Die eritreische Regierung hat in den vergangenen Wochen 21 katholische Krankenhäuser schließen lassen. Foto: missio München

Nach der Schließung aller katholischen Krankenhäuser in Eritrea kritisieren die Bischöfe des ostafrikanischen Landes die Regierung für ihr Vorgehen. "Wir sind überzeugt davon, dass die gegen unsere Kliniken gerichteten Maßnahmen eines unserer religiösen Rechte besonders verletzt und zwar: anderen Menschen Gutes zu tun", schreiben die Vertreter der katholischen Kirche Eritreas an missio München. Daher verletze dieses Vorgehen auch das allgemeine Grundrecht auf Religionsfreiheit.

Internet-Hetze gegen indischen Jesuiten: Pater Saju sagt Tanz-Auftritt in München ab.

Wegen einer Hetzkampagne in sozialen Medien hat der vielfach international ausgezeichnete indische Tänzer und Jesuit Pater Dr. Saju George Moolamthuruthil einen öffentlichen Auftritt in München abgesagt. Der Jesuit, der regelmäßig in Deutschland auftritt, hätte am Donnerstag (4. Juli) in einem Münchner Museum getanzt, sah sich aber gezwungen, die von einem in München ansässi­gen Verein organisierte Veranstaltung aufgrund der Internet-Hetze abzusagen.

Der missio-Fluchttruck: Sechs thematisch gestaltete Räume, eingebaut in einem Lkw, bilden die Ausstellung "Menschen auf der Flucht".

Der missio-Fluchttruck – unsere interaktive, multimediale Ausstellung zum Thema "Menschen auf der Flucht" – ist im Juli in Bayern unterwegs. Die mobile Ausstellung auf den Rädern eines Sattelschleppers bringt den Besuchern das Thema Flucht und deren Ursachen näher Am Wochenende (6./7. Juli) ist der missio-Truck in Olching zu Gast. Bei den Bayerischen Eine Welt-Tagen ist die Ausstellung am 19. und 20. Juli in Augsburg zu sehen.

missio Muenchen Jahresbericht 2018

missio München hat im Jahr 2018 insgesamt 958 Projekte in 53 Ländern mit 12.300.177,45 Euro gefördert. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht hervor. Über die Hälfte der Summe ging an Länder in Afrika. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber dankt allen Spendern und Förderern. "Nur durch die Hilfe unserer Unterstützer können wir das Netzwerk der katholischen Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien nachhaltig stärken und so für die Menschen vor Ort wirkliche Perspektiven schaffen."

Geflüchtete im Flüchtlingslager Kakuma in Kenia. Foto: Jörg Böthling

Angesichts der weltweit steigenden Zahl von Geflüchteten fordert der Regionaldirektor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes für Ostafrika, Pater Endashaw Debrework, von der internationalen Gemein­schaft, die Suche nach Lösungen zu intensivieren. "Fluchtländer und Aufnahmeländer müssen sich weiter beraten, noch mehr austauschen und nach konstruktiven und dauerhaften Ansätzen suchen. Einen ein­zigen Lösungsweg wird es in der weltweiten Flüchtlingsfrage nicht geben."

Rechenschaftsbericht PRIM 2018

Mit der Solidaritätsaktion "Priester helfen Priestern in der Mission" (PRIM) haben Priester in Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 1,7 Millionen Euro für ihre Amtskollegen in Afrika und Asien gesammelt. Wie aus dem aktuellen Rechenschaftsbericht von missio und der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte in Deutschland hervorgeht, erhielten damit 8.493 Priester in 23 Ländern eine einmalige Unterhaltshilfe von 200 Euro.

Fortsetzung der Handyaktion von missio und Kolping, Foto: Julia Steinbrecht / missio

Mehr als 13.000 ausgediente Handys haben Kolpingsfamilien in den vergangenen zwölf Monaten zusammengetragen. Darin enthalten sind rund 300 Gramm Gold, zwei Kilogramm Silber und fast 100 Kilogramm Kupfer. An diesen Erfolg will das Kolpingwerk zusammen mit missio Aachen und missio München anknüpfen und weiterhin gemeinsam Handys sammeln. Das verkündeten die Kooperationspartner am Samstag, den 15. Juni 2019, beim St. Augustiner Klosterfest der Steyler Missionare. Zum Weltflüchtlingstag 2018 hatten das Kolpingwerk Deutschland und das Internationale Katholische Missionswerk missio ihre gemeinsame Handy-Spendenaktion gestartet.

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Beim Bennofest (15./16. Juni) rund um den Liebfrauendom in München startet missio die Aktion #mymission in Bayern. Dabei handelt es sich um eine weltweite Aktion der Päpstlichen Missionswerke zum Außerordentlichen Monat der Weltmission im Oktober, den Papst Franziskus für dieses Jahr ausgerufen hat.

Das neue missio magazin mit der Titelgeschichte über Kinder mit Behinderung in Tansania. Foto: missio for life

Menschen mit Behinderung ein würdevolles und gleichberechtigtes Leben zu ermöglichen, das hat sich das Projekt Simama im Hochland von Tansania zum Ziel gesetzt. Lesen Sie in der Titelreportage des neuen missio magazins, wie dort Kindern und ihren Familien geholfen wird. Das Projekt ist zugleich Inspiration für die Ausstellung missio for life, in der Schüler mit VR-Brillen in das Leben des tansanischen Jungen Geoffrey eintauchen können, der nach einem Motorrad-Unfall gelähmt bleibt. Außerdem im aktuellen Heft: Eine Reportage über das Leben der Menschen in Ruanda – 25 Jahre nach dem Völkermord sowie Interviews und Berichte rund um Themen der Einen Welt.

missio for life startet neues Virtual-Reality-Lernerlebnis

Das mobile interaktive Lernerlebnis missio for life thematisiert an bayerischen Schulen mit modernen Medien spielerisch Problemfelder in aller Welt – etwa arrangierte Ehen in Indien oder die Auswirkungen der Armut auf den Philippinen. Zum bewährten Konzept mit Tablets kommt jetzt das neue Virtual-Reality (VR)-Element und damit auch das neue Themenfeld "Leben mit einer körperlichen Behinderung" hinzu. Eröffnet wurde das neue Lernerlebnis Anfang Juni im Gymnasium der Benediktinerabtei Schäftlarn.

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Yoga-Workshops, ein Werkstattbericht über "Äthiopierinnen der Generation Y", eine Lesung mit der Autorin Jeanne-Marie Sindani aus dem Kongo oder ein Studienabend zum 20. Todestag des tansanischen Präsidenten Julius Nyerere: missio München bietet in seinem aktuellen Sommerprogramm zahlreiche Veranstaltungen und Impulse rund um das Thema Weltkirche.

Deutlicher Wahlsieg der Hindu-Nationalisten bei den indischen Parlamentswahlen.

Nach dem deutlichen Wahlsieg der Hindu-Nationalisten bei den indischen Parlamentswahlen warnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber vor einer weiteren Spaltung des Landes: "Bereits in der ersten Amtsperiode ist in Indien ein Klima der Angst und des Misstrauens zwischen den verschiedenen Religionen entstanden“, betont er. "Leider steht zu befürchten, dass sich diese Entwicklung in den kommenden fünf Jahren noch verschärft."

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