346607f54f53f925a1053a8e1f777a16_w1170_h600_cp missio München - Gesundheit sichern

icon gesundheit sichernWo Armut herrscht und medizinisches Wissen fehlt, sterben Menschen an harmlosen Krankheiten und leichten Verletzungen. Oft braucht es nur ein paar Medikamente um Leben zu retten. Genauso entscheidend ist, ein Verständnis für Hygienemaßnahmen zu schaffen, um schwere Krankheiten zu vermeiden. Darauf setzt missio. Wir schaffen ORTE, AN DENEN KRANKHEITEN ERKANNT UND BEHANDELT WERDEN. An denen körperliche und seelische Leiden gelindert werden. ORTE, AN DENEN JEDER EINZELNE ZÄHLT.

 

Unser Beispielprojekt in Tansania: Sauberes Wasser für die Familien der Gemeinde Nyaishozi

Tansania Brunnen Kayanga 7 2020In der Diözese Kayanga, im äußersten Nordwesten Tansanias an der Grenze zu Uganda und Ruanda, ist Armut allgegenwärtig. Die Menschen wohnen in einfachen Strohhütten und leben von Landwirtschaft und Tierzucht. Der Anbau von Hirse, Kartoffeln, Mais, Bohnen, Sorghum und Erdnüssen dient fast ausschließlich zur Selbstversorgung. Analphabetismus, mangelnde Bildung, eine hohe HIV/AIDS-Rate und frühe Schwangerschaften zählen zu den größten Herausforderungen in der Gegend.

Was unsere Projektpartner tun:

Von den zwölf Pfarreien der Diözese ist die Pfarrei Nyaishozi mit 16 Außenstationen eine der entlegensten. Besonders die Förderung und Entwicklung der vielen Kinder liegt ihr am Herzen. Neben zahlreichen Schulen betreiben die Schwestern des Konvents auf dem Pfarreigelände in Nyaishozi auch einen Kindergarten sowie eine kleine Gesundheitsstation. Die Versorgung der Einrichtungen mit sauberem Wasser erfolgt über einen Regenwassertank, der auf dem Pfarreigelände steht. Das gespeicherte Regenwasser reicht jedoch selten, um auch alle Gemeindemitglieder damit zu versorgen. Dann müssen die Menschen Wasser aus Bächen und Flüssen holen und dabei lange Fußmärsche auf sich nehmen. Oft ist dies Aufgabe der Kinder. Die Zeit, die sie mit dem Wasserholen verbringen, fehlt ihnen oft für den Schulbesuch.

Wie Sie helfen können:

Um die Versorgung mit sauberem Wasser für die verschiedenen Einrichtungen der Pfarrei - wie Kindergarten und Gesundheitsstation - dauerhaft sicherzustellen, möchte der Gemeindepriester Pater Bumuhiga einen Brunnen mit einer solarbetriebenen Wasserpumpe auf dem Pfarreigelände bauen. Das Wasser des Brunnens wird auch für die rund 1.170 Bewohner der Gemeinde zugänglich sein und zu einer wesentlichen Verbesserung ihrer Lebensumstände beitragen. Krankheiten wie Typhus und Cholera, die durch verunreinigtes Wasser entstehen, werden so vermieden. Die langen Fußmärsche zum nächstgelegenen Brunnen entfallen. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bewohner von Nyaishozi.

Tansania Brunnen Kayanga pdfpdfAusführliche Informationen zum Projekt in Tansania

 

 

 

 

Unser Beispielprojekt auf den Philippinen: Hablondawani – ein Ort der Hoffnung und Zuversicht

 

Philippinen Hablondawani Mädchen 7 2020Auf den Philippinen leben und arbeiten Zehntausende Kinder und Familien auf der Straße. Vor allem die Kinder sind dort physischer und auch sexueller Gewalt schutzlos ausgesetzt. Um zu überleben, sehen viele von ihnen keinen anderen Ausweg als sich zu prostituieren. Aber auch innerhalb der eigenen Familie kommt es nicht selten zu Missbrauch.

