fbac6726cb6c91c7f5ac41bf597e48ff_w1170_h600_cp missio München - Stephanustag: Sichere Zukunft für christliche Minderheiten weltweit!

Zum Stephanustag - dem Gebetstag für bedrängte Christinnen und Christen am 26. Dezember - fordert missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber die Staatengemeinschaft dazu auf, sich für eine sichere Zukunft christlicher Minderheiten weltweit einzusetzen. "Menschenrechte sind gerade im Jahr der umstrittenen Fußball-WM in Katar ein globales Thema. Aber zu den Grundrechten gehört auch die Religionsfreiheit. In vielen Ländern der Erde werden immer mehr Christinnen und Christen ausgegrenzt und fürchten täglich um ihr Leben. Sie brauchen nicht nur unsere Solidarität, sondern politisches Gehör. Es ist unsere Pflicht, bedrängte Christen zu schützen. Zum Stephanustag nehmen wir ihr Schicksal besonders in unser Gebet auf.“

"Zukunft der Christen steht auf dem Spiel"

Besorgniserregend nennt der Präsident des internationalen katholischen Hilfswerks missio München die Lage der Christinnen und Christen im Nahen Osten: "Der Nahe Osten ist der Ursprung des Christentums. Aber die Zukunft der Christen dort steht auf dem Spiel", betont Monsignore Huber. Setze sich die große Auswanderungswelle in Ländern wie dem Libanon fort, seien die Christen dort eines Tages verschwunden. "Das Schicksal der Christinnen und Christen im Nahen Osten darf uns gerade hier in Europa nicht egal sein. Es ist Teil unserer Sozialisierung. Wir müssen uns stärker für dialogische Lösungen vor Ort einsetzen“, sagt Huber.

missio München nimmt den Libanon und weitere Länder des Nahen Ostens im Monat der Weltmission im Oktober 2023 in den Blick. Projektpartnerinnen und -partner werden dann in Deutschland von ihrer Arbeit für Geflüchtete, ihrem Einsatz für den interreligiösen Dialog sowie von der angespannten Lage der Christen vor Ort berichten.

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