346607f54f53f925a1053a8e1f777a16_w1170_h600_cp missio München - Gesundheit sichern

icon gesundheit sichernWo Armut herrscht und medizinisches Wissen fehlt, sterben Menschen an harmlosen Krankheiten und leichten Verletzungen. Oft braucht es nur ein paar Medikamente um Leben zu retten. Genauso entscheidend ist, ein Verständnis für Hygienemaßnahmen zu schaffen, um schwere Krankheiten zu vermeiden. Darauf setzt missio. Wir schaffen ORTE, AN DENEN KRANKHEITEN ERKANNT UND BEHANDELT WERDEN. An denen körperliche und seelische Leiden gelindert werden. ORTE, AN DENEN JEDER EINZELNE ZÄHLT.

 

Unser Beispielprojekt in Äthiopien: Medizinische Versorgung für die Menschen in Arbaba

 

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Die Kongregation der Daughters of St. Anne in Äthiopien widmet sich Frauenförderung, Bildung und Erziehung sowie der Versorgung von Armen und Kranken. 2001 begannen die Schwestern im 9 km von Gondar entfernten Arbaba mit dem Aufbau der Rosa Gattorno Catholic Clinic. Viele Menschen in der Gegend leiden unter Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose, Typhus, Magen-Darm-Infektionen oder sind durch mangelnde Hygiene und verunreinigtes Wasser von Augeninfektionen betroffen.

Da es für die Kranken sehr schwierig war, die nächstgelegene Klinik in Gondar zu erreichen, suchten sie stattdessen Hilfe bei traditionellen Heilern. In der Klinik können sie sich nun von medizinisch ausgebildetem Personal für einen geringen Betrag behandeln lassen. Um die staatlichen Mindestanforderungen für den Betrieb der Klinik zu erfüllen, haben die Schwestern einen Lagerraum für die benötigten Medikamente renoviert und Fachpersonal angestellt. Zusammen mit den Schwestern kümmern sich neun weitere Mitarbeiter um die Versorgung der Menschen.

Damit der Health Officer, zwei Krankenschwestern, ein Laborant, ein Apothekenfachangestellter sowie vier Angestellte im nicht-medizinischen Bereich entsprechend den Gehältern staatlicher Einrichtungen entlohnt werden können, haben die Schwestern missio um einen Zuschuss zu den Personalkosten gebeten. Darüber hinaus muss der Medikamentenvorrat der Klinik regelmäßig aufgefüllt werden. Ein Grundstock an Medikamenten gegen alle häufig vorkommenden Erkrankungen muss vor Ort verfügbar sein, um die staatlichen Auflagen zu erfüllen.

 

Unser Beispielprojekt in Indien: Zufluchtsort für die Kinder vom Bahnhof Katni

 

Gesundheit sichern Bahnhofskinder KatniAsha Kiran bedeutet "Strahl der Hoffnung" und ist ein Rehabilitationszentrum und Programm für Straßenkinder, die in und um den Bahnhof von Katni leben. Der Eisenbahn-Verkehrsknotenpunkt Katni liegt 85 Kilometer von Jabalpur entfernt und ist das Zuhause vieler obdachloser Kinder zwischen 5 und 15 Jahren. Sie haben keinen Kontakt zu ihren Familien, die meisten von ihnen sind Waisen oder werden von den Eltern verstoßen, da sie nicht genügend Geld haben, um die Kinder zu ernähren.

Viele der Kinder verbringen ihr ganzes Leben auf den Bahngleisen. Um zu überleben betteln und stehlen die Kinder oder versuchen mit Gelegenheitsarbeiten etwas Geld zu verdienen. Sie kehren Züge, sammeln Lumpen, unterhalten Reisende mit Liedern oder verkaufen Wasser in gebrauchten Flaschen. Die Kinder arbeiten 12 bis 18 Stunden am Tag. Sie können sich nicht waschen, haben kaum genug zum Essen und leben unter unhygienischen Bedingungen.

Nicht selten werden die Kinder von Erwachsenen oder älteren Jugendlichen sexuell missbraucht. Für die Polizei sind sie Kriminelle: sie werden vertrieben und geschlagen. Viele von ihnen schnüffeln, trinken, rauchen oder nehmen Drogen, um dieses Leben zu ertragen. 

Die einheimische Schwesterngemeinschaft Mother of Carmel nimmt sich dieser Kinder an. Im nahe dem Bahnhof gelegenen Rehabilitationszentrum Asha Kiran geben sie ihnen Schutz und Zuflucht. Sie bieten den Kindern eine sichere, familiäre Umgebung, hören ihnen zu und kümmern sich um sie. Soweit möglich, erhalten die Kinder zweimal täglich eine warme Mahlzeit, können sich und ihre Kleidung waschen und werden medizinisch versorgt. Die Schwestern bereiten die Kinder auf den Schulbesuch vor, vermitteln ihnen handwerkliche und berufliche Fertigkeiten.

missio München unterstützt das Rehabilitationszentrum bereits seit 10 Jahren. Hunderte von obdachlosen Kindern konnten seitdem wieder mit ihren Familien zusammengeführt werden. Dank der  ganzheitlichen Fürsorge der Schwestern führen sie heute ein Leben in Würde, sind wirtschaftlich unabhängig und haben ihren Platz in der Gesellschaft gefunden.

 

Unser Beispielprojekt in Burkina Faso: Schutz für Opfer von Gewalt

 

Gesundheit sichern Burkina Faso Schwester YvonneDerzeit wohnen zwölf Mädchen und junge Frauen zwischen 16 und 25 Jahren Im Frauenhaus der Schwestern vom Guten Hirten in Bobo-Dioulasso, der zweitgrößten Stadt Burkina Fasos. Sr. Yvonne Clémence Bambara leitet das Zentrum, das Zuflucht und Schutz in schwierigen Lebenslagen bietet. Die Schwestern helfen den jungen Frauen, sich mit ihrer Familie zu versöhnen und ermöglichen ihnen eine Ausbildung, so dass die nach dem Heimaufenthalt ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Viele der Schutzsuchenden sind vor häuslicher Gewalt, sexueller Ausbeutung oder der drohenden Zwangsverheiratung mit einem wesentlich älteren Mann geflohen. missio München unterstützt die Schwestern bereits seit mehreren Jahren dabei, diese Mädchen und Frauen psychosozial zu betreuen und sie über ihre Rechte aufzuklären.

In Workshops werden sie zu Themen wie HIV/Aids sensibilisiert. Sie erhalten eine schulische Grundbildung oder eine Ausbildung in handwerklichen Tätigkeiten wie Kochen und Backen, Nähen, Frisieren, Stoffe färben, der Herstellung von Seifen oder Informatik. So finden die Frauen dank der neu erworbenen Fertigkeiten leichter eine Anstellung und können sich ein eigenes kleines Einkommen verdienen.

Pro Jahr werden rund 40 Mädchen und Frauen von den Schwestern vom Guten Hirten in Bobo-Dioulasso betreut. Die Kongregation ist weltweit in 74 Ländern aktiv und engagiert sich vor allem für Frauen und Kinder, die Opfer von Gewalt, Menschenhandelt und Ausbeutung geworden sind.

 

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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