Claire Amitié im Senegal

Das neue missio magazin ist da! Im Mittelpunkt dieser Ausgabe liegt steht das westafrikanische Land Senegal, unser Gastland im Weltmissionsmonat Oktober. In der Titelgeschichte "Eine zweite Familie“ besuchen Chefredakteurin Barbara Brustlein und Fotograf Jörg Böthling das Ausbildungszentrum Claire Amitié in Thiès. Dort können junge Frauen aus schwierigen Verhältnissen nicht nur eine Ausbildung absolvieren, die ihnen ein eigenständiges Leben ermöglicht. Sie erfahren auch Halt und Zuwendung.

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Zu Beginn des neuen Schuljahres in Bayern bietet missio München in einer neu gestalteten Bildungsdatenbank Unterrichts- und Bildungsmaterial rund um die Themen Welt-Kirche und Eine-Welt an. Die neue missiothek liefert unter www.missiothek.de  Religionslehrerinnen und –lehrern sowie allen, die in der Pastoral, in Kindertageseinrichtungen oder in der Schule tätig sind, Anregungen und Bausteine, um globales und interkulturelles Lernen im Unterricht und in der Arbeit mit Gruppen zu fördern oder um eine liturgische Feier vorzubereiten.

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Als gelungener "Dialog des Lebens" wird das Verhältnis zwischen Christentum und Islam im Senegal oft beschrieben. Und es stimmt: Wo andernorts die Feindschaften wachsen, da vertragen sich Muslime und Christen in dem westafrikanischen Land vergleichsweise gut. Was nicht heißen muss, dass es überhaupt keine Probleme gibt.

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Ein zweistöckiges lichtdurchflutetes Haus ist im senegalesischen Thiès Anlaufstelle für junge Frauen aus schwierigen familiären Verhältnissen. Dort finden sie einen Ausbildungsplatz, der ihnen eine gute Zukunft ermöglicht, aber noch viel mehr als das: ein Besuch bei jungen Musliminnen und Christinnen, die sich mit Mut und Zuversicht ein besseres Leben aufbauen.

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Obwohl weltweite Konflikte Religionen zunehmend einen zweifelhaften Ruf einbringen unterstreicht der Theologe und Religionswissenschaftler Dr. Andreas Renz deren friedensstiftende Wirkung. "Religionen können friedensstiftend wirken und tun es auch faktisch. Ich denke, dass die meisten Konflikte und die meiste Gewalt nicht primär religiös, sondern machtpolitisch begründet sind, aber sich der Religionen bedienen", betont der Leiter des Fachbereichs Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München in einem Interview mit dem aktuellen missio magazin (5/2021).

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Angesichts großer gesellschaftlicher Herausforderungen spricht sich der SPD-Politiker Karamba Diaby im „missio magazin“ für mehr Zusammenhalt aus. „Der Ton ist in den vergangenen Jahren rauer geworden. Die Spaltung in der Gesellschaft ist deutlich zu spüren“, konstatiert der Bundestagsabgeordnete im Interview.

Die Corona-Hilfsprojekte von missio München

missio München steht seinen Projektpartnerinnen und Projektpartnern gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie zur Seite. Gemeinsam unterstützen wir über das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche die betroffenen Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien. Dazu haben wir im Frühjahr 2020 einen Corona-Hilfsfonds gestartet, über den wir insgesamt 675.000 Euro für Sofortmaßnahmen zur Bewältigung der Krise beisteuern können (Stand 30.04.2021). Innerhalb von nur 12 Monaten wurden dank einer außergewöhnlichen Spendenbereitschaft neun Projekte in Afrika und Asien vollständig finanziert. Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern von Herzen. Nach wie vor brauchen unsere Projektpartnerinnen und Projektpartner allerdings dringend unsere Solidarität. Bitte helfen Sie, jede Spende zählt.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht ausgewählter laufender Projekte, die Sie sich hier als pdf herunterladen können>>.

Physiotherapeutin Sr. Maria-Kim von den Weißen Schwestern bringt dem zwölfjährigen Brahim Medikamente

Die Atlantikküste auf der einen, die Dünen der Sahara auf der anderen Seite: Sie umgeben Nouakchott, die Hauptstadt der Islamischen Republik Mauretanien. Etwa eine Million Menschen leben in dieser Stadt, die immer weiter in die Wüste wächst. Ein Besuch bei sesshaft gewordenen Nomaden und einer zu hundert Prozent aus Ausländern bestehenden katholischen Kirche, die zwar nicht offiziell anerkannt, aber hoch geschätzt wird.

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Wir sind in Gedanken und Gebeten bei den Flutopfern in Deutschland - ebenso wie unsere Partnerinnen und Partner, die uns viele sorgenvolle Anfragen und Ermutigungen geschickt haben. Wir sind tief berührt und dankbar für die Anteilnahme: Uns erreichenten nach der Katastrophe täglich zahlreiche Beileidsbekundungen unter anderem aus Äthiopien, Indien, den Philippinen, Papua Neuguinea, Burkina Faso und Burundi - und sogar aus Madagaskar, wo die Menschen unter einer Hungersnot leiden. Lesen Sie hier Auszüge aus Mails und Briefen.

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Als vor gut einem Jahr die Corona-Pandemie auch den Senegal erreichte, herrschte in manchen Gebieten Alarmstimmung. Denn Schwierigkeiten gab es auch ohne Virus schon genug: Der Regen blieb aus, die Ernte war schlecht. In einigen Dörfern der Region Kaolack drohte sogar der Hunger. Lockdown und Ausgangssperren verschärften die Not. Und nun? 

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missio München hat im vergangenen Jahr 796 Projekte mit 12.290.318, 82 Euro gefördert – und damit die Projektaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent erhöhen können. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2020 hervor. Dem katholischen Hilfswerk gelang es im Pandemie-Jahr 2020, einen Spendenzuwachs von mehr als 20 Prozent zu generieren. Rückgänge verzeichnete das Hilfswerk bei den Testamenten und – coronabedingt – den Kollekteneinnahmen in den Kirchen. 

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In einer abgelegenen Region in Madagaskar hat missio München dank der Hilfe der Spenderinnen und Spender die Wasser- und Stromversorgung mitfinanziert – den Menschen vor Ort schafft das große Erleichterung, und in einem rührenden Abschlussbericht bedanken sie sich herzlich. 

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