Militärpfarrer Werner Maria Hess in Gao, Mali

„Wann bringt ihr uns den Frieden?“ lautete die zentrale Frage in der Reportage aus Mali im missio magazin 5/2020. Jene handelte auch von der katholischen Schule von Gao, die beim Angriff der Islamisten schwer beschädigt wurde. Jetzt konnte vieles renoviert werden – auch mit Hilfe eines Pfarrers aus Bayern. Er war selbst vor Ort.

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Im Blickpunkt des Afrikatags 2021 steht die Arbeit einheimischer Ordensleute in Nigeria. Schwester Maria Vitalis Timtere ist eine von ihnen. Sie begleitet im Nordosten Nigerias Frauen, Männer und Kinder, die vor der islamistischen Terrororganisation Boko Haram fliehen mussten. Hier erzählt sie von ihrer Arbeit und den Beweggründen.

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Zum Weltfriedenstag am 1. Januar warnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber vor einem Ausbreiten der Unruhen in Äthiopien auf die ganze Region. „Die kommenden Wochen und Monate sind entscheidend für die gesamte Entwicklung am Horn von Afrika. Wenn es nicht gelingt, Äthiopien zu Stabilität und Frieden zurückzuführen, riskieren wir einen Flächenbrand in der gesamten Region mit nicht auszudenkenden Folgen“, sagt er.

Die neue Online-Show "Schätzen und Spenden"

missio-Botschafterin Uschi Dämmrich von Luttitz wird am Mittwoch (23. Dezember) in der neuen Online-Show "Schätzen und Spenden" ihr missio-Projekt in Äthiopien vorstellen: Die Schulspeisung von mehreren Hundert Kindern am Stadtrand von Addis Abeba. Für die Show, die auf Youtube zu sehen sein wird, ziehen Prominente am Vorabend vor Weihnachten in ein virtuelles Weihnachtshaus. Dort stellen sie karitative Projekte vor und haben Lastminute-Geschenke fürs Publikum dabei. Was im jeweiligen Geschenkkarton des Künstlers ist, muss von den Zuschauern geschätzt werden.

WMS-Praktikantinnen missio München

Wann war ich furchtlos - und wann habe ich Angst? Was hält uns eigentlich davon ab, mutig zu sein? Zwei unserer diesjährigen Praktikantinnen zum Weltmissionssonntag haben sich mit diesen Fragen für unsere Aktion Furchtlos auseinandergesetzt. Hier lesen Sie die Erfahrungen und Gedanken von Katharina Becker und Michelle Siegel.

Unterricht für irakische Flüchtlingskinder

Zum Stephanustag am 26. Dezember appelliert der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber, an die Staatengemeinschaft, das Schicksal der vertriebenen Christen im Irak nicht zu vergessen.

Das Titelbild des missio magazins zeigt ein Mädchen in einem Flüchtlingslager in Bamako/Mali. Foto: Jörg Böthling

Das missio magazin 1/2021 widmet sich in seiner neuesten Ausgabe den Themen Flucht und Herbergssuche. Die Titelreportage "(K)Ein Platz zum Leben" führt seine Leser*innen in das Flüchtlingslager von Faladié in Malis Hauptstadt Bamako. Geschätzt 1000 Menschen leben hier. Man nennt sie "Internally Displaced People" – zu Deutsch: Binnenflüchtlinge. Wie mehr als 200.000 Menschen aus Mali sind sie geflohen vor der Krise in ihrem westafrikanischen Heimatland. Außerdem im aktuellen Heft: Berichte, Interviews und Hintergrundinformationen über die brisantesten Neuigkeiten aus der Weltkirche.

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„Peulh“ gegen „Dogon“, ein Volk gegen das andere: Blutige Überfälle verwüsten ganze Dörfer in Mali und zwingen die Menschen dazu, ihre Heimatorte zu verlassen. Viele stranden in den Außenbezirken der Hauptstadt Bamako. Dort teilen die verfeindeten Völker das gleiche Schicksal miteinander.

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Innerhalb von Sekunden war nichts mehr wie davor: Als am Abend des 4. August 2020 im Hafen von Beirut knapp 2800 Tonnen Sprengstoffmaterial explodierten, starben 200 Menschen. Hunderttausende wurden obdachlos – und die mehr als 1300 Kinder und Jugendlichen des historischen Collège De La Salle Sacre Coeur im Zentrum der Stadt verloren ihre Schule. An die 1000 Fenster zerbarsten, Teile des Dachs und der Mauern stürzten ein, Wasserleitungen leckten. In den Räumen, die noch standen, waren Möbel und Ausstattung, wie Kopierer oder Computer, völlig zerstört.

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In einem Bericht an missio München schildern missio-Partner eine erste Stabilisierung der Situation in der nordäthiopischen Region Tigray. "Seit der Information vom vergangenen Samstag (28.11.), dass die Regierungstruppen Mekele, die Hauptstadt der Region Tigray, eingenommen haben, verzeichnen wir einen Rückgang der Flüchtlingsströme Richtung Südsudan", berichtet der äthiopische Projektpartner. Die Infrastruktur der umkämpften Region sei jedoch massiv zerstört, Schulen und Gesundheitszentren verwüstet.

Spenden statt Geschenke: Speyerer Weihbischof Georgens unterstützt zum 70. Geburtstag missio-Projektpartner auf den Philippinen

Mit den besten Glück- und Segenswünschen gratuliert missio München seinem Zentralratsmitglied, dem Speyerer Weihbischof Otto Georgens, zum 70. Geburtstag. Als "großartiges Zeichen der Verbundenheit" wertet das Internationale Katholische Missionswerk, dass sich der Weihbischof anstelle von Geburtstagsgeschenken Spenden zugunsten des missio-Projektpartners Pater Danny Pilario auf den Philippinen gewünscht hat. Damit unterstützt der Weihbischof den Vinzentinerpater, der sich im Großraum Manila seit vielen Jahren um die Menschen in dem Armenviertel Payatas kümmert. Für diese ist die Situation gerade jetzt durch die Auswirkungen der strengen Corona-Maßnahmen und des jüngsten Taifuns ganz besonders prekär.

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Menschen mit Behinderung werden in vielen Ländern der Einen Welt noch immer diskriminiert und ausgeschlossen. Dagegen kämpft missio München mit seiner Projektarbeit in Afrika, Asien und Ozeanien an. "Wir müssen für Menschen mit Behinderung einstehen, sie fördern und ihnen und ihren Familien die Möglichkeit auf ein Leben in Würde ermöglichen. Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung ist nicht hinnehmbar", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember (Donnerstag).

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