missio-Pilgerreise nach Frankreich

missio lädt im Frühjahr 2020 zu einer Pilgerreise nach Frankreich ein. Der Weg führt die Teilnehmer zu den Wurzeln der missionarischen Laienbewegung: Die missio-eigene Stiftung ecclesia mundi reist ins südliche Burgund und nach Lyon. Von 27. April bis 1. Mai erkundet die Reisegruppe gemeinsam mit missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber diese besondere Gegend mit ihren historischen Highlights und inspirierenden Eindrücken.

Journalist Stefan Klein im Interview mit dem missio magazin über die Terrororganisation "Boko Haram". Foto: Christian Selbherr

Im April 2014 entführte die Terrororganisation "Boko Haram" 276 Schülerinnen aus dem Ort Chibok im Norden Nigerias, die meisten von ihnen Christinnen. Bis heute sind einige von ihnen in der Gewalt der radikalen Islamisten, andere Mädchen sind freigekommen. Im Interview mit missio-magazin-Redakteur Christian Selbherr spricht Journalist Stefan Klein über die Hintergründe.  Der 69-Jährige lebte mehr als zwölf Jahre als Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Afrika und berichtete von Bürgerkriegen, Hungersnöten und Revolutionen. Die Geschichte der "Chibok-Mädchen" aus Nigeria beschäftigte ihn so sehr, dass er sie zu dem Buch "Boko Haram: Terror und Trauma" ausarbeitete, das im Kunstmann-Verlag erschienen ist.

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50.000 € spendete Reinhard Kardinal Marx aus Mitteln des Erzbistums München und Freising für die private Seenotrettung – nun schon zum dritten Mal. Damit setzt er sich erneut Kritik aus. Anlass genug, um die jüngste Einschätzung unseres Partners Endashaw Debrework, Leiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Ostafrika, an dieser Stelle zu veröffentlichen. Die Organisation hilft Geflüchteten in Uganda, Kenia, Äthiopien und dem Südsudan. Ihr Ange­bot reicht von Erstversorgung mit Nahrung und Medizin bis hin zu Traumatherapie und Schulbildung. Der folgende Artikel erschien zuerst in der missio magazin-Ausgabe 6/2019 in der Rubrik "Wiedersehen mit...".

Afrikatag 2020; Foto: Fritz Stark

Das Internationale Katholische Missionswerk missio München ruft zur Kollekte für den Afrika­tag 2020 auf. "Damit sie das Leben haben!" (Joh 10, 10) – unter diesem Leitspruch aus dem Johannesevangelium wird am 6. Januar 2020 in den bayerischen Diözesen und am 12. Januar 2020 im Bistum Speyer für die Kirche in Afrika gesammelt. Im Blickpunkt steht dieses Jahr die Arbeit einheimischer Ordensfrauen in Ghana.

Bischof Daniel Lotfy (links) im Gespräch mit einem Pfarrer in Ägypten, dessen Kirche von Soldaten bewacht wird. Foto: Friedrich Stark

Anlässlich des Stephanustags am 26. Dezember zum Gedenken bedrängter und verfolgter Christen fordert missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber Solidarität mit den christlichen Minderheiten, für die sich in vielen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas die kritische Lage weiter zuspitzt. "Es ist beschämend, dass Christen oftmals gerade dort, wo sie seit ihren Anfängen wirken, nicht nur in ihrem Alltag ausgegrenzt und herabgewürdigt, sondern immer wieder mit dem Tod bedroht werden", mahnt Huber.

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Von links nach rechts: Daniela Zitt (Diözesanverband Augsburg), Ursula Koutsouras (Geschäfstführerin WEPRO GmbH), Chris Illinger (Kolpingsfamilie Kaufbeuren), Werner Létang (Vorstand Kolpingsfamilie Kaufbeuren) Ulrich Fürst (Initiator von der Kolpingsfamilie), Martin Summer (Leitung Ein- und Verkauf WEPRO GmbH), Christian Mazenik (Leitung Leiter Bildungsabteilung missio München).

