Sonntag der Weltmission 2021

Der Monat der Weltmission ist die größte Solidaritätsaktion der Katholikinnen und Katholiken weltweit und findet traditionell im Oktober statt. Höhepunkt des Monats der Weltmission ist in diesem Jahr der 23. Oktober 2022, der Sonntag der Weltmission. Er steht unter dem Leitwort "Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben" aus dem 29. Kapitel des Jeremiabuchs. Die zentralen Festlichkeiten finden im Bistum Eichstätt statt, der Abschlussgottesdienst im Ingolstädter Münster. Um die im 19. Jahrhundert entstandenen missionarischen Initiativen besser zu koordinieren, rief Papst Pius XI. 1926 erstmals den Weltmissionssonntag aus. Jedes Jahr wird seither in rund 100 Ländern für die soziale und pastorale Arbeit der katholischen Kirche in den 1100 ärmsten Diözesen der Welt gesammelt.

Christsein in der Großstadt - am Beispiel von Kenias Hauptstadt Nairobi

Die missio-Aktionen im Monat der Weltmission  zeigen in diesem Jahr am Beispiel von Kenia, wie die Abwanderung und Urbanisierung in Afrika die lokale Kirche vor neue Herausforderungen stellen. Vorgestellt werden Initiativen und Projekte der Kirche in Kenia, die auf diese Transformationsprozesse antworten. Sie ermöglichen es den Menschen, ihre Angelegenheiten aus eigener Kraft in die Hand zu nehmen und dabei individuelle wie auch gemeinschaftliche Ressourcen zu nutzen.

Mit rund 3,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern im Stadtbereich selbst und etwa 7,5 Millionen im Großraum steht die rasend wachsende ostafrikanische Metropole Nairobi an der Schwelle zur Megacity. Täglich strömen Menschen aus dem Umland in die Stadt, in der Hoffnung auf Arbeit und eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien. Allen Megacitys gemeinsam sind die extremen Unterschiede zwischen Arm und Reich. Rund 60 Prozent der Stadtbevölkerung Nairobis leben in mehreren großen Slums auf nur sechs Prozent der Stadtfläche. Darum räumt die kenianische Bischofskonferenz der Bildung kleiner christlicher Gemeinschaften seit Jahren eine pastorale Priorität ein.
 

WMS Plakat 2022Das Plakat zum Weltmissionsmonat 2022

Das Plakat zeigt den missio-Projektpartner Pater Firmin Koffi Tanoh 
im Gespräch mit der Geschäftsfrau Linet Mboya.

Father Firmin leitet die Gemeinschaft der Yarumal- Missionare in Kibera. Die Gesellschaft der Yarumal- Missionare wurde 1927 in Yarumal/ Kolumbien gegründet. Ihre Mission ist die Evangelisierung der Armen, besonders in den entlegensten Gebieten der Erde, ihr Charisma ihre christliche Liebe, ihr Gebetsleben und ihre Sorge und Wertschätzung der verschiedenen Kulturen und Sprachen. 

Kibera ist Kisuaheli und heißt "Dschungel". Der "Dschungel" liegt am Rand von Kenias Hauptstadt Nairobi und gilt als der größte Slum Afrikas. Geschätzt eine halbe Million Menschen leben hier auf engstem Raum.

Nur etwa ein Fünftel der Häuser hat Strom, das Trinkwasser muss von Wasserstationen geholt werden. Hygiene ist ein großes Problem. Die meisten, die hier leben, wollen nur eins: weg. Die Yarumal-Missionare sagen: "Kibera ist eine gute Schule" – und bleiben. 

Linet Mboya ist Mutter von neun Kindern - drei eigenen und sechs adoptierten, die Waisen und Halbwaisen sind. Sie lebt mit ihnen in einem Haus in Kibera.

pdfPlakat zum Download (pdf 1,35 MB)

 


Unsere Gäste im Monat der Weltmission 2022 - Karibu sana!


Filme zu unseren Gästen aus Kenia


WELTKIRCHE ONLINE - ERLEBEN SIE UNSERE GÄSTE LIVE

Dienstag, 04. Oktober 2022, 19 Uhr, Online-Konzert Chants of Heaven - Geistliche Musik aus Kenia: Mit unbändiger Freude und großer musikalischer Qualität feiert der Chor aus der Pfarrei St. Benedict den christlichen Glauben und das Leben im Allgemeinen. Acht Mitglieder sind bei uns zu Gast. Erleben Sie im Online-Live-Konzert! Mehr erfahren.

Donnerstag, 06. Oktober 2022, 18 Uhr, Online-Kochen Kenia: Weltkirche geht durch den Magen: Wir möchten Sie zu einer kulinarischen Entdeckungsreise nach Kenia einladen mit unserer Projektpartnerin Domitila Mwelu Kaluki. Mehr erfahren.

Montag, 10. Oktober 2022, 19 Uhr, Online-Talk: Gegen Frauenhandel! Kampf gegen den Menschenhandel in Kenia: Menschenhandel ist nicht nur ein Verbrechen, sondern auch ein großes Geschäft. Winnie Mutevu gibt Einblicke in die Arbeit von HAART Kenya, die Opfer schützt und gegen organisierten Handel kämpft. Mehr erfahren.

Montag, 17. Oktober 2022, 18 Uhr: Zukunft Afrikas: Wer hilft wem? Beispiele für sinnvolle Zusammenarbeit aus Kenia und Deutschland: 
Podiumsdiskussion live übertragen aus der Hanns-Seidel-Stiftung u.a. mit Prinz Ludwig von Bayern, der einen IT-Campus in Kenia aufgebaut hat, und Bischof Dominic Kimengich, der in Fehden um knapper werdende Ressourcen vermittelt. Mehr erfahren.

Mittwoch, 19. Oktober 2022, 19 Uhr, Online-Talk: Echte Hilfe zur Selbsthilfe - Flüchtlingsarbeit in Nairobi: 
Charles Sendegeya erfuhr einst als Geflüchteter in Nairobi Hilfe durch die Selbsthilfegruppen der TUSA. Seit vielen Jahren engagiert er sich selbst dort. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen. Mehr erfahren.

Anmelden können Sie auf den jeweiligen Veranstaltungsseiten oder zentral über https://www.missio.com/anmeldung

Das Programm mit Präsenzveranstaltungen im Bistum Eichstätt, wo die Hauptfeierlichkeiten stattfinden, können Sie sich bei hier und bei den Downloads herunterladen
 


Materialien zum Weltmissionsmonat 2022 zum Download

 

6 2020 Papst Franziskus Papstbotschaft WMS 2020 2
Hier lesen Sie die Botschaft von Papst Franziskus zum Sonntag der Weltmission 2022. Sie steht unter dem Leitwort: »Ihr werdet meine Zeugen sein« (Apg 1,8). Zur Papst-Botschaft>>




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Krischer, Dr. Michael

Dr. Michael Krischer

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