Seminar - Teil 2: Ureinwohner, indigene Völker oder First Nations?

Von 21. November 2019 10:00 bis 21. November 2019

Der Begriff „indigene Völker“ (indigenous peoples) hat sich in den 1980er Jahren herausgebildet und ist an die Stelle der vorher üblichen Bezeichnungen „Eingeborene“ oder „Naturvölker“ getreten. Er bezeichnet die Nachkommen der Erstbesiedler einer Region. Man unterscheidet heute ca. 5.000 indigene Völker, deren Angehörige sich auf über 450 Millionen Menschen und fünf Kontinente verteilen. Ihr rechtlicher und kultureller Status ist bedroht, viele von ihnen werden marginalisiert und müssen um ihre Rechte und oftmals um ihr Überleben kämpfen. Der zweite Teil des im Frühjahr begonnenen Kurses wird weiter versuchen, diese Situationen an Beispielen zu erläutern und zu verstehen.

Wann
donnerstags 10:00 bis 11:30 Uhr

Termine

Do, 17.10.2019
„Isolierte Völker“ (uncontacted peoples) in Südamerika und Indien

Do, 24.10.2019
Die Situation in Afrika: das Verhältnis von einheimischer Mehrheitsbevölkerung zu einzelnen indigenen Völkern (Pygmäen im Kongo, Peulh in Mali)

Do, 07.11.2019
Die besondere Lage in Südafrika: Khoisan und Buschleute

Do, 14.11.2019
Aborigines in Australien: Erwachen eines indigenen Bewusstseins um 1800 – die heutige Situation der australischen Ureinwohner

Do, 21.11.2019
Indigene Völker in Asien und Ozeanien: Myanmar, Papua-Neuguinea

Referent
Prof. Dr. János Riesz, Dozent für Literaturwissenschaft

Ort
missio München, Haus der Weltkirche
Pettenkoferstraße 26 - 28, 80336 München

Anmeldung
Bis 03.10.2019 beim Münchner Bildungswerk unter E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel.: 089/54 58 05 18 (Kursnummer 136014)

in Kooperation mit Bildungswerk München

 


Wiederholungen

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