Das neue missio magazin 4/2021

Das neue missio magazin ist da! In der aktuellen Titelgeschichte "Salz der Erde – Frucht der Arbeit“ geht es um den Senegal. Als vor gut einem Jahr die Corona-Pandemie den Staat in Westafrika erreichte, herrschte in manchen Gebieten Alarmstimmung. Denn Schwierigkeiten gab es auch so: Der Regen blieb aus, die Ernte war schlecht. In einigen Dörfern der Region Kaolack drohte Hunger - Lockdown und Ausgangssperren verschärften die Not. Und jetzt? missio-magazin-Redakteur Christian Selbherr besuchte das Land zusammen mit unserem Fotografen Jörg Böthling, der beeindruckende Bilder mitbrachte.

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Grenzübergreifende Premiere in Corona-Zeiten: Acht Münchner Jugendliche tanzen in einem Gemeinschaftsprojekt von missio München und der Schauburg- Theater für Junges Publikum zusammen mit elf Jugendlichen aus Caritas-Zentren in Nairobi zum Thema "Freiheit". In dem Projekt "Tanz LAB" werden sich die Jugendlichen an dem Wochenende vom 18. bis 20. Juni 2021 digital vernetzen und sich über Tanz und Improvisation verständigen. 

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Nach dem heftigsten Terroranschlag in der Geschichte Burkina Fasos haben die religiösen Führer der betroffenen Region einen gemeinsamen Solidaritätsaufruf veröffentlicht. In einem Schreiben, das dem internationalen katholischen Hilfswerk missio München vorliegt, bekräftigen der Bischof von Dori, Laurent Birfuore Dabire, und Großimam El Hadj Mamoudou Cisse, ihre unbedingte Solidarität miteinander und die Bedeutung des interreligiösen Dialogs für den Frieden. "Angesichts dieses mörderischen Anschlags und der extremen Gewalt, die Burkina Faso zunehmend bedroht, blutet uns das Herz", heißt es.

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Mit dem Kunstprojekt "Frieden leben" will die Erzdiözese München und Freising mit ihrer Abteilung Weltkirche und der Domberg-Akademie gemeinsam mit den katholischen Hilfswerken missio München, Misereor und Renovabis in Bayern ein Zeichen der Verständigung und Weltoffenheit setzen.  Ein Jahr lang können dafür Menschen weltweit bedruckte Papiertüten mit der Frage "Was trage ich bei? Für eine friedliche Welt" kostenfrei bestellen, diese selbst gestalten und so Teil des Kunstprojekts werden. Ende Mai startete das Projekt auf dem Münchner Odeonsplatz mit einem Papiertüten-Meer des Friedens! Inzwischen ist die Installation - eine drei Meter hohe Papiertüte mit zahlreichen kleinen Exemplaren - in der Münchner Nazarethkirche zu sehen.   

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Faisal Hamdo ist Physiotherapeut und freier Autor in Hamburg. Seine syrische Heimat hat er aufgrund des Krieges 2012 hinter sich gelassen. Sein Traum ist, ein Rehazentrum an der syrisch-türkischen Grenze zu gründen. Doch dafür fehlen ihm die Papiere. Birgit Schönharting packt immer wieder die Koffer und hilft an krisengeschüttelten Orten.

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Angesichts der dramatischen Lage in Nepal ruft missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber dazu auf, die Menschen im Himalayastaat in dieser überwältigenden Corona-Welle nicht allein zu lassen. "Was unsere Partner aus Nepal berichten ist schockierend. So viele Menschen kämpfen in diesen Momenten um ihr Leben. Das Nachbarland Indien hat die Versorgung mit Impfstoffen aufgrund der eigenen prekären Lage ausgesetzt. Durch den harten Lockdown ist es für viele Familien kaum möglich, ihr Auskommen zu sichern. Die Menschen sind völlig auf sich gestellt."

Eine Szene aus "Wir Schwarzen müssen zusammenhalten"

NACHGEFRAGT bei Jan-Christoph Gockel, Regisseur: Wie weit reichen die Schatten der Vergangenheit? Und wie lässt sich das auf einer Theaterbühne zeigen? An den Münchner Kammerspielen gibt es derzeit ein deutsch-togoisches Kulturprojekt, das tief eintaucht in die schillernde Beziehung zwischen München und Lomé. „Wir Schwarzen müssen zusammenhalten“, sagte schon Ministerpräsident Franz Josef Strauß. Der tritt auch auf – als Marionette.

Zwei afrikanische Studenten harren in Nordzypern aus

Hunderte junge Menschen aus Afrika kommen mit einem Studentenvisum nach Zypern. Sie träumen von einer Zukunft in Europa. Was aber den meisten von ihnen erst nach der Ankunft klar wird: Die Insel ist geteilt, und die türkisch besetzte Region im Norden gehört gar nicht zur Europäischen Union. Ein persönlicher Bericht über ein Leben im Wartestand.

TEXT: MAUREEN KAJUJU MURORI (ÜBERSETZUNG: JALEH OJAN) - FOTOS: ANNE ACKERMANN

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Angesichts der dramatischen Corona-Situation in Indien hat missio München ein zusätzliches Nothilfepaket in Höhe von knapp 200.000 Euro organisiert. "Die Hilferufe, die uns von unseren Projektpartnerinnen und –partnern erreichen, machen uns zutiefst betroffen", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Sie haben uns dringend um unsere Gebete und um schnelle Hilfe gebeten, um die Menschen in den Slums und ländlichen Gebieten mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen zu können."

New Delhi, India: Covid-19-Patienten auf einer Isolierungsstation

"Die Appelle, die uns derzeit aus Indien erreichen, beunruhigen mich zutiefst: Der jüngste Anstieg der Corona-Fälle trifft auf ein Gesundheitssystem, das überhaupt nicht dafür gewappnet ist", mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. Angesichts der dramatischen Situation in Indien hat missio München ein zusätzliches Nothilfepaket in Höhe von knapp 200.000 Euro organisiert. "Unsere Projektpartnerinnen und –partner haben uns dringend um unsere Gebete und um schnelle Hilfe gebeten, um die Menschen in den Slums und ländlichen Gebieten mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen zu können."

Corona in Afrika

Die Corona-Pandemie scheint Afrika weniger schlimm getroffen zu haben als zunächst befürchtet. Doch wie aussagekräftig sind die offiziellen Infizierten- und Todeszahlen? Wie hoch ist die Dunkelziffer? Eines ist wohl sicher: Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen für die Länder des Kontinents sind immens.

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missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber bleibt Vorsitzender des China-Zentrums. Er wurde am Donnerstag (22.4.) bei einer digitalen Mitgliederversammlung in seinem Amt bestätigt, das er seit 2018 bekleidet. Das China-Zentrum mit Sitz in Sankt Augustin bei Bonn dient der Förderung von Begegnung und Austausch zwischen den Kulturen und Religionen im Westen und in China. Mitglieder sind katholische Hilfswerke, Orden und Diözesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Monsignore Wolfgang Huber ist seit 2018 Vorsitzender des Zentrums. Alle drei Jahre wird der Vorsitz neu gewählt.

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