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Das aktuelle missio magazin: Was den Unterschied macht

24. August 2026
Die neueste Ausgabe des missio magazins widmet sich dem diesjährigen missio-Beispielland im Monat der Weltmission Oktober: Madagaskar. Die Reportage "Die Lehre vom Wasser" stellt die Arbeit unseres Gastes Schwester Rolandine am „Lycée Mompera Michel Ranaivo“ in Analavory im Hochland Madagaskars vor. In der zweiten Reportage des Hefts "Die bange Zukunft der Massai" berichteten Familien aus dem Ngorongoro-Gebiet in Tansania Redakteurin Antje Pöhner und Fotograf Jörg Böthling von ihren Zukunftssorgen.

missio magazin Ausgabe 6-2026 TitelIm aktuellen Monat der Weltmission steht das afrikanische Land Madagaskar im Mittelpunkt. missio-magazin-Redakteurin Kristina Balbach war Anfang des Jahres gemeinsam mit dem Fotografen Jörg Böthling auf der viertgrößten Insel der Welt und hat dort missio-Projektpartnerinnen und -partner getroffen, die den Menschen zur Seite stehen, unter anderem Schwester Rolandine Razafiarisoa.

Dank ihrem Engagement ist das "Lycée Mompera Michel Ranaivo“ in Analavory im Hochland Madagaskars mehr als Lernort. Für Hunderte Mädchen und Jungen ist die Schulzeit nämlich die einzige Gelegenheit, sorgenfrei Wasser zu trinken oder sich waschen zu können. Keine Nebensache, finden die Schwestern, die die Schule betreiben. Denn wer nicht gesund ist, der kann auch nicht lernen. Und es gibt schon die nächsten Ideen. Lesen Sie in der Reportage "Die Lehre vom Wasser" wie die Ordensfauen den Menschen, die meist unter prekären Umständen leben, beistehen.

Für die zweite Reportage "Die ungewisse Zukunft der Massai" reisten Antje Pöhner und Jörg Böthling an den Ngorongoro in Tansania. In dem Naturschutzgebiet im Norden des Landes leben schätzungsweise 90 000 bis 100 000 Massai. Das Gebiet gehörte ursprünglich zum 1951 von der damaligen britischen Kolonialregierung neu geschaffenen Serengeti Nationalpark und wurde 1959 zur „Conservation Area“ erklärt. Jetzt droht den indigenen Gruppen erneut die Vertreibung. Seit ihrer Wiederwahl 2021 verfolgt die tansanische Präsidentin Samia Suluhu Hassan das Ziel, große Teile der ansässigen Bevölkerung unter Vorwänden in die rund 600 Kilometer entfernte Region Tanga umzusiedeln.

KI MACHT DIE REICHEN REICHER UND DIE ARMEN ÄRMER

Künstliche Intelligenz verändert Wissenschaft, Arbeitswelt und globale Machtverhältnisse. Ein gutes Zusammenleben und die Gestaltung der Zukunft in Verantwortung vor Gott drohen dabei in den Hintergrund zu treten. Papst Leo XIV. zeigt diese Zusammenhänge in seiner Enzyklika „Magnifica Humanitas“ auf. Der Jesuit, Philosoph und KI-Experte Godehard Brüntrup, der das Vorwort für die Enzyklika verfasst hat, erklärt im Interview mit dem missio magazin, warum die eigentliche Revolution erst bevorsteht, wie die KI bestehende Unterschiede verschärft und was das für ärmere Länder bedeutet.

Außerdem gibt es in der neuesten Ausgabe des missio magazins viele weitere fundiert recherchierte Berichte, Beitrage und Interviews aus den missio-Projektländern in Afrika, Asien und Ozeanien.