Uschi von Luttitz packt mit an: missio-Schulspeisungsprojekt in Addis Abeba. Foto: missio München

Die Fernsehmoderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz, die sich bei missio München als Projektpatin für benachteiligte Kinder in Afrika und Asien engagiert, hat sich in Äthiopien davon überzeugt, dass die finanzielle Hilfe aus Bayern dort ankommt, wo es am Nötigsten ist. Gemeinsam mit missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber reiste Freifrau von Luttitz in das ostafrikanische Land und besuchte unter anderem Schulspeisungsprojekte in den Slums am Rande der Hauptstadt Addis Abeba.

Zum Welternährungstag ruft missio München zu verstärkten Anstrengungen im Kampf gegen Hunger in der Welt auf. Foto: missio/Jörg Böthling

Zum Welternährungstag (16. Oktober) ruft missio München zu verstärkten Anstrengungen im Kampf gegen Armut, Mangelernährung und Hunger in der Welt auf. "Zwar hat es im Kampf gegen Armut und Hunger in den vergangenen Jahren einige Erfolge gegeben. Doch wir sind gerade dabei, diese Errungenschaften wieder aufs Spiel zu setzen. In jüngster Zeit steigt die Zahl der Hungernden weltweit wieder an – von 804 Millionen im Jahr 2016 auf 821 Millionen im Jahr 2017", mahnt  missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Der Friedensnobelpreis 2018 geht an Denis Mukwege aus dem Kongo und die Jesidin Nadia Murad. Foto: picture alliance/AP Photo

Die Vergabe des Friedensnobelpreises 2018 an die Jesidin Nadia Murad und an den Frauenarzt Denis Mukwege aus dem Kongo ist für missio München ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den Opfern von Krieg und Gewalt im Kongo sowie der Stärkung der religiösen Minderheiten im Nahen Osten.

Die beiden Bischöfe aus Simbabwe, Rudolf Nyandoro (links) und Raymond Mupandasekwa (rechts), zu Gast bei missio München.

Fast ein Jahr nach dem Machtwechsel in Simbabwe hoffen die katholischen Bischöfe auf erfolgreiche Reformen durch die neue Regierung – sie warnen aber auch vor einem Ausverkauf des Landes. Einerseits sei man sehr zuversichtlich, betonte der katholische Bischof der Diözese Chinhoyi, Raymond Mupandasekwa, während eines Besuchs bei missio München. "Der neue Präsident Emmerson Mnangagwa hat sein Kabinett mit guten Leuten besetzt. Sie kommen aus allen Altersstufen, aus verschiedenen Schichten, es sind auch Experten aus der Wirtschaft mit dabei." Gleichzeitig gebe es aber auch Grund zur Skepsis. "Große Sorge macht uns die Tatsache, dass China unser wichtigster Wirtschaftspartner geworden ist."

Kirche in China

"Das Abkommen, das der Heilige Stuhl am vergangenen Samstag mit der chinesischen Staatsregierung abgeschlossen hat, ist nur ein Auftakt. Nun gehen die Verhandlungen mit China erst los. Die Bischöfe der Untergrundkirche und die Gläubigen mit an den Tisch zu holen, wird dabei entscheidend sein", wertet Monsignore Wolfgang Huber, missio-Präsident und Vorsitzender des China-Zentrums, die Vereinbarung zwischen dem Vatikan und dem kommunistischen Regime.

Schwester Meskel Kelta behandelt in der Gesundheitsstation Taza in Äthiopien den kleinen Makitu. Im Hintergrund seine Großmuttter Alima. Foto: Jörg Böthling

Als der kleine Makitu ins "Taza Catholic Health Center“" im Süden Äthiopiens kam, war er so schwer mangelernährt, dass er kaum noch am Leben war. Makitus Bauch war aufgebläht, seine Ärmchen waren dünn. Zudem war sein Körper von Brandmalen übersät, die von glühenden Stöcken stammten. Gemäß uralter traditioneller Heilmethoden hatte Makitus Familie versucht, das geschwächte Kind damit zu heilen. Makitus Großmutter Alima brachte ihren Enkel schließlich in letzter Minute ins drei Stunden entfernte Gesundheitszentrum in Taza, das von der missio-Projektpartnerin Schwester Meskel Kelta geleitet wird.

