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Drei Frauen laufen mit ihren Kindern - teils auf dem Arm, teils an der Hand, auf einer sandigen Piste.
Drei Frauen laufen mit ihren Kindern - teils auf dem Arm, teils an der Hand, auf einer sandigen Piste.
Foto: Jörg Böthling

Madagaskar hat mit uns zu tun!

Heftige Dürren, die den Menschen keine Verschnaufpause mehr geben. Zyklone, die Häuser, Hütten und einfache Kirchen in der Peripherie immer wieder zerstören. Die Folgen des Klimawandels treffen die Bewohner des zweitgrößten Inselstaats der Erde mit aller Härte. Doch die globalisierte Welt interessiert sich nur für den Rohstoffreichtum des Landes – besonders zum Nachteil vieler Kinder, die für einen Hungerlohn und unter Lebensgefahr in den Minen schuften statt zur Schule zu gehen.

Es ist oft ein unwürdiges Leben, das die Menschen im Süden des Landes führen müssen. Wir haben hier nicht viel als Kirche - aber wir gehen diesen Weg gemeinsam mit den Menschen, sagt Erzbischof Gustavo Bombin. So entstehen am Rand der Ränder kleine aber effektive Perspektiven, wie Schulen oder eine mobile Klinik.

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Inhalte aus der aktuellen Ausgabe

Zwei Gefangene aus Madagaskar blicken aus einem kleinen vergitterten Fenster nach draußen.
Reportage aus Madagaskar
In einem der größten Gefängnisse Madagaskars ist das Leid groß und die Armut nicht fair. Die Kirche steht den Menschen zur Seite.
Im Vordergrund ein Springbrunnen, hinter der Fontäne ist ein vielbefahrener Platz zu erkennen. In der MItte eine Statue, rechts und links eine lange Reihe Palmen und dazwischen Fahnenmasten mit der madagasischen Flagge.
Blickwechsel
In Madagaskar gibt es kaum Jobs. Deutschschulen und Agenturen werben um die junge Bevölkerung. Berichte von Träumen und von der Realität.
Porträt von Kardinal Désiré Tsarahazana
Nachgefragt
Madagaskar ist im Umbruch. Die Herausforderungen sind enorm. Welche Rolle spielt die Kirche? Ein Gespräch mit Kardinal Désiré Tsarahazana.
Drei Madagassinnen stehen in einem ausgetrockneten See oder Meerarm, um den herum sich Salz abgelagert hat. Sie schützen sich mit Strohhüten vor der Sonne. Hinter ihnen Sand und teilweise vertrocknete Büsche. Der Himmel ist strahlend blau.
Reportage aus Madagaskar
Im von Dürren geplagten Südwesten Madagaskars kämpfen die Menschen täglich ums Überleben. Es mangelt an vielem, aber nicht an Solidarität.