. Mit Ihrer Spende tragen Sie wesentlich zur Verbesserung der Lebensquali­tät der Frauen und letztlich der gesamten Familie bei.

 

Unser Beispielprojekt in Indien: Chancengleichheit statt Ausgrenzung

 

Lebensgrundlagen schaffen Chancengleichheit statt AusgrenzungDie Diözese Varanasi liegt in Uttar Pradesh, dem viertgrößten und bevölkerungsreichsten Bun­desstaat Indiens. 40 Prozent der Men­schen leben hier unterhalb der Armutsgrenze. Besonders für Frauen und Menschen mit Behinderung sind die Chancen auf eine Anstellung schlecht. Sie sind aufgrund ihrer geringen Bildung beziehungsweise ihrer physischen Beeinträchtigungen nicht in die Gesellschaft eingebunden und kennen ihre Rechte nicht. Für sie ist es kaum möglich, ein eigenes Einkommen zu verdienen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Unsere Projektpartner vor Ort sind die Jan Vikas Samiti (JVS), der so­ziale Zweig der indischen Ordens­gemeinschaft Indian Mission Society (IMS). Seit 1997 fördert JVS Frauen, Kinder und Perso­nen mit Behinderung auf ihrem Weg zur Teilnahme am gesell­schaftlichen Leben. Durch die Organisation von Selbsthilfegruppen unter­stützt JVS diese Menschen in ihrer ganzheitlichen Entwicklung. Eines der JVS-Projekte, die missio unterstützt, kommt insbesondere Frauen sowie Menschen mit Behinderung zugute.

Über die Selbsthilfegruppen bekommen sie Basiswissen zu wirtschaftlichen Themen und Kenntnisse über ihre gesellschaftlichen Rechte und Pflichten vermittelt. Darüber hinaus erhalten 900 ausgewählte Frauen Schulungen zu einkommenschaffenden Maßnahmen wie dem Schneidern von Taschen, der Montage von LED-Lampen, Herstellung von Papptellern, Wasch- und Seifenpulver und Nahrungsergänzungsmitteln sowie dem Vertrieb von Damenbinden. Vermarktung und Vertrieb der hergestellten Produkte übernehmen die Selbsthilfegruppen.

Mit Ihrem Beitrag schenken Sie margina­lisierten Menschen verlorenes Selbstvertrauen und fördern sie in ihren Fähigkeiten.

 

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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