5d5d6024530020de88a3e84304c65508_w1170_h600_cp missio München - Nothilfe leisten

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Wenn Menschen in Not geraten, wo Naturkatastrophen, Krieg und Krisen Leid erzeugen, braucht es andere, die bereit sind zu helfen. Unsere Projektpartnerinnen und –partner sind Teil der Gesellschaft und daher beständig vor Ort – das ganze Jahr. Sie können im Notfall sofort und wirkungsvoll handeln, um Überleben zu sichern und Schicksalsschläge zu überwinden. Auch dort, wo die Not zum Alltag wird und andere längst vergessen haben. Wie in Syrien, wo die verheerenden Auswirkungen des Bürgerkrieges Millionen Menschen leiden lassen. Bereits seit Beginn des Bürgerkrieges unterstützt dort die maronitische Erzdiözese Damaskus Flüchtlingsfamilien und alte Menschen, die in ihren Einrichtungen Unterschlupf gefunden haben.
Als Teil des globalen Netzwerkes der katholischen Kirche kann missio München so dort helfen, wo sonst kaum noch Hilfe ankommt.

 

In Äthiopien: Versorgung Corona-infizierter und hungernder Menschen

Nothilfe leisten Aethiopien Corona Hilfemissio München steht seinen Projektpartnern gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie zur Seite. So auch in Äthiopien: In der Pfarrei St. Michael in Humbo, etwa sechs Autostunden südlich der Hauptstadt Addis Abeba, leben viele Menschen in großer Armut. Es gibt nicht ausreichend Nahrung und kaum Zugang zu sauberem Wasser sowie Sanitäreinrichtungen. Viele Krankheiten werden durch mangelnde Hygiene hervorgerufen. Über das Corona-Virus haben vor allem die Ärmsten nur wenig verlässliche Informationen. Sie wissen nicht, wie sie sich schützen können. Oft fehlen ihnen ohnehin die Möglichkeiten, die erforderlichen Schutzmaßnahmen einzuhalten. Die Stilllegung des gesamten öffentlichen Lebens Anfang April 2020 hat gravierende Folgen für die Bevölkerung.

Was unsere Projektpartner tun:

In der St. Michael Catholic Church Klinik behandeln die Schwestern der Dienerinnen der Armen normalerweise Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria. Sie versorgen mangelernährte Kinder und Erwachsene. Schwangere können in der kleinen Klinik entbinden. Die Behandlung von Patienten, die sich mit dem Corona- Virus infiziert haben, kommt für das Team der Gesundheitsstation jetzt noch erschwerend hinzu. Sr. Meskel, die Leiterin der Klinik, befürchtet einen schnellen Anstieg der Anzahl der Betroffenen. Darauf möchte die Gesundheitsstation bestmöglich vorbereitet sein. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden wollen die Schwestern einen Beitrag zur Prävention von Neuinfektionen, der Behandlung von Erkrankten und Unterstützung von hungernden Familien in den umliegenden Dörfern leisten.

Wie Sie helfen können:

Um die Menschen über die Verbreitung des Virus und entsprechende Schutzmaßnahmen zu informieren, planen die Schwestern Aufklärungskampagnen mit Megaphonen und Broschüren. Konkrete Hilfe in Form von Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung möchten sie vor allem den Ärmsten zukommen lassen. Sie sind von den strikten Vorkehrungen der Regierung gegen die Ausbreitung des Virus am stärksten betroffen. Daher bitten die Schwestern missio München um einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro zur Versorgung von 2.500 Frauen, Männern und Kindern.
pdfAusführliche Informationen zum Corona-Projekt in Äthiopien

 Eine Übersicht über unsere aktuellen Corona-Hilfsprojekte finden Sie hier>> oder als Download in diesem PDF>>

 

In Syrien: Hilfe für kriegsgeschädigte Familien in Damaskus

Nothilfe leisten Syrien DamaskusAuch wenn die größte Gefahr für die Bevölkerung Syriens durch militärische Angriffe vorüber ist, so sind die Auswirkungen von acht Jahren Krieg für die Menschen in Syrien verheerend: Die Städte liegen in Schutt und Asche, die Infrastruktur ist nahezu komplett zusammengebrochen. Mehr als zwei Milionen Familien sind entwurzelt, haben ihr Zuhause und Angehörige verloren. Das Mobilisierungsdekret vom Oktober 2015, das alle Männer unter 45 Jahren zum Militärdienst verpflichtet, hat viele junge Männer aus dem Land vertrieben. Das Überleben der Familien wurde dadurch noch schwieriger. Der Krieg hat zu einem regelrechten Exodus der Bevölkerung geführt, die Wirtschaft nachhaltig geschwächt und die Lebensgrundlage für die Menschen, die geblieben sind, zerstört. Die Familien haben keine Möglichkeit mehr, ein Einkommen zu verdienen und sind vollständig auf Unterstützung angewiesen.

