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Bildung für Kinder in Syrien
Perspektiven für die verlorene Generation

Der Krieg ist ihr täglicher Begleiter


Katia war elf Jahre alt, als der Krieg in Syrien ihr Leben erschütterte. Viele Freunde wurden ihr genommen, ihre Familie blieb zumindest äußerlich unversehrt – Vater Elias, Mutter Violet und der jüngere Bruder Georges. Ihre ältere Schwester Maria hat Syrien schon lange verlassen. In Jaramana, einem von Krisen gezeichneten und einst schwer umkämpften Vorort, wohnt sie mit ihrer Familie. Hier leben viele Flüchtlingsfamilien in illegal errichteten Bauten. Am Rand der Stadt durchforsten Kinder Müllberge auf der Suche nach Essen. Katias Mutter erzählt uns: „Was wir verdienen reicht kaum mehr zum Leben. Vor dem Krieg konnten wir Katia auf eine private Schule schicken. Wir können unsere Kinder nicht mehr so unterstützen, wie wir das eigentlich möchten.“

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Bildung als Schlüssel für Veränderung

Dass Katia die Hoffnung nie verloren hat, verdankt sie vor allem dem Kinder- und Jugendzentrum der Salesianer Don-Bosco. 1.200 Kinder aus den sozialen Brennpunkten von Damaskus, im Alter von acht bis 25 Jahren, steuern wöchentlich diesen sicheren Hafen an. Viele von ihnen sind schwer traumatisiert. Hier können sie musizieren, sportlich aktiv sein, sich mit Freunden austauschen und haben die Möglichkeit für ein paar Stunden die Bilder des Krieges zu vergessen und einfach Kind sein zu dürfen. Auch erhalten sie eine kleine Mahlzeit und haben hier Platz um zu Lernen. Denn die Räumlichkeiten haben Strom und sind beheizt, was in Syrien keine Selbstverständlichkeit ist. Finanziert wird das Zentrum mit Hilfe von missio München.

Katia trotzt der Perspektivlosigkeit

Dank der Unterstützung von missio konnte Katia den Wirren des Krieges entkommen und studiert nun Informationstechnologie in Damaskus. Sie macht dieses Jahr ihren Abschluss. Die Salesianer haben mit Hilfe von Spenden ein weiteres Haus in Jaramana angemietet. Hier bekommen Schulkinder täglich Nachhilfeunterricht in Mathe, Arabisch, Englisch, Physik und allem was sonst noch so anfällt. Lehrkräfte in Jaramana sind die „Ehemaligen“, Studierende wie Katia. So kehrt sie täglich zurück in ein Umfeld, das ihr Sicherheit und Zuversicht beschert. In ihrem Unterricht kann Katia mit ihrer lebensfrohen, positiven Art ein Stück der Hoffnung weitergeben, die sie selbst durch die schwierigen Zeiten getragen hat. Außerdem finanziert sie dadurch ihr Studium und steuert etwas zu dem Lebensunterhalt ihrer Familie bei. Das Zentrum bietet ihr darüber hinaus ein ideales Lernumfeld für ihr Studium. Hier schreibt sie Hausarbeiten und lernt für ihren Abschluss. Denn es gibt beheizte Räume und täglich mehrere Stunden Strom.

„Wir könnten uns um noch so viel mehr Kinder und Jugendliche kümmern. Die regulären Schulen in Syrien haben kein gutes Niveau. Der Krieg wirkt nach bis heute.“

Leen Abou Sekka, Leiterin des Hauses Jaramana und Don-Bosco Alumna

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Hilfe weiterhin dringend benötigt!

Aktuell bietet das Zentrum Platz für 250 Kinder. Leen Abou Sekka, Leiterin des Hauses in Jaramana berichtet uns, dass der eigentliche Bedarf jedoch um ein Vielfaches höher ist. Unzählige Kinder haben Schreckliches erlebt, sind verstummt oder gewalttätig geworden. Der Krieg wirkt noch immer nach und die Kinder brauchen dringend Unterstützung! Zudem ist der Unterricht in Syrien – wenn er überhaupt stattfindet – meist wenig anspruchsvoll. Viele Schulen wurden im Krieg zerstört. Viele Lehrerinnen und Lehrer haben Syrien verlassen. Die junge Generation Syriens steht vor den Trümmern ihrer Zukunft. Um den zusätzlichen Bedarf zu decken braucht das Zentrum mehr Ressourcen, um noch mehr Kindern ein besseres Morgen in ihrer Heimat ermöglichen zu können. Gemeinsam können wir diesen Kindern Hoffnung schenken und ihre Zukunft nachhaltig verbessern!

…ermöglichen den Kauf von Stiften und Heften.

…versorgen die Schülerinnen und Schüler mit regelmäßigen Mahlzeiten.

kostet ein sicheres Umfeld und Spielmöglichkeiten.

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