Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda

Zum 25. Jahrestag des Völkermords in Ruanda würdigt das Internationale Katholische Missionswerk missio München den Anteil der katholischen Kirche an der Aufarbeitung der Ereignisse aus dem April 1994. „Die katholische Kirche Ruandas ist die zentrale Kraft, die sich landesweit über ihre Strukturen vor Ort für Versöhnung und Frieden einsetzt.In jeder Diözese und in jeder Pfarrei bringen kirchliche Mitarbeiter Täter und Opfer des Völkermords zusammen. Diese Leistung, Schweigen zu brechen und Versöhnung wachsen zu lassen, ist grundlegend für die Zukunft dieses Landes“, betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Übergabe von Scheck und Imagebroschüre an die indische Partnerschule des Gymnasiums Schäftlarn

Das Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn und die Diözese Khammam sind einander seit langer Zeit verbunden – eine Freundschaft, die im Bau der „Stella Maris English Medium High School” in Morampalli Banjara sichtbar wird. Um noch besser um Spenden für die kostenlose und hochwertige Schulbildung in dieser ländlichen Region Südindiens werben zu können, haben zwölf Schülerinnen und Schüler im Rahmen des P-Seminars Q11 "Partnerschule Indien" mit missio Bildungsreferent Bernd Ziegler eine Imagebroschüre erarbeitet. Diese wurde nun bei einem Festakt in Schäftlarn an Bischof Paul Maipan, dessen Diözese Träger der Partnerschule Stella Maris ist, überreicht.

Bildungsreferent Bernd Ziegler bei der Andacht für die Opfer von Zyklon Idai in der missio-Kapelle. Foto: missio

In einer Gedenkfeier hat missio München der Opfer des Zyklons Idai gedacht. Mitarbeiter und Unterstützer des internationalen katholischen Hilfswerks fanden sich zum gemeinsamen Gebet in der missio-Kapelle zusammen. Bildungsreferent Bernd Ziegler rief dabei zur Verbundenheit mit den Opfern in Malawi, Mosambik und Simbabwe auf. "Dazu können großherzige Taten zählen, die Menschen dabei unterstützen, Notlagen zu überwinden. Hier darf Solidarität nie enden."

Überschwemmung Malawi; Bildquelle: Malawische Bichofskonferenz/missio

Die malawische Bischofskonferenz hat sich mit einem dringenden Hilfsappell an missio gewandt. Insbesondere der Süden Malawis ist von katastrophalen Überschwemmungen betroffen. Seit Ende Januar hat es in dem ostafrikanischen Land heftig und anhaltend geregnet. Zudem ist der Tropensturm Idai mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde über das Land gefegt. In weiten Teilen des südöstlichen Afrikas kam es im Anschluss zu verheerenden Überflutungen.

Der KaKraMa-Chor aus Insing im Landkreis Kelheim. Foto: privat

Großartige Unterstützung für unsere Projektpartnerin Schwester Meskel Kelta und ihre kleine Gesundheitsstation in Äthiopien: Der KaKraMa-Chor aus Irnsing im Landkreis Kelheim hat den Erlös seines Jubiläumskonzerts für das Projekt von Schwester Meskel gespendet. 1.172 Euro kamen bei dem Auftritt der "Katholischen Krachmacher" Mitte Januar in der Kirche Irnsing zusammen. Ein herzliches Dankeschön den 18 Sängerinnen und Sängern, Musikerinnen und Musikern!

Einweihung KLinik in Mwanza, Tansania durch Monsignore Wolfgang Huber und Dr. Thomas Brei; Foto: Friedrich Stark

Mit einem feierlichen Gottesdienst hat missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber am Montag (18. März 2019) die St. Clare Klinik des Wasserburger Missionsarztes und Pfarrers Dr. Thomas Brei am Victoriasee in Mwanza, Tansania, eingeweiht. Mit seinem neuen Hospital in Mwanza setzt sich Pfarrer Dr. Thomas Brei dafür ein, dass vor allem Menschen ohne viel Geld von Fachärzten wie Unfallchirurgen, Augen- und Zahnärzten sowie Urologen versorgt werden. 

