missio-Partner Furaha Ntasamaye unterstützt mit seinem Simama-Projekt in Tansania Kinder mit Behinderung und deren Familien.

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am Freitag (3. Dezember) fordert missio München eine bessere Integration von betroffenen Kindern und Jugendlichen und deren Familien. "Vor allem in vielen Ländern Afrikas und Asiens stehen Mädchen und Jungen mit Behinderung am Rand der Gemeinschaft, werden nicht akzeptiert und oft sogar versteckt", informiert missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Uns ist es wichtig, gerade diesen Kindern die Chance auf ein würdevolles und selbstständiges Leben zu ermöglichen. Sie sind wie wir ein Abbild Gottes. Von daher ist es unsere Aufgabe, miteinander und füreinander integrativ zu wirken! Betroffene dürfen nicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden!"

Vergangene Zerstörungen in Tigray an der Grenze zu Äthiopien (Archivbild)

Der Bischof der Diözese von Adigrat, Tesfaselassie Medhin, klagt schwere Menschenrechtsverletzungen und Plünderungen der äthiopischen Armee und ausländischer Soldaten in Tigray an. In einer Erklärung im Fernsehen forderte die sofortige friedliche Lösung des Konflikts, der sich zu einer humanitären Krise ausgeweitet habe. 

7800eaa977cd9f15519d2109d26905bf_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Angesichts der anhaltenden Trockenheit und Dürre im Süden Madagaskars warnt missio-Projektpartner Bischof Marie Fabien Raharilamboniaina vor einer weiteren Zuspitzung der katastrophalen Lage für die Binnenflüchtlinge in seinem Heimatland. "Die Menschen, die vor der Dürre fliehen, leben unter widrigsten Umständen. Oft haben sie kein Wasser, keine Schule und keine Krankenstation." Scharf kritisiert der Bischof der Diözese Morondava und langjährige missio-Projektpartner die Regierung seines Landes: "Das eigentliche Problem ist die fehlende Unterstützung durch den Staat. Ohne Unterstützung ist nicht nur das Leben der Einwanderer in Gefahr, sondern von uns allen."

ec901e0f70afaba91316cd89b1c4efbc_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Ein großes und herzliches Dankeschön der Kanzlei Seitz, Weckbach, Fackler und Partner aus Augsburg für ihre großzügige Spende! Die Kanzlei fördert ein missio-Bildungsprojekt in Soddo in Äthiopien und bieten damit jungen Menschen in dem afrikanischen Land Perspektiven durch eine praktische Ausbildung. In dem Berufs- und Ausbildungszentrum fördern die Kapuziner gezielt Menschen aus einkommensschwachen Familien.

2c9e225895691867ff02b3f58d774d2c_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Koloniale Spuren in der Sprache und struktureller Rassismus in unserer heutigen Gesellschaft sind eng miteinander verbunden - davon ist die Linguistin Susan Arndt überzeugt. Die Wissenschaftlerin beschäftigt sich seit drei Jahrzehnten mit dem Thema Rassismus. missio-Autorin Nicole Lamers hat nachgefragt.

Schüler Schueler der Steyler Schule beim Sportunterricht

Die Folgen der Corona-Pandemie haben weltweit die Armut verschärft. missio-Präsident Wolfgang Huber dringt auf nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit durch Bildungsförderung und faire Handelsstrukturen und sieht auch die Bundesregierung am Zuge.

aac7ee142c0970c6523485fa3e945386_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Alles war geplant: Großer Empfang im Landratsamt in Dachau. Peter Barth, seit den Gründungstagen Vorsitzender des Helferkreises Asyl Hebertshausen, sollte ausgezeichnet werden, vom Landrat selbst. Doch wenige Stunden vorher schob dessen Ausländerbehörde den Malier Moussa Nomoko ab. Von einem Termin im Amt, in Handschellen. Sein „Pate“ Raimund Popp stand daneben und konnte nichts tun. Barth lehnte die Ehrung empört ab.

Melanie Huml im Gespräch mit Christian Selbherr

Die bayerische Staatsministerin Melanie Huml fordert im Interview mit dem missio magazin mehr Unterstützung für die Entwicklungszusammenarbeit und mehr Impfmöglichkeiten für Afrika.

10701a41c57b1d4990ea972f5cd67867_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Wir laden Sie herzlich ein zum Online-Vortrag „Von der Kongo-Krise zu Corona - Narrative der Afrika-Berichterstattung 1960 bis 2021“ mit dem Afrikanisten und Kommunikationswissenschaftler Dr. Martin Sturmer. 

Weltmissionssonntag 2021: Kalif Tall, Bischof Guèye, Erzbischof Ndiaye, Kardinal Marx, Staatsminister Herrmann, missio-Präsident Monsignore Huber (v.l.n.r.)

Gemeinsam mit der Erzdiözese München und Freising hat das katholische Hilfswerk missio München den bundesweiten Abschluss des Monats der Weltmission – den Sonntag der Weltmission – gefeiert. Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zelebrierte mit dem Erzbischof von Dakar, Benjamin Ndiaye, und dem Bischof von Thiès, André Guèye, den Festgottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Anschließend fand im Kaisersaal der Residenz ein Staatsempfang mit Staatsminister Florian Herrmann statt. Im Mittelpunkt der Aktionen rund um die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit stand in diesem Jahr das westafrikanische Land Senegal, der interreligiöse Dialog sowie das Leitwort "Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun" (Galater 6,9).

17aca21bc973db49d97f0fe8e87cc992_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Im Monat der Weltmission Oktober –  der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit – steht in diesem Jahr das westafrikanische Land Senegal im Mittelpunkt der Veranstaltungen des katholischen Hilfswerks missio München. Aus diesem Anlass zeigt das Bildungszentrum St. Nikolaus in Rosenheim von 23. Oktober bis 17. November 2021 die Wanderausstellung "Farben des Senegal".

71a603fd91dbf6b04bf3c4808d5e10fe_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Der Monat der Weltmission im Oktober hat in diesem Jahr den Senegal im Fokus. missio München hat eine Reihe von Live-Talks mit den Gästen aus dem westafrikanischen Land veranstaltet. Hier finden Sie eine Übersicht und Möglichkeiten, die Diskussionen noch im Nachhinein anzuschauen. 

­