Was unsere Projektpartner tun:

Die Ordensschwestern vom Guten Hirten haben 1993 in Naga City das Schutzzentrum Hablondawani für missbrauchte Mädchen und Frauen ins Leben gerufen. Das Wort aus der Sprache der Bicol-Region bedeutet Regenbogen und symbolisiert die Hoffnung auf einen Neuanfang. Bei den Schwestern finden die oft traumatisierten Mädchen liebevolle Aufnahme, Therapie, Fürsorge und eine Gemeinschaft, in der sie sich austauschen und ihre Erlebnisse aufarbeiten können. Die Schwestern sorgen für Schul-und Berufsausbildung, medizinische Versorgung und Rechtsbeistand - wenn man die Mädchen dazu bringen kann, ihren Vergewaltiger anzuzeigen. In den umliegenden Gemeinden schulen sie vor allem Frauen und Mütter, damit ein Umfeld geschaffen wird, in dem sich Frauen und Mädchen angenommen fühlen und jegliche Unterstützung erfahren. Ziel ist, den Kreislauf der Gewalt an Frauen und Mädchen zu durchbrechen und für nachkommende Generationen eine solche Situation gar nicht erst entstehen zu lassen.

Wie Sie helfen können:

Durch die Teilnahme an den Rehabilitationsmaßnahmen können die Mädchen und jungen Frauen ihre Traumata überwinden und lernen, diese nicht ihr Leben bestimmen zu lassen. Wenn möglich, werden sie wieder in ihre Familien integriert. Die Familie spielt in der philippinischen Gesellschaft eine sehr wichtige Rolle, die den einzelnen Mitgliedern im besten Fall Halt und Unterstützung gibt. missio München unterstützt die Schwestern vom Guten Hirten bei der Unterbringung, Versorgung und den therapeutischen Maßnahmen im Zentrum, der Betreuung von Mädchen außerhalb des Zentrums und bei Beratungs- und Unterstützungsangeboten für die Familien. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie, dass den missbrauchten Mädchen Schutz und Hoffnung auf ein besseres Leben gegeben werden kann.

Philippinen Hablondawani Mädchen pdfpdfAusführliche Informationen zum Projekt auf den Philippinen

 

 

 

 

 Unser Beispielprojekt in Südafrika: Fürsorge für Menschen am Rand der Gesellschaft

 

Gesundheit sichern Südafrika Nardini SistersIn der Diözese Eshowe, in der Region um Nkandla, einem der ärmsten Distrikte in diesem Teil Südafrikas bieten die Mallersdorfer Schwestern oder Nardini Sisters, wie sie hier genannt werden, seit mehr als 60 Jahren Programme zur medizinischen, psychosozialen und wirtschaftlichen Unterstützung der Bevölkerung an. Die Region ist stark von HIV/Aids und Tuberkolose betroffen. Viele Kinder wachsen ohne Eltern auf und werden von minderjährigen Geschwistern oder den Großeltern erzogen. Vor allem in Kinderhaushalten leben die Mädchen und Junden vernachlässigt und unter sehr schlechten hygienischen Bedingungen.

Was unsere Projektpartner tun:

2006 rief die Ordensschwester und Ärztin Dr. M. Ellen Lindner ein Programm ins Leben, das sich an Kinder und Erwachsene richtet, die unter Armut, Not und Krankheit leiden. So werden Familien durch einkommenschaffende Maßnahmen, etwa das Anlegen von Gemüsegärten oder den Aufbau einer Hühnerzucht wirtschaftlich gestärkt. Aufgrund von Unterernährung leiden viele Kinder an Wachstumsstörungen. Um dem entgegenzuwirken verteilen die Schwestern Nahrungsmittel und Vitaminpräparate an die Betroffenen. HIV-Infizierte und Aids-Kranke erhalten zudem spezielle Proteinpräparate und psychosoziale Unterstützung.

Wie Sie helfen können:

Schutzbedürftige Kinder bekommen von den Nardini Sisters Schuluniformen, Schreibwaren und Bücher. In einigen Fällen werden auch die Schulgebühren übernommen. Im Rahmen der gesundheitlichen Aufklärung gehen die Schwestern in Haushalte und Schulen, um über hygienische Grundregeln, HIV-Tests und TB-Screenings zu informieren. Durch die Bereitstellung von Wassertanks wird der Zugang zu sauberem Wasser sichergestellt. missio München unterstützt die Schwestern bei der Finanzierung dieser praktischen und seelsorgerischen Aufgaben. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Wohlergehen der Betroffenen und schenken Ihnen ein Gefühl der Würde und Zugehörigkeit.

Südafrika Gesundheit Nardini pdfpdfAusführliche Informationen zum Projekt in Südafrika

 

 

 

 

 

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

Unterstützen Sie jetzt die Arbeit der missio-Projektpartner im Bereich Gesundheit!

Spenden Sie jetzt!

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

­