Zwei Goldsucher in Burkina Faso – fotografiert von Jörg Böthling/missio.

Mit alten Mobiltelefonen, die nicht mehr gebraucht werden, Gutes tun: Im neuen missio magazin gibt es jetzt die Printversion unseres multimedialen Web-Dossiers zum Thema "Goldhandys". Darin finden Sie alle Informationen darüber, was die Produktion von Smartphones für die Ressourcen in den Ländern des Südens bedeutet und wie mit alten Handys noch Gutes bewirkt werden kann. Außerdem in der zweiten Ausgabe 2019: Eine Reportage über eine Blindenschule in Äthiopien sowie ein Interview mit einem Arzt aus Straubing, der als Freiwilliger die zivile Seenotrettung vor der libyschen Küste unterstützte.

Auftakt WMS 2019 missio Delegeationsreise Nordostindien

Friedensarbeit, Frauenförderung und die Vermittlung christlicher Werte durch Priester, Laien und Ordensleute – das waren die zentralen Anliegen einer Delegationsreise nach Nordostindien unter der Leitung von Erzbischof Ludwig Schick und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. Eine Abordnung aus der Erzdiözese Bamberg und Vertretern des Internationalen katholischen Missionswerks missio München war bis 21. Februar bei Projektpartnern in der indischen Region unterwegs. Die Bundesstaaten im Nordosten Indiens stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt des Monats der Weltmission im Oktober, der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit.

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Zum Welttag der Kranken am Montag (11. Februar) hebt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber die Leistung von Ärzten, Krankenschwestern und Pflegern im Dienste der Ärmsten weltweit hervor. "Was unsere Projektpartner in Krankenhäusern und –stationen in Afrika und Asien leisten, ist unendlich wertvoll. Sie kümmern sich in den entlegendsten Gebieten um Menschen, die sonst keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung hätten. Viele der Menschen, die sie versorgen, fallen durch das sehr brüchige soziale Netz in ihrer Heimat. Kaum jemand hat eine Krankenversicherung, staatliche Krankenhäuser sind oft weit entfernt."

missio München unterstützt den weltweiten Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung zum Beispiel im Norden Tansanias, wo die katholische Kirche ein Schutzzentrum für Mädchen errichtet hat, die vor der Beschneidung fliehen.

Zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am Mittwoch (6. Februar) fordert der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber, ein Ende des menschenverachtenden Eingriffs: "Die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung ist nicht nur extrem gesundheitsgefährdend, sondern nimmt den betroffenen Mädchen und Frauen auch ihre Würde als Mensch. Keine Tradition kann diesen grausamen Akt rechtfertigen."

Kernstück für einen dauerhaften Frieden: Das sogenannte Bangsamoro-Gesetz. Foto: Fritz Stark

Nach dem blutigen Anschlag auf eine katholische Kirche in der Provinzhauptstadt Jolo im Süden der Philippinen rufen missio-Partner zum Zusammenhalt zwischen Christen und Muslimen auf. "Wir bitten alle Christen, sich mit allen friedliebenden Muslimen und indigenen Gruppen zusammenzuschließen, um sich gemeinsam gegen Gewalt und Extremismus einzusetzen", betont der Vorsitzende der philippinischen Bischofskonferenz, Erzbischof Romulo Valles. "Wir beten für die vielen Verletzten und für die Familien der Menschen, die bei den Explosionen getötet wurden. Wir verurteilen diesen terroristischen Akt aufs schärfste."

Lange Schlangen bei der Nahrungsmittelausgabe vor einer Kirche in der Diözese Wau im Südsudan. Foto: Sebastian Kämpf

Wenige Monate nach dem Friedensschluss im Südsudan hoffen missio-Partner auf eine dauerhafte Stabilisierung der Lage in dem ostafrikanischen Land.  "Im Gegensatz zu den vorhergehenden Friedensabkommen sind wir inzwischen vorsichtig zuversichtlich", betont Nothilfeberater Sebastian Kämpf, der seit fast zehn Jahren als Fachkraft der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) im Südsudan lebt und arbeitet.