Was unsere Projektpartner tun:

Bereits seit Beginn des Bürgerkrieges unterstützt die maronitische Erzdiözese Damaskus Flüchtlingsfamilien und alte Menschen, die in ihren Einrichtungen Unterschlupf gefunden haben. Die Diözese fühlt sich verantwortlich, den von den Kriegswirren betroffenen Familien und alten Menschen zur Seite zu stehen. Sie sollen ermutigt werden, vor Ort zu bleiben und als Christen präsent zu sein. Erzbischof Samir Nassar schildert die dramatische Situation in einem Brief an missio München: "Die Auswirkungen dieser Katastrophe haben zur Schwächung der Kirche geführt. Die Familien entscheiden sich oft, ihre Söhne aus dem Land zu schicken und der Exodus der Jungen geht weiter voran. Die Anzahl der Hochzeiten und der Taufen ist um 75 Prozentgesunken ist dies der Anfang vom Ende?"

Wie Sie helfen können:

Dank der Solidarität vieler Spenderinnen und Spender konnte missio München die maronitische Erzdiözese bei ihren Bemühungen, die Not der verbliebenen Familien zu lindern und ein weiteres Abwandern der Bevölkerung zu verhindern, bereits seit fünf Jahren unterstützen. Da die Not nach wie vor groß ist, viele Menschen wohnungslos und ohne Arbeit auf externe Unterstützung angewiesen sind, unterstützt missio München die Erzdiözese erneut mit einem Beitrag in Höhe von 6.480 Euro. Damit können 20 vom Bürgerkrieg betroffene Familien ein Jahr eine monatliche Unterstützung von 27,00 Euro erhalten. Die Familien können sich auf diese regelmäßige finanzielle Hilfe verlassen. Die Sorge, ob auch im nächsten Monat Geld für den Kauf von Nahrung, Hygieneartikeln oder dringend benötigten Medikamenten da ist, wird so zum Teil gemildert und trägt zur Entlastung der Familien bei.
pdfAusführliche Informationen zum Projekt in Syrien

 

In Kenia: Nahrung und Medikamente für Kinder und Schwache

Nothilfe leisten Kenia NahrungsmittelnothilfeDie Lebensbedingungen für die 181.000 Menschen in der semiariden Region East Pokot in Baringo County verschlechtern sich zusehends. Die kenianische Bischofskonferenz warnt vor einer humanitären Krise durch die anhaltende Dürre in der Region und ruft zur Hilfe auf. Aufgrund dauerhaft ausbleibender Regenfälle ist der Boden völlig ausgetrocknet. Die Ernte fällt im dritten Jahr in Folge aus, die Menschen haben kaum noch trinkbares Wasser und immer mehr Tiere, die Existenzgrundlage der Menschen, verenden. Schwangere und stillende Mütter trifft die fortwährende Nahrungsmittelknappheit besonders. Die Mütter sind oft selbst mangelernährt und haben kaum Milch für die Babies. Kleinkinder leiden an Eiweiß- bzw. Energiemangel mit Symptomen wie aufgeblähten Bäuchen, Apathie, Durchfall sowie dem Abbau der Muskelmasse.

Was unsere Projektpartner tun:

Die Incarnate Word Sisters, die sich vor allem für Arme und Ausgegrenzte einsetzen, organisieren mit neun mobilen Klinken die Versorgung von 1.000 Menschen in der Region East Pokot. In dem vorliegenden Projekt geht es dabei um die Versorgung unterernährter Kinder mit Nahrungsergänzungsmitteln, Vitamin A sowie Medikamenten. Zudem um die Versorgung Schwangerer und stillender Mütter mit Folsäuretabletten, Eisenpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln und um Nahrungsmittelverteilung und medikamentöse Behandlung von älteren und erkrankten Menschen.

Wie Sie helfen können:

Die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen der Bevölkerung verschlechtern sich zusehends durch die anhaltende Dürre. Solange die Notsituation anhält, sind die Menschen in der Diözese Nakuru weiterhin auf die Unterstützung von außen angewiesen. missio München möchte daher mit einem Betrag in Höhe von 15.000 Euro helfen, damit besonders die Kinder und Schwachen mit Nahrung versorgt werden können. Wir sind dankbar für jeden Beitrag, der hilft, die Not der Menschen zu lindern.
pdfAusführliche Informationen zum Projekt in Kenia

 

Unsere Projekte im Überblick:

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

 

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

Koordination Förderprojekte

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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