Im nordindischen Tezpur betreibt die Diözese eine eigene Teefabrik. Foto: Friedrich Stark

Im indischen Bundesstaat Assam befindet sich das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt. Bislang wird die Produktion weitgehend von großen Konzernen kontrolliert. Die ärmere Bevölkerung arbeitet als Teepflücker für geringe Löhne. Doch es gibt immer mehr Initiativen, die den lokalen Anbau in kleinbäuerlichen Strukturen fördern. "Den Kleinbauern fehlt aber oft die Möglichkeit zur Weiterverarbeitung ihrer Erzeugnisse. Auch der Zugang zu Vermarktung und Verkauf erweist sich als schwierig", sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Mädchen im "Jipe Moyo Center" in Tansania. Foto: Jörg Böthling/missio

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war im Jahr 2018 rund eine Milliarde Kinder weltweit Opfer von Gewalt oder Vernachlässigung – also jedes zweite Kind auf unserer Erde. Betroffen waren vor allem Mädchen, die in einigen Ländern noch immer als "wertlos" gelten. Eine besonders schlimme Form der Misshandlung von Mädchen ist die in einigen Regionen Afrikas noch weit verbreitete grausame Tradition der Genitalverstümmelung. Nicht wenige Mädchen sterben an diesem Martyrium.

missio München unterstützt den weltweiten Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung zum Beispiel im Norden Tansanias, wo die katholische Kirche ein Schutzzentrum für Mädchen errichtet hat, die vor der Beschneidung fliehen.

Zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am Mittwoch (6. Februar) fordert der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber, ein Ende des menschenverachtenden Eingriffs: "Die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung ist nicht nur extrem gesundheitsgefährdend, sondern nimmt den betroffenen Mädchen und Frauen auch ihre Würde als Mensch. Keine Tradition kann diesen grausamen Akt rechtfertigen."

Kernstück für einen dauerhaften Frieden: Das sogenannte Bangsamoro-Gesetz. Foto: Fritz Stark

Nach dem blutigen Anschlag auf eine katholische Kirche in der Provinzhauptstadt Jolo im Süden der Philippinen rufen missio-Partner zum Zusammenhalt zwischen Christen und Muslimen auf. "Wir bitten alle Christen, sich mit allen friedliebenden Muslimen und indigenen Gruppen zusammenzuschließen, um sich gemeinsam gegen Gewalt und Extremismus einzusetzen", betont der Vorsitzende der philippinischen Bischofskonferenz, Erzbischof Romulo Valles. "Wir beten für die vielen Verletzten und für die Familien der Menschen, die bei den Explosionen getötet wurden. Wir verurteilen diesen terroristischen Akt aufs schärfste."

Lange Schlangen bei der Nahrungsmittelausgabe vor einer Kirche in der Diözese Wau im Südsudan. Foto: Sebastian Kämpf

Wenige Monate nach dem Friedensschluss im Südsudan hoffen missio-Partner auf eine dauerhafte Stabilisierung der Lage in dem ostafrikanischen Land.  "Im Gegensatz zu den vorhergehenden Friedensabkommen sind wir inzwischen vorsichtig zuversichtlich", betont Nothilfeberater Sebastian Kämpf, der seit fast zehn Jahren als Fachkraft der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) im Südsudan lebt und arbeitet.

Priester Jacob Lompo mit missio-Präsident Huber bei der Grundsteinlegung einer Schule in Burkina Faso.

Angesichts der angespannten Lage in Burkina Faso ruft missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber zum Dialog auf. "Wir müssen diese Region verstärkt in den Blick nehmen, bevor sich der Terror zu einem Flächenbrand ausweitet. Die katholische Kirche vor Ort ist seit Jahren im Dialog mit dem Islam. Das ist eine tragende Säule für das friedliche Zusammenleben der Men­schen. Diese Kräfte müssen wir stärken." Am 1. Januar hatte der Präsident von Burkina Faso, Roch Marc Christian Kaboré, den Ausnahmezustand ausgerufen und damit signalisiert, dass das westafrikanische Land die Kontrolle über die Sicherheitslage verloren hat.

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