Extreme Armut ist der Nährboden für Menschenhandel und Zwangsarbeit.

Zum internationalen Tag gegen Menschenhandel am 30. Juli fordert missio München ein größeres weltweites Engagement im Kampf gegen Ausbeutung und Zwangsarbeit.  "Kinder, Frauen und Männer werden in vielen Regionen der Welt als billige Arbeitskräfte missbraucht und entrechtet", mahnt der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber. "Es ist schockierend, dass heute weltweit viele Millionen von Menschen Opfer von Formen moderner Sklaverei sind. Dabei ist extreme Armut nach wie vor der Nährboden für Menschenhandel und Zwangsarbeit."

Appell aus Tigray, Äthiopien, zur Deeskalation der Lage; Foto: Jörg Böthling

missio München ist entsetzt über die nicht endende humanitäre Katastrophe im äthiopischen Tigray. Mit einem verzweifelten Appell hat sich jetzt der Bischof der äthiopischen Diözese Adigrat, Tesfaselassie Medhin, an das katholische Hilfswerk und weitere Organisationen gewandt. „Tag für Tag sterben unzählige Kindern, Frauen und Männer. Ich appelliere an unsere und ausländische Regierungen, internationale Organisationen und Firmen, die den Konflikt anheizen, auf Verhandlungen zu dringen, die alle Konfliktpartner einschließen.“

Nahrungsmittelhilfe für die von Dürre geplagten Pfarrei Wenje, Kenia

Angesichts der anhaltenden Dürre in Ostafrika wenden sich immer mehr Projektpartner in großer Sorge an missio München. „Die extreme Trockenheit, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und jetzt die aufgrund des Ukraine-Krieges steigenden Nahrungsmittelpreise machen den einfachen Leuten das Leben nahezu unmöglich“, schreibt missio-Projektpartner Pater James Kimani Kairu aus der Diözese Eldoret in Kenia in einer Mail.

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Das Leben der Menschen in Syrien befindet sich seit mehr als elf Jahren im Ausnahmezustand. Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben die Notlage weiter verstärkt: Wachsende Inflation, fehlende Arbeitsplätze und steigende Lebensmittelpreise sind die Folge. Schon jetzt leben 83 Prozent der Syrerinnen und Syrer unterhalb der Armutsgrenze.

Preisträger des Menschenrechts-Filmpreises: For Sama

Hinter 385 Einreichungen des aktuellen 13. Wettbewerbsjahrgangs des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises (DMFP) stehen mindestens 385 Geschichten von Folter und Tod, Vertreibung und Diskriminierung, von staatlicher Repression oder Einschränkung von Meinungs- und Pressefreiheit. Gleichzeitig geben viele Beiträge Mut, sich für Menschenrechte einzusetzen. In den nächsten Wochen steht ein mehrstufiges Sichtungs-, Auswahl- und Juryverfahren an. Die Entscheidung, an der auch missio München beteiligt sein wird, fällt Ende Oktober.

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Extreme Armut ist der Nährboden für Menschenhandel und Zwangsarbeit. Hunderttausende Kinder werden weltweit wie Ware verkauft – viele von ihnen für sexuelle Dienste. In den Slums von Kolkata versucht das Hilfsprojekt „Asha Deep” den Kindern und jungen Frauen einen Ausweg zu bieten. Die Reportage ist erschienen im >> missio magazin 4/2022.

missio München Jahresbericht 2021, Foto: Jörg Böthling

missio München hat im vergangenen Jahr 772 Projekte mit 12.174.133,22 Euro gefördert. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2021 hervor. Mehr als die Hälfte der Summe floss mit 6,7 Millionen Euro an Länder in Afrika, 3,9 Millionen Euro gingen an Länder in Asien. In Ozeanien erhielt Papua-Neuguinea mit 129.200 Euro die größte Fördersumme. Insgesamt engagierte sich das Hilfswerk in 55 Ländern.

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„Was trage ich bei? Für eine friedliche Welt?“ Die Mitmachaktion und Wanderausstellung hat ihre letzte Station erreicht: die evangelische St. Egidien Kirche in Nürnberg. Dort gibt es eine besondere Sammlung an Papiertüten zu sehen, die Menschen gestaltet haben mit Blick darauf, wie sie Frieden leben. Zudem gibt es für Schülerinnen und Schüler eine Theateraufführung.

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Mehr als 1,9 Millionen Euro haben Priester in Deutschland im vergangenen Jahr mit der Solidaritätsaktion "Priester helfen Priestern in der Mission" (PRIM) für ihre Amtskollegen in Afrika und Asien gespendet. Wie aus dem aktuellen Rechenschaftsbericht 2021 von missio und der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte in Deutschland hervorgeht, konnten damit 7.265 Priester in 19 Ländern gefördert werden.

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Mit großer Trauer hat missio München die Nachricht vom Tod von Pater Florian von Bayern aufgenommen. "Ich bin voller Dankbarkeit für die Begegnungen mit Pater Florian. Sein Vorfahre König Ludwig I. hat den Ludwig Missionsverein, das heutige missio München, gegründet. Pater Florian hat an diese Tradition angeknüpft", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Preisverleihung Schulwettbewerb in Berlin

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze zeichnete in Berlin die Gewinner im Rahmen des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“ für ihr entwicklungspolitisches Engagement aus. Unter dem diesjährigen Motto „Der Countdown läuft: Es ist Zeit für Action!” hatte das Bundesministerium für wirtschafliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Kooperation mit missio und weiteren Partnern Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung auseinanderzusetzen. 

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Der Tanz stand im Mittelpunkt, doch beim DanceLAB „In:Between“ Nairobi-München ging es um noch viel mehr: Wertschätzung, neue Erfahrungen, Austausch, Selbstwirksamkeit – und nicht zuletzt um abwechslungsreiche Mahlzeiten. All das ist für die 15 kenianischen Kinder und Jugendlichen, die teilnahmen, keine Selbstverständlichkeit.

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