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Das Kolpingwerk Deutschland und missio haben in Lippstadt ihre gemeinsame Handy-Spendenaktion gestartet. „Als Kooperationspartner unterstützen wir die Aktion 'Alte Handys für einen guten Zweck' von missio. Sie ist wichtig und wertvoll, denn damit können wir gemeinsam auf die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen im Kongo aufmerksam machen, die viel mit unseren Handys zu tun haben“, erklärte der Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer, in Lippstadt anlässlich des Weltflüchtlingstags (20. Juni).

Tesfaselassie Medhin, Bischof der Eparchie Adigrat (zweiter von links), bei der Begegnung mit dem Regensburger Bischof Voderholzer (Mitte) und missio-Präsident Monsignore Huber (rechts)

Bischof Voderholzer und missio-Präsident Huber bereisen im Rahmen der Äthiopien-Delegationsreise die Grenzregion zu Eritrea. Seit knapp 20 Jahren sind die beiden Nachbarländer in einem politischen Schwebezustand. „Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, den traumatisierten Menschen zu helfen und Versöhnungsarbeit zu leisten“, sagt Tesfaselassie Medhin, Bischof der Eparchie Adigrat, bei einer Begegnung mit dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.„Hier herrscht weder Krieg noch Frieden“, betont Medhin. „Die Gesprächsbereit­schaft zwischen den Regierungen ist Voraussetzung für einen Wandel."

WMS-Delegationsreise 2018

Bischof Voderholzer und missio-Präsident Huber treffen Kardinal in Addis Abeba

Eine Delegation unter Leitung des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber ist am Freitag, den 8.Juni 2018, in Äthiopien eingetroffen und vom Erzbischof von Addis Abeba empfangen worden. Berhaneyesus Demerew Kardinal Souraphiel dankte den deutschen Partnern in der äthiopischen Hauptstadt für ihre Solidarität – gerade in diesen politisch ungewissen Zeiten: „Wir hoffen, dass es der neuen Regierung gelingt, soziale Themen voranzubringen und das Land wieder zu einen“, sagte der Kardinal.

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Papst Franziskus ruft 130 Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke in Rom zu mutigen und kreativen Veränderungen auf

"Wir müssen die Dinge stets neu machen: das Herz, die Werke, die Organisationen. Wir müssen uns erneuern, damit wir nicht im Museum enden", appellierte Papst Franziskus bei der Jahrestagung an die Direktoren der päpstlichen Missionswerke, die am vergangenen Freitag in Rom zusammengekommen waren. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber war gemeinsam mit weltweit 130 Nationaldirektoren zu Jahrestagung und Papstaudienz nach Rom gereist.

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Durch die Mitunterzeichnung des offenen Briefes "Kennzeichen christlicher und sozialer Politik" unterstützt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber den Appell für eine menschliche Flüchtlingspolitik: "Im politischen Tagesgeschäft und im Ringen um Lösungen darf dass Bewusstsein dafür nicht verloren gehen, dass keine gesetzliche Obergrenze, keine Abschottungs- und Ausgrenzungspolitik gegenüber Flüchtlingen dauerhaft verhindern kann, dass Menschen aus den ärmsten Teilen der Welt sich auf den Weg machen, um im reichen Europa eine bessere Zukunft zu finden.“

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Homs – Aleppo – Afrin – Damaskus – Ost-Ghouta: Diese Städte und Regionen sind Brennpunkte des entsetzlichen Bürgerkriegs in Syrien, der das Land und die ganze Welt erschüttert. Seit nunmehr sieben Jahren berichten Medien nahezu täglich über blutige Anschläge, immer neue Militäroffensiven und das unvorstellbare Leid der syrischen Bevölkerung. Schätzungen zufolge wurden mehr als 500 000 Menschen getötet. Etwa 12 Millionen Syrer mussten ihre Heimat verlassen, um ihr Leben zu retten. Unzählige Kinder können nicht mehr zur Schule gehen.

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