0125a3b28fcff91bacd48c711eedd670_w1170_h600_cp missio München - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung werden in vielen Ländern der Einen Welt noch immer diskriminiert und ausgeschlossen. Dagegen kämpft missio München mit seiner Projektarbeit in Afrika, Asien und Ozeanien an. "Wir müssen für Menschen mit Behinderung einstehen, sie fördern und ihnen und ihren Familien die Möglichkeit auf ein Leben in Würde ermöglichen. Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung ist nicht hinnehmbar", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember (Donnerstag).

"Wir müssen leider immer wieder erleben, dass vor allem Kinder mit Behinderung von der eigenen Familie versteckt oder verstoßen werden. Ohne Unterstützung haben sie kaum eine Chance auf ein selbstständiges Leben. Jetzt in Corona-Zeiten ist das Leben für sie noch härter geworden", sagt missio-Präsident Monsignore Huber. Dabei verweist er aktuell auf die Situation von blinden Menschen in Äthiopien: "Öffentliche Schulen für blinde Schülerinnen und Schüler gibt es nicht. Doch ohne Bildung sind die betroffenen Kinder dauerhaft zu einem Leben in Abhängigkeit gezwungen."

Um den Einsatz für die Würde und Rechte von Menschen mit Behinderung zu fördern, unterstützt missio München die Ordensschwestern der "Daughters of St. Anne" in Äthiopien. In Azezo haben sie eine Schule gegründet, in der blinde Mädchen und Jungen lernen, ihre übrigen Sinne zu schärfen, um das fehlende Augenlicht kompensieren und selbstständig ihren Lebensalltag meistern zu können.

Wenn Sie der Schule und den Kindern helfen möchten: Hier erfahren Sie mehr>>

­