Priester Jacob Lompo mit missio-Präsident Huber bei der Grundsteinlegung einer Schule in Burkina Faso.

Angesichts der angespannten Lage in Burkina Faso ruft missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber zum Dialog auf. "Wir müssen diese Region verstärkt in den Blick nehmen, bevor sich der Terror zu einem Flächenbrand ausweitet. Die katholische Kirche vor Ort ist seit Jahren im Dialog mit dem Islam. Das ist eine tragende Säule für das friedliche Zusammenleben der Men­schen. Diese Kräfte müssen wir stärken." Am 1. Januar hatte der Präsident von Burkina Faso, Roch Marc Christian Kaboré, den Ausnahmezustand ausgerufen und damit signalisiert, dass das westafrikanische Land die Kontrolle über die Sicherheitslage verloren hat.

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missio München ruft zur Kollekte für den Afrikatag 2019 auf. Sie wird in den bayerischen Diözesen und im Bistum Speyer am 6. Januar unter dem Leitwort "Damit Sie das Leben haben" (Joh 10,10) gesammelt und kommt Priestern und Ordensfrauen in den bedürftigsten Ländern in Afrika zugute. Im Mittelpunkt der Aktion steht in diesem Jahr Gambella im äußersten Westen Äthiopiens. Diese Region an der Grenze zum Südsudan war und ist Ziel von Sklaven- und Menschenhändlern.

Eine Familie auf den Philippinen. Foto: Fritz Stark

Anlässlich des Fests der Heiligen Familie am 30. Dezember 2018 mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber, die wirtschaftlichen Zwänge in den Schwellenländern Asiens in den Blick zu nehmen. "In den ländlichen Regionen Indiens oder der Philippinen werden mehr und mehr Familien auseinandergerissen. Ein Elternteil oder beide müssen sich in den Großstädten Arbeit suchen. Das Geld schicken sie nach Hause, wo die Sorge um die Kinder oft auf den Großeltern lastet. Die Eltern werden um die Zeit mit ihren Kindern gebracht."

Weltfriedenstag 2019. Foto: Fritz Stark

Zum Weltfriedenstag am 1. Januar appelliert der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber, an die Internationale Gemeinschaft, dauerhaften Frieden in Syrien herzustellen und den Wiederaufbau voranzutreiben: „Seit mehr als sieben Jahren erleben die Menschen in Syrien unvorstellbares Leid. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich diese humanitäre Katastrophe auch im neuen Jahr fortsetzt.“

Die wenigen verbliebenen Christen in der Ninive-Ebene im Irak hoffen auf einen Neuanfang in der Ninive-Ebene. Foto: Fritz Stark

Anlässlich des Stephanus-Tages am 26. Dezember 2018 zum Gedenken an verfolgte Christen mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber, die brisante Lage der Christen und anderer Minderheiten im Nahen Osten nicht aus dem Blick zu verlieren: „Krieg und islamistischer Terror haben hunderttausende Christen aus dem Nahen Osten vertrieben. Allein im Irak ist die Zahl der Christen dramatisch gesunken. Während vor 15 Jahren etwa zwei Millionen Christen im Irak lebten, sind es heute etwa 300.000, also weniger als ein Prozent der Bevölkerung.“

Äthiopische Arbeiterin in einer Textilfabrik in Hawassa. Foto: Jörg Böthling

Seit Jahren lassen Marken wie Adidas, Nike und Calvin Klein ihre Kleidung in Asien produzieren. Doch weil die Löhne in Ländern wie Vietnam steigen, wandert die Textilindustrie nach Afrika. In Äthiopien haben sie einen idealen Standort gefunden. Die Titelreportage des missio magazins 1/2019 beschreibt die Auswirkungen dieser "schönen neuen Fabrikwelt" auf die Menschen in dem ostafrikanischen Land. Außerdem im neuen Heft: Berichte und Reportagen aus den Philippinen, Indien, Togo und Simbabwe.

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