Übergabe 50.000 Handy in Prien

Für die Handy-Spendenaktion „Mach mehr aus deinem alten Handy: Es ist Gold wert!“ von missio München ist das 50.000. Handy eingegangen. Seit ihrem Start im Herbst 2017 haben sich Verbände wie das Kolpingwerk Deutschland, die Katholische Landjugendbewegung (KLJB), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (dpsg) sowie zahlreiche Schulen, Firmen, Institutionen und Pfarreien an der Aktion beteiligt.

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Zum Internationalen Frauentag am Dienstag (8. März) ruft missio München zum verstärkten Kampf gegen die Ausbeutung und den Missbrauch von Frauen auf. In vielen Regionen der Welt werden Frauen und Mädchen als billige Arbeitskräfte ausgenutzt, zwangsweise verheiratet oder zur Prostitution gezwungen. "Es darf nicht sein, dass Frauen und Mädchen als Handelsware missbraucht werden", sagt missio-München-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

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Nach dem Tod von Brauereibesitzerin Maria Anna Bruckmayer wird das Internationale katholische Missionswerk missio München die Schlossbräu Drachselsried im Landkreis Regen als Gesellschafter weiterbetreiben. Maria Anna Bruckmayer war missio München über viele Jahre tief verbunden und setzte das Hilfswerk als Erben ein. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber kündigte an, die Brauerei in die Zukunft zu führen: "Wir wissen aus vielen Gesprächen mit Frau Bruckmayer, dass es ihr sehr wichtig war, das Lebenswerk der Familie, die viele Tiefschläge hinnehmen musste, über ihren Tod hinaus zu sichern, und zudem aus ihrem Glauben heraus über unser weltweites Netzwerk in Afrika, Asien und Ozeanien Gutes zu bewirken. Ihr letzter Wille ist uns Auftrag und Verpflichtung."

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missio München lädt zusammen mit dem Pfarrverband München-Westend zu einer Fastenwoche ein. Um das Durchhalten zu erleichtern, den Horizont zu erweitern und das Verbundenheitsgefühl zu stärken, findet an jedem Fastentag ein Zusammentreffen mit Stilleübung, Austausch und weltkirchlichem Impuls statt. Die Treffen finden online statt - Sie sind bei der Teilnahme nicht ortsgebunden.

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missio München hat mit einem breiten Bündnis der deutschen Zivilgesellschaft an die Regierung von Sierra Leone in einem offenen Brief appelliert, weibliche Genitalverstümmelung zu verbieten. Sierra Leone ist eines der letzten sechs Länder weltweit, in denen die weibliche Genitalverstümmelung noch legal ist.

Geflüchtete in der spanischen Exklave Ceuta

Um Druck auf Spanien und die EU zu machen, lässt Marokko immer wieder Migranten in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika fliehen. Im Haus von Sabah treffen sie auf die Einheimischen, die versuchen mit der Herausforderung umzugehen.

Ruth Cédiel, Don Bosco-Schwester in Abidjan

Sie werden an den Rand gedrängt: Während viele Stadtteile in Abidjan an der Elfenbeinküste einen großen Bauboom erleben, bleiben die Menschen in einem Armenviertel wie Divo weiterhin benachteiligt. Es sind dabei vor allem die Kinder und Jugendlichen, die auf dem Weg in die Zukunft große Hindernisse bewältigen müssen. Welche Auswege gibt es und welche Hilfe bekommen sie dabei?

Geflohene Tigriner in einem Flüchtlingslager im Sudan

Seit mehr als eineinviertel Jahren herrscht im Norden Äthiopiens ein brutaler Bürgerkrieg. Der Konflikt zwischen der Regierung in Addis Abeba und der lange in Äthiopien einflussreichen Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) war Anfang November 2020 militärisch eskaliert. Seitdem häufen sich die Berichte von Massakern an Zivilisten in der Region, in der rund sechs Millionen Menschen leben. Zum Weltfriedenstag appellierte missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber an die internationale Gemeinschaft, sich mit Nachdruck für eine Befriedung des Tigray-Konflikts in Äthiopien einzusetzen. 

Kanalbau in der Diözese Morondava

Die Region um Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars im zentralen Hochland der Insel, wurde in den letzten Wochen von schweren Regenfällen und Tropensturm "Batsirai" heimgesucht. Durch die Überschwemmungen und de Zerstörung wurden zehntausende Menschen vertrieben. Das Absurde ist, dass gleichzeitig in anderen Teilen des Landes Dürre herrscht. Zwei unserer Projektpartner berichten, wie sie die Situation aktuell erleben.

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Zum Welttag der Kranken am Freitag (11. Februar) hebt missio die Arbeit von Krankenschwestern, Pflegern und Ärztinnen und Ärzten im Dienste der Ärmsten weltweit hervor. "Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie gehen die Pflegekräfte auf der ganzen Welt an ihre Grenzen. In unseren Partnerländern in Afrika und Asien, wo die staatliche Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum oft katastrophal ist, ist die Lage in der aktuellen Situation noch einmal prekärer. Kaum jemand hat eine Krankenversicherung, staatliche Krankenhäuser sind oft weit entfernt. Kirchliche Gesundheitsstationen sind für Menschen mit wenig oder gar keinem Einkommen oft die einzigen Anlaufstellen", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Was unsere Projektpartnerinnen und -partner in diesen Einrichtungen leisten, verdient höchste Anerkennung und Respekt."

Zerstörungen nach dem Taifun Rai/Odette auf den Philippinen.

Der Taifun "Rai" hat Mitte Dezember auf den Philippinen verheerende Schäden angerichtet. Der Wirbelsturm, von der lokalen Bevölkerung "Odette" genannt, zerstörte vor allem auf den Inseln Luzon, Mindanao und den Visayas ganze Landstriche. UN-Angaben zufolge sind neun Millionen Menschen von den Folgen des Taifuns betroffen. Mehr als 400 Menschen starben, 1,5 Millionen Häuser wurden zerstört. missio-Projektpartner berichten, dass noch immer viele Menschen in Notunterkünften leben - weitgehend abgeschnitten vom Strom- und Kommunikationsnetz.

Dieter Müller vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst

Das verhältnismäßig kleine Schutzelement Kirchenasyl hat in den letzten Jahren etliche tausend Geflüchtete vor schweren Menschenrechtsverletzungen bewahrt. Dieter Müller ist seit zwanzig Jahren beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst tätig und seit rund vier Jahren auch in der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche e.V. Seit 2017 beobachtet er einen zunehmend restriktiven Umgang mit Kirchenasylgebern, vor allem in Bayern. Die aktuell laufenden Strafverfahren könnten richtungsweisend sein, prognostiziert er. Interview: Bettine Kuhnert

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