b8b0b497b8d30c62c0121f1ce4fa4ca6_w1170_h600_cp missio München - Nothilfe leisten

icon nothilfe leistenUnsere Projektpartner sind vor Ort – das ganze Jahr. Sie sind Teil der Gesellschaft. Sie können im Notfall sofort und wirkungsvoll handeln. Auch dort, wo Krieg und Krisen Leid erzeugen. Wo die Not zum Alltag wird. Auch dort ist missio vor Ort. Um Überleben zu sichern, Schicksalsschläge zu begleiten und Zukunftsperspektiven zu schaffen. Auch dann, wenn andere längst vergessen haben.

 

Unser Beispielprojekt in Kenia: Nahrung und Medikamente für Kinder und Schwache

 

7 2019 Spendenmailing Hunger in OstafrikaDie Lebensbedingungen für die 181.000 Menschen in der Region East Pokot in Baringo County verschlechtern sich zuse­hends. Die kenianische Bischofs­konferenz warnt vor einer humanitären Krise durch die anhaltende Dürre und ruft zur Hilfe auf. Aufgrund dauerhaft ausbleibender Regen­fälle ist der Boden völlig ausge­trocknet. Die Ernte fällt im dritten Jahr in Folge aus, die Menschen haben kaum noch trinkbares Wasser und immer mehr Tiere verenden.

Kinder, Schwangere und stillende Mütter trifft die fortwährende Nahrungsmittelknappheit in der Region besonders. Die Mütter sind oft selbst mangelernährt und haben kaum Milch für die Babies. Kleinkinder leiden an Eiweiß- bzw. Energiemangel mit Symptomen wie aufgeblähten Bäuchen, Apathie, Durchfall sowie dem Abbau der Muskelmasse. Sie, aber auch kranke und geschwächte Menschen, sind für Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose und Lungenentzündung besonders anfällig.

Ohne Behandlung und Energiezufuhr drohen den Kindern schwere Entwicklungsschäden, im schlimmsten Fall der Hungertod. Aufgrund des akuten Wassermangels versorgen sich die Menschen mit verunreinigtem Wasser aus selbst gegrabenen Erdlöchern. Da nur weniger als ein Viertel der Bevölkerung Zugang zu Toiletten hat, sind die Menschen gezwungen, ihre Notdurft im Freien zu verrichten. Erkrankungen wie Cholera und Typhus sind die Folge, wenn die Menschen das dadurch verunreinigte Wasser trinken.

Die Incarnate Word Sisters, die sich vor allem für Arme und Ausgegrenzte einsetzen, organisieren mit neun mobilen Klinken die Versorgung von 1.000 Menschen in der Region East Pokot. In dem missio-Projekt geht es um die Versorgung unterernährter Kinder, schwangerer und stillender Mütter sowie um Nahrungsmittelverteilung und medikamentöse Behandlung von älteren und erkrankten Menschen.

 

Unser Beispielprojekt im Burkina Faso: Zuflucht vor Gewalt und Terror

 

Nothilfe leisten Burkina FasoIslamistische Anschläge und Konflikte führen seit vier Jahren dazu, dass es aktuell 200.000 Binnenflüchtlinge in Burkina Faso gibt. Seit Dezember 2018 wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Staatliche Einrichtungen, Militär- und Polizeistationen sowie Schulen sind Ziel der Anschläge, Auch Moscheen und Kirchen wurden im letzten Jahr angegriffen, Gottesdienstbesucher und Priester entführt und getötet. An der Grenze zu Mali wurden mehrere Dörfer der Pfarrei Bourzanga bedroht und angegriffen.

Seit August 2019 sind 36.000 Menschen in die Stadt Bourzanga geflohen, von denen 1.200 Schutz auf dem Gelände der Pfarrei gesucht haben. Da die Hilfe der Regierung angesichts der vielen Binnenflüchtlinge nicht ausreicht, hat die Gemeinde an missio apelliert, ihr in dieser Notlage beizustehen. Um eine humanitäre Katastrophe zu vermeiden, benötigen die Vertriebenen Unterkünfte und Nahrungsmittel wie Reis, Hirse, Bohnen, Öl und Salz. Außerdem soll sichergestellt werden, dass die Kinder weiter zur Schule gehen können. Für insgesamt 50 Kinder übernimmt missio die Schulkosten sowie die Ausgaben für Unterrichtsmaterial.

Der Gemeindepriester Abbé Bertrand Sawadogo betont, dass gerade mangelnde Bildung die Grundlage für Terrorismus bildet. Die Antwort auf die zunehmende Intoleranz anderen Glaubensrichtungen gegenüber liegt für ihn in einem stärkeren Bemühen um sozialen Zusammenhalt. Gemeinsam müssen sich die Menschen gegen die Ausbreitung von ethnischen und religiösen Konflikten stellen, ist er überzeugt. Setzen Sie ein Zeichen der Solidarität und lindern Sie die Not der von Gewalt und Terror Betroffenen mit ihrer Spende!

 

Unser Beispielprojekt in Syrien: Hilfe für kriegsgeschädigte Familien in Damaskus

 

Nothilfe leisten Syrien Damaskus Familien

Auch wenn die größte Gefahr für die syrische Bevölkerung durch militärische Angriffe vorüber ist, sind die Auswirkungen der Kriegsjahre seit 2011 für die Menschen verheerend. Viele Städte leigen in SChutt und Asche. Die Infrastruktur ist nahezu komplett zusammengebrochen. Der Krieg hat zu einem regelrechten Exodus, insbesondere der jungen Syrer, geführt und die Wirtschaft nachhaltig geschwächt.

Bereits seit Beginn des Bürgerkriegs unterstützt die maronitische Erzdiözese Damaskus Flüchtlingsfamilien und alte Menschen, die in ihren Einrichtungen Unterschlupf gefunden haben. Die Not der Verbliebenen ist groß. Viele Menschen sind wohnungslos und ohne Arbeit. Deshalb sind sie auf Hilfe angewiesen. Die Diözese Damaskus steht den Betroffenen, unterstützt von missio München, zur Seite und ermutigt sie, in dieser schwierigen Zeit als Christen präsent zu sein.

Die Familien, die in der Regel keine Möglichkeit mehr haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, können sich auf die regelmäßige finanzielle Hilfe verlassen. Die Sorge, ob etwa im nächsten Monat das Geld für den Kauf von Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln oder Medikamenten reicht, wird gemildert. Sie werden somit ein Stück weit entlastet und eine weitere Abwanderung verhindert.

 

 --> Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

Unterstützen Sie jetzt die Arbeit der missio-Projektpartner im Bereich Nothilfe leisten!

Spenden Sie jetzt!

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

­