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Glauben leben

Gesundheit für die Ärmsten

Die kleine St. Michael-Catholic-Church-Klinik in Humbo in Äthiopien bietet denjenigen Menschen eine Gesundheitsversorgung, die sich sonst eine Behandlung niemals leisten könnten.
Fotos: Jörg Böthling/missio München
Eine Frau sitzt mit ihrem kleinen Sohn im Wartezimmer der Humbo-Klinik in Äthiopien. Sie blickt sorgenvoll nach unten und hält die Hand schützend über den Kopf ihres Sohnes.

Die Situation vor Ort

In der 25 Kilometer südlich von Soddo gelegenen Pfarrei St. Michael, leben viele Menschen in extremer Armut. Sie haben nicht genug zu essen, kein sicheres Trinkwasser und keine angemessenen Sanitäranlagen. Das Wissen darüber, wie man Krankheiten vorbeugen kann, fehlt weitgehend.

Die Folgen sind schwerwiegend: Durchfallerkrankungen, Infektionen, Tuberkulose und Malaria gehören zum Alltag. Viele Kleinkinder sind mangelernährt, in ihrer Entwicklung verzögert und dadurch besonders anfällig für Krankheiten. Eine medizinische Grundversorgung ist für die meisten Menschen nicht erreichbar. Die bestehenden staatlichen Gesundheitseinrichtungen erreichen nur etwa ein Viertel der Bevölkerung – in abgelegenen Gebieten oft noch weniger. Selbst wenn es Einrichtungen gibt, können sich die Menschen eine Behandlung häufig nicht leisten.

Projekt-Überblick

Landkarte von Äthiopien. Hervorgehoben ist Soddo im Süd-Westen des Landes.
Land:
Äthiopien
Ziele:
  • Zugang zu medizinischer Versorgung für Arme
  • Einschränkung der Verbreitung von Krankheiten und Todesfällen
  • Sicherstellen risikofreier Entbindungen in der Klinik
Zielgruppe:
etwa 15.500 Menschen im Einzugsgebiet der Klinik, darunter Schwangere und stillende Mütter sowie unterernährte Kleinkinder
Maßnahmen:
  • Kauf von Medikamenten und medizinischem Zubehör für Behandlungen
  • Kauf von Ergänzungsnahrung für unterernährte Kinder
  • Bezuschussung der Personalkosten für medizinische Fachkräfte sowie der Betriebskosten

Was unsere Projektpartner tun

Die Schwestern der Dienerinnen der Armen leiten in der Pfarrei die gleichnamige Klinik St. Michael Catholic Church Clinic. Für sie gilt ein einfacher Grundsatz: Niemand, der Hilfe braucht, wird abgewiesen. Schwester Meskel Kelta hat die St. Michael-Klinik, die längere Zeit nicht in Betrieb war, wieder instand gesetzt. Zuvor hat sie bereits zwei weitere Gesundheitsstationen in der Region erfolgreich aufgebaut. Die Klinik ist Anlaufstelle für fast 15.000 Menschen aus drei umliegenden Dörfern des Distrikts Humbo. Neben der Diagnose und Behandlung von Krankheiten, liegt den Schwestern vor allem die Gesundheit von Müttern und Kindern am Herzen.

Schwangeren bietet die Klinik Geburtsvorbereitung und -nachsorge sowie die Möglichkeit, in der geschützten Umgebung der Klinik zu entbinden. So möchten die Schwestern die Risiken von Hausgeburten eindämmen, die nach wie vor verbreitet sind. Bei einfacheren Krankheiten, die medikamentös behandelt werden können, erhalten die Patientinnen und Patienten gegen eine geringe Bezahlung die entsprechenden Medikamente. Die Versorgung von unterernährten Kindern ist eine weitere wichtige Aufgabe. Darüber hinaus hat die Klinik ein eigenes Labor. Ansteckende Krankheiten werden diagnostiziert und behandelt. Schwer Erkrankte werden in eine geeignete Fachklinik überwiesen.

Porträt von Schwester Meskel Kelta
Ihre Großzügigkeit ist ein Zeichen des Mitgefühls gegenüber jenen, die nicht nur auf unsere Klinik, sondern auch auf unsere Hoffnung und unseren Glauben angewiesen sind.
Schwester Meskel Kelta, Projektkoordinatorin Schwestern der Dienerinnen der Armen

Wie Sie helfen können

Dank des Engagements von Schwester Meskel und auch der finanziellen Unterstützung durch missio, werden in der St. Michael Klinik seit nunmehr sieben Jahren zuverlässig Patientinnen und Patienten versorgt. Doch die Finanzierung des laufenden Betriebs bleibt für die Klinikleitung eine ständige Herausforderung. Schwester Meskel bittet daher um finanzielle Unterstützung in Höhe von 31.050 Euro

  • zur Bezahlung der medizinischen Fachkräfte
  • zum Kauf von Medikamenten und medizinischem Zubehör
  • zur Anschaffung von Ergänzungsnahrung für unterernährte Kinder

Selbst einfache Krankheiten können ohne Behandlung schlimme Folgen haben.
Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Spende Leben schützen und die medizinische Versorgung in Humbo sichern!

Eine Frau mit einem Kind im Arm sitzt im Wartebereich eines Krankenhauses in Äthiopien.

Viele Kinder sind mangelernährt. Ein geschwächtes Immunsystem führt zu häufigen Infektionen. In der St. Michael Catholic Church Clinic erhalten die Kinder Ergänzungsnahrung.

UNSERE BANKVERBINDUNG:

missio München
Stichwort: Glauben leben
IBAN: DE96 7509 0300 0800 0800 04
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Paypal: @missiomuenchen