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Ein großes und herzliches Dankeschön der Kanzlei Seitz, Weckbach, Fackler und Partner aus Augsburg für ihre großzügige Spende! Die Kanzlei fördert ein missio-Bildungsprojekt in Soddo in Äthiopien und bieten damit jungen Menschen in dem afrikanischen Land Perspektiven durch eine praktische Ausbildung. In dem Berufs- und Ausbildungszentrum fördern die Kapuziner gezielt Menschen aus einkommensschwachen Familien.

Susan Arndt Portrait

Koloniale Spuren in der Sprache und struktureller Rassismus in unserer heutigen Gesellschaft sind eng miteinander verbunden - davon ist die Linguistin Susan Arndt überzeugt. Die Wissenschaftlerin beschäftigt sich seit drei Jahrzehnten mit dem Thema Rassismus. missio-Autorin Nicole Lamers hat nachgefragt.

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Alles war geplant: Großer Empfang im Landratsamt in Dachau. Peter Barth, seit den Gründungstagen Vorsitzender des Helferkreises Asyl Hebertshausen, sollte ausgezeichnet werden, vom Landrat selbst. Doch wenige Stunden vorher schob dessen Ausländerbehörde den Malier Moussa Nomoko ab. Von einem Termin im Amt, in Handschellen. Sein „Pate“ Raimund Popp stand daneben und konnte nichts tun. Barth lehnte die Ehrung empört ab.

Melanie Huml im Gespräch mit Christian Selbherr

Die bayerische Staatsministerin Melanie Huml fordert im Interview mit dem missio magazin mehr Unterstützung für die Entwicklungszusammenarbeit und mehr Impfmöglichkeiten für Afrika.

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Mehr als ein Jahr nach der Explosion in Beirut ist die Situation im Libanon schlimmer denn je. missio-magazin-Redakteurin Kristina Balbach sprach zur aktuellen Lage mit dem Regionaldirektor der Päpstlichen Mission in Beirut, Michel Constantin. Hier finden Sie das ausführliche Interview aus dem missio magazin 6/2021.

missio-Projektpartner aus Madagaskar schicken angesichts der Dürre Hilferufe nach München.

Projektpartner von missio München warnen angesichts der anhaltenden Dürre in Madagaskar eindringlich vor einer Hungerskatastrophe in ihrer Heimat und rufen die internationale Gemeinschaft zur Förderung langfristiger Projekte auf. "Seit Jahren ist die Dürre in der Region ein Problem, aber jetzt hat sich die Situation noch einmal zugespitzt. Es wird immer schlimmer. Jeden Tag sterben viele Menschen", schreibt Bischof der Diözese Morondava, Marie Fabien Raharilamboniaina, in einer Mail an das katholische Hilfswerk.

Die regierungskritische philippinische Journalistin Maria Ressa gewinnt den Friedensnobelpreis 2021.

Die Vergabe des Friedensnobelpreises 2021 an die regierungskritische philippinische Journalistin Maria Ressa ist für missio München ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen die mörderische Politik von Präsident Rodrigo Duterte. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber betont: "Mutig und selbstlos erhebt Maria Ressa auf den Philippinen ihre Stimme – und bringt sich dadurch immer wieder in große Gefahr. Der Friedensnobelpreis für Maria Ressa stärkt alle Menschen auf den Philippinen, die friedlich gegen die grausame Politik von Präsident Rodrigo Duterte protestieren. Es ist höchste Zeit für die internationale Gemeinschaft, Maria Ressa und all den mutigen Menschen auf den Philippinen beizustehen. Verantwortliche in Politik und Kirche müssen sich mit den Gegnern dieser diktatorischen Regierung solidarisieren. Maria Ressa tut in ihrer Arbeit das, was wir alle tun sollten: Nicht nur hinsehen, sondern sich öffentlich dazu äußern."

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Das Benediktinerkloster Keur Moussa, 50 Kilometer von der senegalesischen Hauptstadt Dakar in Richtung Thiès gelegen, hat die Musik weltberühmt gemacht: Die gregoria­nischen Gesänge der Mönche erklingen auf Wolof und Französisch, begleitet von Trommeln, Balafon und der Kora, der westafrikanischen Stegharfe. Ein Besuch in der Kora-Werkstatt des Klosters.

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Der Kampf um die Region Casamance gehört zu den vergessenen Konflikten. Die Waffen schweigen wohl zur Zeit, doch die Wunden des Krieges im Süden des Senegals sind noch fast überall spürbar. Jetzt kehren viele Flüchtlinge zurück. Wie kann der Wiederaufbau gelingen? 

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Vor allem in den ländlichen Gebieten des Senegals ist das Leben oft beschwerlich. 38 Prozent der Menschen vor Ort leben unterhalb der Armutsgrenze. Eine solide Schul- und Berufsausbildung bleibt insbesondere den Mädchen verwehrt, da viele von ihnen schnell verheiratet werden oder schon früh zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen. Hakha etwa hat es nicht leicht. Sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen und ist Mutter einer kleinen Tochter. Ohne Berufsausbildung verfügt sie über keine geregelten Einkünfte. Wie kann die 27-Jährige ihre Kleine unter diesen schwierigen Umständen großziehen und ausreichend versorgen?

Priester helfen einander in der Mission: Die Solidaritätsaktion PRIM

Erkranken Priester in den Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens, können sie sich meistens keinen Arzt leisten. Auch der Lebensunterhalt ist für viele finanziell nicht leicht zu stemmen, denn im Gegensatz zu Priestern in Deutschland bekommen Kleriker in den Ländern des Südens oft kein Gehalt. Aus diesem Grund haben Geistliche aus Deutschland die Aktion PRIM (Priester helfen einander in der Mission) ins Leben gerufen. Eine Solidaritätsaktion, bei der deutsche Priester ihre Mitbrüder unterstützen. Und das seit 50 Jahren.

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Priester sind Seelsorger und noch viel mehr. Gerade in Afrika und Asien sind sie gleichzeitig Sozialarbeiter, Krankenpfleger und Erzieher, Dorfentwickler und Nothelfer. In Ländern des globalen Südens ist die Berufung oft mit großen persönlichen Entbehrungen verbunden. In Deutschland gibt es andere Herausforderungen. Über den Dienst am Menschen – in Bayern und in der Casamance, einer entlegenen Region des Senegal. Und darüber, wie Solidarität über die Aktion PRIM gelebt wird.

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