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Start in den Monat der Weltmission

08. Oktober 2026
Mit der traditionellen Aussendungsfeier im Haus der Weltkirche ist missio München am Donnerstag, 8. Oktober, in den Monat der Weltmission gestartet. Dabei wurden die missio-Gäste aus Madagaskar feierlich in die bayerischen (Erz-)Diözesen und ins Bistum Speyer entsendet. Die Projektpartnerinnen und Projektpartner werden im Oktober bei Veranstaltungen, in Gottesdiensten und Diskussionsrunden über ihr Engagement in ihrer Heimat und die Lage der Menschen dort berichten.
Gruppenfoto in der missio-Hauskapelle zum Start in den Monat der Weltmission 2026 mit den missio-Gästen aus Madagaskar, den Diözesanreferenten aus Bayern, den missio-Praktikanten und in der Mitte missio-Präsident Huber.
© Antje Pöhner/missio München

Der Monat der Weltmission ist die größte Solidaritätsaktion der Katholikinnen und Katholiken weltweit und findet traditionell im Oktober statt. Höhepunkt wird der Festgottesdienst am Sonntag der Weltmission am 25. Oktober sein, den der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und missio-Präsident Monsignore Huber zusammen mit den Gästen aus Madagaskar im Regensburger Dom feiern. Die bundesweite Kampagne wird in Deutschland von missio Aachen und missio München organisiert. missio Aachen eröffnete den Weltmissionsmonat bereits am 27. September im Aachener Dom, missio München schließt ihn am 25. Oktober in Regensburg ab.

Entwicklung und Selbstständigkeit stärken

missio-Präsident Monsignore Huber hat zum Auftakt des Weltmissionsmonats 2026 betont:Mit dem biblischen Leitwort ‚Sei mutig und stark‘ aus Josua 1,6 richten wir unser Augenmerk auf Madagaskar: einen Inselstaat von atemberaubender Schönheit und außergewöhnlicher Biodiversität. Doch zugleich haben Korruption und staatliche Untätigkeit einen Großteil der Bevölkerung unter die Armutsgrenze gedrückt. Vor allem auf dem Land übernimmt die Kirche einen Großteil der Aufgaben, die der Staat vernachlässigt.“ Unsere Projektpartnerinnen und Projektpartner vor Ort schaffen es, trotz widriger Umstände Hoffnung zu bewahren und Veränderung zu gestalten. Trotz äußerst begrenzter Mittel setzen sie sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen ein, ermöglichen Bildung, fördern Gesundheit, stärken Entwicklung und Selbstständigkeit. Vor 100 Jahren rief Papst Pius XI. erstmalig zum Sonntag der Weltmission auf, um im gemeinsamen Gebet und im Teilen unserer Gaben weltweite Verbundenheit mit unseren Schwestern und Brüdern zum Ausdruck zu bringen. Heute ist dies die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit.