Verkaufserlös des Elfchenkalenders 2019 geht an die Aktion Solidarität - Laien füreinander

Der Verkaufserlös des Elfchenkalenders 2019 zugunsten der Aktion Solidarität – Laien füreinander beträgt in diesem Jahr 1.314,22 Euro. Ziel der Aktion ist es, die Arbeit der Laien in Ländern der Einen Welt zu unterstützen. Um Geld dafür zu sammeln, geben engagierten Laien im Bistum Regensburg seit 1980 jedes Jahr einen Kalender mit "Elfchen" – kurzen Gedichten bestehend aus elf Wörtern – heraus. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen über missio München in einen Fonds und kommen ungeschmälert Projekten der Erzdiözese Cotabato im Westen der Insel Mindanao auf den Philippinen zugute.

missio-Präsident Huber: "Reise von Bundeskanzlerin Merkel starkes Signal für Sahelzone." Fotoquelle: Jörg Böthling/missio

missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber wertet die bevorstehende Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Burkina Faso, Mali und Niger als starkes Signal für die Sahelregion. "Angesichts der zunehmenden Zahl an Terroranschlägen, Ermordungen und Entführungen in der Region ist die verstärkte Aufmerksamkeit Deutschlands und Europas dringend nötig", betont der missio-Präsident. Gerade in Burkina Faso, das lange als Anker der Stabilität in einer unsicheren Region galt, terrorisierten Islamisten zunehmend die Bevölkerung.

Hilfe nach der Katastrophe in Südostafrika; Bildquelle: ZUMA Wire, Tafadzwa Ufumeli

Das Ausmaß der Zerstörung und die langfristigen Folgen des Zyklons "Idai", der vor wenigen Wochen auf Mosambik, Malawi und Simbabwe traf, sind noch immer nicht absehbar. Jetzt wurden die Länder in Südostafrika erneut durch einen schweren Tropensturm erschüttert. missio München ist Gott sei Dank vor Ort. Mit Ihrer Spende helfen Sie aktiv mit, unseren kirchlichen Partnern und dadurch den Opfern des Zyklons langfristig beizustehen.

Eine Frau betet nach den Anschlägen in Sri Lanka für die Opfer. Bild: picture alliance / AP Photo

Nach den blutigen Anschlägen auf Sri Lanka mit mehr als 300 Toten ruft das Internationale Katholische Hilfswerk missio München zu Solidarität auf. "Für die Menschen in Sri Lanka ist es jetzt wichtig, zusammenzustehen. Die verschiedenen religiösen und ethnischen Gruppen dürfen sich nicht mit Verdächtigungen und Schuldzuweisungen gegeneinander aufbringen", mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Manfred Weber fordert im missio magazin eine gemeinsame Afrikapolitik der EU.

Der Spitzenkandidat der EVP für die Europawahl, Manfred Weber, fordert im aktuellen missio magazin eine gemeinsame europäische Afrikapolitik: "Europa und Deutschland können keine gute Zu­kunft haben, wenn sich Afrika dauerhaft in schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lagen, vielleicht sogar im Chaos befindet. Deshalb ist für die nächste Kommission eine gemeinsame Afrikapolitik zentrale Herausforderung." Er könne sich vorstellen, einen eigenen Kommissar zu benennen, der sich ausschließlich um die Afrikapolitik der EU kümmere, sagte Weber.

Monsignore Wolfgang Huber ist für weitere fünf Jahre als Präsident von missio München bestätigt worden. Foto: Friedrich Stark

Monsignore Wolfgang Huber ist für weitere fünf Jahre als Präsident vonmissio München bestätigt worden. Dies hat die zuständige vatikanische Kongregation für die Evangelisierung der Völker mitgeteilt. Der Münchner Erz­bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, gratulierte Huber zur weiteren Ernennung. Der 56-jährige leitet das Münchner Hilfswerk seit 2014.

1d57ba083d3ad8e18552c583fbc55a22_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber wertet die Reise von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach Äthiopien als Chance für das ostafrikani­sche Land. „Wenn die angestrebten neuen Wirtschaftsbeziehungen nicht nur bayerischen Unternehmen nützen, sondern auch jungen Äthiopiern eine Zukunft bieten, können wir von echter Partnerschaft sprechen“, betont der Präsident des Internationalen Katholischen Missi­onswerks missio München.

Parlamentswahlen in Indien: Premierminister Narendra Modi bewirbt sich um eine zweite Amtszeit. Foto: Friedrich Stark

Zum Beginn der Parlamentswahlen in Indien am 11. April 2019 warnt das Internatio­nale Katholische Missionswerk missio München vor wachsender Unterdrückung der religiösen Minderheiten. "Besonders Christen und Muslime werden immer wieder zur Zielscheibe von Angriffen“, sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber, der das Land im Februar bereist hat. Ende März wurde eine katholische Schule der "Little Flower Society" im Bundesstaat Tamil Nadu von etwa 200 radikalen Hindus gestürmt und verwüstet.

Im neuen missio magazin: Die Reportage "Kohlenstaub und kleine Kirchen" über den illegalen Kohleabbau in Nordostindien. Foto: Friedrich Stark

Kohlebergbau, Ausbeutung, Umweltgefahren - Lesen Sie im neuen missio magazin, warum "Kleine Christiliche Gemeinschaften" den Menschen im Nordosten Indiens in ihrem schwierigen Alltag Halt und Zuversicht geben können. Außerdem im aktuellen Heft: Eine Reportage über die Lastenträgerinnen vom Grand Marché in Togos Hauptstadt Lomé, ein Interview mit dem Europapolitiker Manfred Weber über seine Ideen für eine europäische Afrikapolitik sowie viele weitere Berichte und News zu Themen der Weltkirche.

Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda

Zum 25. Jahrestag des Völkermords in Ruanda würdigt das Internationale Katholische Missionswerk missio München den Anteil der katholischen Kirche an der Aufarbeitung der Ereignisse aus dem April 1994. „Die katholische Kirche Ruandas ist die zentrale Kraft, die sich landesweit über ihre Strukturen vor Ort für Versöhnung und Frieden einsetzt.In jeder Diözese und in jeder Pfarrei bringen kirchliche Mitarbeiter Täter und Opfer des Völkermords zusammen. Diese Leistung, Schweigen zu brechen und Versöhnung wachsen zu lassen, ist grundlegend für die Zukunft dieses Landes“, betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Übergabe von Scheck und Imagebroschüre an die indische Partnerschule des Gymnasiums Schäftlarn

Das Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn und die Diözese Khammam sind einander seit langer Zeit verbunden – eine Freundschaft, die im Bau der „Stella Maris English Medium High School” in Morampalli Banjara sichtbar wird. Um noch besser um Spenden für die kostenlose und hochwertige Schulbildung in dieser ländlichen Region Südindiens werben zu können, haben zwölf Schülerinnen und Schüler im Rahmen des P-Seminars Q11 "Partnerschule Indien" mit missio Bildungsreferent Bernd Ziegler eine Imagebroschüre erarbeitet. Diese wurde nun bei einem Festakt in Schäftlarn an Bischof Paul Maipan, dessen Diözese Träger der Partnerschule Stella Maris ist, überreicht.

Bildungsreferent Bernd Ziegler bei der Andacht für die Opfer von Zyklon Idai in der missio-Kapelle. Foto: missio

In einer Gedenkfeier hat missio München der Opfer des Zyklons Idai gedacht. Mitarbeiter und Unterstützer des internationalen katholischen Hilfswerks fanden sich zum gemeinsamen Gebet in der missio-Kapelle zusammen. Bildungsreferent Bernd Ziegler rief dabei zur Verbundenheit mit den Opfern in Malawi, Mosambik und Simbabwe auf. "Dazu können großherzige Taten zählen, die Menschen dabei unterstützen, Notlagen zu überwinden. Hier darf Solidarität nie enden."

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