missio München Jahresbericht 2021, Foto: Jörg Böthling

missio München hat im vergangenen Jahr 772 Projekte mit 12.174.133,22 Euro gefördert. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2021 hervor. Mehr als die Hälfte der Summe floss mit 6,7 Millionen Euro an Länder in Afrika, 3,9 Millionen Euro gingen an Länder in Asien. In Ozeanien erhielt Papua-Neuguinea mit 129.200 Euro die größte Fördersumme. Insgesamt engagierte sich das Hilfswerk in 55 Ländern.

Jahresbericht 2021 Cover Foto Jörg Böthling

missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber dankt allen Spenderinnen und Spendern: "Ohne die Hilfe unserer Unterstützerinnen und Unterstützer wäre unsere Arbeit in Afrika, Asien und Ozeanien nicht möglich. Nur gemeinsam schaffen wir es, das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche nachhaltig zu stärken und an der Seite der Bedürftigsten zu stehen." Der Vorsitzende des Zentralrats von missio München, Kardinal Reinhard Marx, betont im Jahresbericht-Vorwort: "Unser Ziel ist es, Gemeinschaft im gelebten Glauben zu fördern – über Kontinente hinweg zusammen mit allen Religionsgemeinschaften. Ich bin dankbar, dass Sie unserem Weg der Mission und des Dialogs auch in turbulenten Zeiten vertrauen. Und dass sie unsere Arbeit als Einladung verstehen, gemeinsam mit uns zu wirken."

Gemeinschaft im gelebten Glauben fördern – über Kontinente hinweg

Die Zahl der Erstspender für missio München lag im Jahr 2021 mit 5.341 auf dem Niveau von 2020. Der Gesamtbetrag der Spenden ging um 1,1 Millionen auf 7,2 Millionen Euro zurück. Auch die Kollekteneinnahmen in den Kirchen sanken im Vergleich zum Vorjahr leicht. Bei den Erbschaften, Vermächtnissen und Schenkungen verzeichnete das Hilfswerk hingegen einen deutlichen Zuwachs. In der Jahresbilanz ist centgenau aufgeschlüsselt, wofür die Gelder eingesetzt wurden.

Sowohl die Projektpartnerinnen und -partner vor Ort als auch das jährlich verliehene Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI) bürgen dafür, dass die missio-Spenden dort ankommen, wo sie am nötigsten sind. Das DZI-Siegel belegt, dass missio München mit den anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht, transparent arbeitet und sparsam wirtschaftet.

Spendensiegel belegt Sorgfalt und Sparsamkeit

Zugleich legte missio München den Rechenschaftsbericht der Solidaritätsaktion „Priester helfen Priestern in der Mission“ (PRIM) vor. Mit 1.918.570,70 Euro haben Priester in Deutschland ihre Mitbrüder in Afrika und Asien im vergangenen Jahr unterstützt. 7.265 Priester erhielten davon einmalige Unterhaltshilfen.

Den aktuellen Jahresbericht von missio München finden Sie hier zum Download: https://www.missio.com/ueber-uns/missio-transparent
Den Rechenschaftsbericht 2021 der Solidaritätsaktion PRIM gibt es hier: https://www.missio.com/helfen/priester-helfen-priestern

 

­