c6f9cd631e693cf111cae9a26f762861_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Sich nur um den eigenen Glauben zu kümmern, findet Gönül Yerli, Vizedirektorin der Islamischen Gemeinde Penzberg (IGP), nicht mehr zeitgemäß. Dafür gibt es für die Expertin für interreligiösen Dialog viel zu spannende neue Wege des Miteinanders. Ein Gespräch in der Moschee über die deutsche Angst vor dem Muezzinruf, starke Frauenstimmen im Islam und darüber, was sie an Papst Franziskus schätzt. Redakteurin Kristina Balbach interviewte Yerli für das missio magazin 2/2022. 

Porträtserie mit betroffenen Frauen von Krisanta Caguioa-Moennich, Ban Ying e.V.

Menschenhandel ist ein Milliardengeschäft und weltweit verbreitet. Das meiste spielt sich im Dunkeln ab. Der Verein Ban Ying in Berlin betreut Frauen, die in Deutschland Opfer von Ausbeutung, Gewalt und Freiheitsberaubung geworden sind. Projektleiterin Lea Rakovsky berichtet über die größten Hürden bei ihrer Arbeit und von Fällen, in denen die Frauen in angesehenen Haushalten wie Sklavinnen gehalten werden.

Begebung in Nigeria; Fotograf: Friedrich Stark

Das neue missio magazin ist da! Die aktuelle Ausgabe stellt ganz provokant die Frage: "Warum noch Mission?" Kristina Balbach hat für die gleichnamige Reportage mit Ordensleuten und Laien weltweit gesprochen, um herauszufinden, was der Sendungsauftrag für die katholische Kirche bedeutet und welche Berechtigung er heute hat. Die Bestandsaufnahme wird unter anderem ergänzt durch eine Spurensuche in ihrer eigenen Familie. Unter dem Stichwort "Erinnerungskultur" recherchiert und rekonstruiert sie die Lebensgeschichte ihres Großonkels, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Missionskaufmann in Kamerun war.

Jesus Christus

Exerzitien im Alltag: Im Zugehen auf Pfingsten laden wir ein, sich mitnehmen zu lassen in die Weiten des göttlichen Geistes. Dies geschieht in der Begegnung mit Texten und Bildern aus der christlichen und hinduistischen Tradition.

Flagge mit Wunsch: Frieden für die Ukraine

missio München ist entsetzt über das kriegerische Vorgehen Russlands in der Ukraine. „Wir sind in Gebeten und Gedanken bei den dort lebenden Menschen“, sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. „Mit unserem ökumenischen Friedensgebet 2022 laden wir alle ein, sich mit den Menschen in der Ukraine zu verbinden und Gott um seinen Beistand zu bitten.“ Hier finden Sie das ökumenische Friedengebet auf Deutsch, Ukrainisch, Polnisch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Missionsschule Ghana, Foto Friedrich Stark

Missionskritik ist für den Missions- und Kolonialhistoriker Ulrich van der Heyden keine eindeutige Sache. Zumindest muss sie seiner Meinung nach weniger eurozentrisch sein und vielmehr die betroffenen Menschen miteinbeziehen. Ein Gespräch über das Zusammenspiel von Kolonialismus und Mission, den Stand der Aufarbeitung bei Kirchen und Missionsgesellschaften – und über einen Moment der Erkenntnis im Gespräch mit einem afrikanischen Bischof.

missio-Präsident Monsignore Huber trifft Schwester Mary Joseph, die neue Generaloberin der Missionarinnen der Nächstenliebe

Als „starke Ermutigung und Inspiration“ wertet missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber das Treffen und den Austausch mit Schwester Mary Joseph, der neuen Generaloberin der Missionarinnen der Nächstenliebe (Mutter-Teresa-Schwestern). Auf einer Projektreise nach Nepal und Indien im März war der missio-Präsident auch nach Kolkata gereist, um im Mutterhaus des weltweiten Ordens am Grab der heiligen Mutter Teresa gemeinsam mit der neuen Generaloberin ein Gebet zu sprechen.

Perlen des Lichts

Gebete wirken – davon sind wir überzeugt! Deshalb bilden wir von missio München zusammen mit Ihnen und unseren Partnerinnen und Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien die Gebetsgemeinschaft „Perlen des Lichts“. Wir stellen Ihnen jeden Monat in einer Karte ein missio-Projekt vor und laden zu einem Gebet in Verbundenheit und Solidarität mit den Helferinnen und Helfern vor Ort ein. Machen Sie mit!

Feierstunde anlässlich 1000-Schulen-Initiative

Dank der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Kirchweidach sind zwei Schulbauprojekte in Äthiopien finanziert und gebaut worden. Die Umsetzung erfolgte im Rahmen der bundesweiten Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“, mit der missio München seit November 2019 kooperiert.

Schüler-Workshop Frieden leben

Was trage ich bei? Für eine friedliche Welt? Eine Frage, die sich angesichts aktueller Spannungen, Krisen und Kriege für uns alle stellt. Mit der Ukraine fast vor der Haustür - genauso wie weltweit. missio München bietet einen Workshop für Schüler zum Thema Frieden an.

Die südafrikanische Ministerin Lindiwe Sisulu mit Wladimir Putin

Der russische Angriff auf die Ukraine bewegt auch die Menschen in Afrika. Gleichzeitig müssen viele afrikanische Staaten ihr Verhältnis zu Moskau neu sortieren. Text: Christian Selbherr

Sr. Geneviève aus Ruanda, Fr. Charles Indraku aus Uganda, Fr. Charles Kitima, Tansania

Angesichts des Krieges in der Ukraine treffen bei missio München Solidaritätsbekundungen und Friedensappelle aus den Partnerländern ein. „Das schreckliche Leid, der Tod von so vielen Unschuldigen und vor allem die oft hilflose Situation von Familien und Kindern in diesem Krieg machen unsere Projektpartnerinnen und -partner weltweit betroffen,“ erklärt Monsignore Wolfgang Huber, Präsident von missio München. „Mit ihnen zusammen verbinden wir uns mit den Menschen in der Ukraine im Gebet und der uns möglichen Solidarität.“

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