Ozeanien; Foto: Fritz Stark

„Angesichts der Bedeutung der Ozeane hoffe ich, dass Papst Franziskus eine Synode für Ozeanien einberufen wird.“ Der Erzbischof Peter Loy Chong von Suva auf den Fidschi-Inseln warnt vor den verheerenden Folgen des Klima­wandels in seiner Heimat Ozeanien. „Die tiefliegenden Atolle, die keine Hügel haben, leiden ernsthaft unter dem Anstieg des Meeresspiegels. Dazu gehören unter anderem Tuvalu, Kiribati und die Marshallinseln. Die Menschen auf diesen flachen Inseln haben keinerlei Optionen umzusiedeln“, schreibt er in einem Gastbeitrag für das aktuelle missio magazin.

missio magazin 1-2020

Die erste Ausgabe des missio magazins im neuen Jahr beschäftigt sich mit der Zukunft, mit hoffnungsvollen Entwicklungen und der oft harten Realität, in der es die ersten Schritte zu machen gilt. Lesen Sie in der Reportage "Moderne Himmelsboten" von Barbara Brustlein über den Besuch einer Drohnen-Startrampe in Ruanda und einer Klinik, in der die Luftfracht ankommt. In Togo sieht die Zukunft für Kinder, die ein Handicap tragen oder keine Eltern haben, alles andere als rosig aus. Christian Selbherr begleitete Sr. Rosaline Ekegnon bei ihrer Arbeit im Waisenhaus der Ordensschwestern „Notre Dame de Nazareth“ und erfährt, was den Jungen und Mädchen dort Hoffnung gibt.

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Die Zweifel sind ihr anzusehen. „Im Galather-Brief 3,28 steht: Ihr alle seid eins in Christus“, sagt Schwester Susanne Schneider und runzelt die Stirn. Aber ob sie sich immer eins mit anderen fühlt? „Unsere Gesellschaft ist erzogen, dass optimale Kirche aus dem Pfarrer und demBischof besteht“, konstatiert sie. Auch sie habe das lange hingenommen, bis sie auf Widerstände und Geringschätzung stieß. Als Gemeindereferentin vertrat sie einmal den örtlichen Pfarrer bei der Krankenkommunion. „Besser Sie als nichts“, schallte ihr damals entgegen. Da machte sie sich die Frauen in der Kirche zum Thema.

Großartiges Engagement: Benjamin Hahn (r.) überreicht mehr als 100 gesammelte Handys von der Energieagentur Ebersberg und dem Landratsamt München an missio-Bildungsabteilungsleiter Christian Mazenik.

Großartige Hilfe: Die Energieagentur Ebersberg und das Landratsamt München haben auf Veranstaltungen für die missio-Handy-Spendenaktion geworben und mehr als 100 ausrangierte Mobiltelefone gesammelt. Benjamin Hahn von der Energieagentur Ebersberg übergab die Kartons mit den Geräten jetzt an missio-Bildungsabteilungsleiter Christian Mazenik. Die Handys werden in Kooperation mit dem Unternehmen Mobile-Box je nach Zustand entweder wiederverwendet oder in Sekundär-Rohstoffe zerlegt. Mit dem erzielten Gewinn untersüttzt missio die Arbeit seiner Projektpartner.

Gefängnisinsassen auf den Philippinen zu Hunderten eingepfercht in Großraumzellen. Foto: Fritz Stark

 

Mit dem Amtsantritt von Rodrigo Duterte im Juli 2016 hat auf den Philippinen ein blutiger Anti-Drogen-Krieg begonnen. Tausende Verdächtige wurden bereits ermordet. Wer mit dem Leben davonkommt, landet in einem der überfüllten Gefängnisse – ohne Beweise, ohne fairen Prozess. Die Angehörigen der Opfer sind verzweifelt.

Proteste auf den Philippinen gegen die "außergerichtlichen Tötungen". Foto: Friedrich Stark

Zum internationalen Tag der Menschenrechte am Dienstag (10. Dezember) macht missio München auf die menschenverachtende Anti-Drogen-Politik des philippinischen Präsiden­ten Rodrigo Duterte aufmerksam. "Das Morden muss aufhören", mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Seit dem Amtsan­tritt Dutertes im Jahr 2016 herrscht auf den Philippinen ein blutiger Anti-Drogen-Krieg. Tausende Verdächtige wurden bereits ermordet. Wer mit dem Leben davonkommt, landet in einem der überfüllten Gefängnisse – ohne Beweise, ohne fairen Prozess."

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