Manfred Weber fordert im missio magazin eine gemeinsame Afrikapolitik der EU.

Der Spitzenkandidat der EVP für die Europawahl, Manfred Weber, fordert im aktuellen missio magazin eine gemeinsame europäische Afrikapolitik: "Europa und Deutschland können keine gute Zu­kunft haben, wenn sich Afrika dauerhaft in schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lagen, vielleicht sogar im Chaos befindet. Deshalb ist für die nächste Kommission eine gemeinsame Afrikapolitik zentrale Herausforderung." Er könne sich vorstellen, einen eigenen Kommissar zu benennen, der sich ausschließlich um die Afrikapolitik der EU kümmere, sagte Weber.

Monsignore Wolfgang Huber ist für weitere fünf Jahre als Präsident von missio München bestätigt worden. Foto: Friedrich Stark

Monsignore Wolfgang Huber ist für weitere fünf Jahre als Präsident vonmissio München bestätigt worden. Dies hat die zuständige vatikanische Kongregation für die Evangelisierung der Völker mitgeteilt. Der Münchner Erz­bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, gratulierte Huber zur weiteren Ernennung. Der 56-jährige leitet das Münchner Hilfswerk seit 2014.

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missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber wertet die Reise von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach Äthiopien als Chance für das ostafrikani­sche Land. „Wenn die angestrebten neuen Wirtschaftsbeziehungen nicht nur bayerischen Unternehmen nützen, sondern auch jungen Äthiopiern eine Zukunft bieten, können wir von echter Partnerschaft sprechen“, betont der Präsident des Internationalen Katholischen Missi­onswerks missio München.

Parlamentswahlen in Indien: Premierminister Narendra Modi bewirbt sich um eine zweite Amtszeit. Foto: Friedrich Stark

Zum Beginn der Parlamentswahlen in Indien am 11. April 2019 warnt das Internatio­nale Katholische Missionswerk missio München vor wachsender Unterdrückung der religiösen Minderheiten. "Besonders Christen und Muslime werden immer wieder zur Zielscheibe von Angriffen“, sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber, der das Land im Februar bereist hat. Ende März wurde eine katholische Schule der "Little Flower Society" im Bundesstaat Tamil Nadu von etwa 200 radikalen Hindus gestürmt und verwüstet.

Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda

Zum 25. Jahrestag des Völkermords in Ruanda würdigt das Internationale Katholische Missionswerk missio München den Anteil der katholischen Kirche an der Aufarbeitung der Ereignisse aus dem April 1994. „Die katholische Kirche Ruandas ist die zentrale Kraft, die sich landesweit über ihre Strukturen vor Ort für Versöhnung und Frieden einsetzt.In jeder Diözese und in jeder Pfarrei bringen kirchliche Mitarbeiter Täter und Opfer des Völkermords zusammen. Diese Leistung, Schweigen zu brechen und Versöhnung wachsen zu lassen, ist grundlegend für die Zukunft dieses Landes“, betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Übergabe von Scheck und Imagebroschüre an die indische Partnerschule des Gymnasiums Schäftlarn

Das Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn und die Diözese Khammam sind einander seit langer Zeit verbunden – eine Freundschaft, die im Bau der „Stella Maris English Medium High School” in Morampalli Banjara sichtbar wird. Um noch besser um Spenden für die kostenlose und hochwertige Schulbildung in dieser ländlichen Region Südindiens werben zu können, haben zwölf Schülerinnen und Schüler im Rahmen des P-Seminars Q11 "Partnerschule Indien" mit missio Bildungsreferent Bernd Ziegler eine Imagebroschüre erarbeitet. Diese wurde nun bei einem Festakt in Schäftlarn an Bischof Paul Maipan, dessen Diözese Träger der Partnerschule Stella Maris ist, überreicht.

Bildungsreferent Bernd Ziegler bei der Andacht für die Opfer von Zyklon Idai in der missio-Kapelle. Foto: missio

In einer Gedenkfeier hat missio München der Opfer des Zyklons Idai gedacht. Mitarbeiter und Unterstützer des internationalen katholischen Hilfswerks fanden sich zum gemeinsamen Gebet in der missio-Kapelle zusammen. Bildungsreferent Bernd Ziegler rief dabei zur Verbundenheit mit den Opfern in Malawi, Mosambik und Simbabwe auf. "Dazu können großherzige Taten zählen, die Menschen dabei unterstützen, Notlagen zu überwinden. Hier darf Solidarität nie enden."

Überschwemmung Malawi; Bildquelle: Malawische Bichofskonferenz/missio

Die malawische Bischofskonferenz hat sich mit einem dringenden Hilfsappell an missio gewandt. Insbesondere der Süden Malawis ist von katastrophalen Überschwemmungen betroffen. Seit Ende Januar hat es in dem ostafrikanischen Land heftig und anhaltend geregnet. Zudem ist der Tropensturm Idai mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde über das Land gefegt. In weiten Teilen des südöstlichen Afrikas kam es im Anschluss zu verheerenden Überflutungen.

Der KaKraMa-Chor aus Insing im Landkreis Kelheim. Foto: privat

Großartige Unterstützung für unsere Projektpartnerin Schwester Meskel Kelta und ihre kleine Gesundheitsstation in Äthiopien: Der KaKraMa-Chor aus Irnsing im Landkreis Kelheim hat den Erlös seines Jubiläumskonzerts für das Projekt von Schwester Meskel gespendet. 1.172 Euro kamen bei dem Auftritt der "Katholischen Krachmacher" Mitte Januar in der Kirche Irnsing zusammen. Ein herzliches Dankeschön den 18 Sängerinnen und Sängern, Musikerinnen und Musikern!

Einweihung KLinik in Mwanza, Tansania durch Monsignore Wolfgang Huber und Dr. Thomas Brei; Foto: Friedrich Stark

Mit einem feierlichen Gottesdienst hat missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber am Montag (18. März 2019) die St. Clare Klinik des Wasserburger Missionsarztes und Pfarrers Dr. Thomas Brei am Victoriasee in Mwanza, Tansania, eingeweiht. Mit seinem neuen Hospital in Mwanza setzt sich Pfarrer Dr. Thomas Brei dafür ein, dass vor allem Menschen ohne viel Geld von Fachärzten wie Unfallchirurgen, Augen- und Zahnärzten sowie Urologen versorgt werden. 

Zwölf Tage reiste eine Delegation von missio München und der Erzdiözese Bamberg durch Nordostindien. Foto: Hendrik Steffens/Erzdiözese Bamberg

Nach zwölf Tagen ist am Donnerstag (21. Februar) eine Delegationsreise der Erzdiözese Bamberg und des Internationalen Katholischen Missionswerk missio München durch Nordostindien zum Abschluss gekommen. Die Bundesstaaten im Nordosten Indiens stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt des Monats der Weltmission im Oktober, der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit.

Im nordindischen Tezpur betreibt die Diözese eine eigene Teefabrik. Foto: Friedrich Stark

Im indischen Bundesstaat Assam befindet sich das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt. Bislang wird die Produktion weitgehend von großen Konzernen kontrolliert. Die ärmere Bevölkerung arbeitet als Teepflücker für geringe Löhne. Doch es gibt immer mehr Initiativen, die den lokalen Anbau in kleinbäuerlichen Strukturen fördern. "Den Kleinbauern fehlt aber oft die Möglichkeit zur Weiterverarbeitung ihrer Erzeugnisse. Auch der Zugang zu Vermarktung und Verkauf erweist sich als schwierig", sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

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