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Frieden fördern

Unterstützung von Geflüchteten für Geflüchtete

Im Mai 2022 lebten insgesamt 550.817 Geflüchtete in Kenia, die meisten von ihnen in den großen Flüchtlingscamps Kukuma und Dadaab. Sie flohen vor Krieg und Hunger aus Somalia, dem Südsudan, der Demokratischen Republik Kongo und seit Aufflammen des Bürgerkrieges vermehrt auch aus Äthiopien. Rund 16 Prozent der Frauen, Männer und Kinder suchen in der Hauptstadt Nairobi Zuflucht.
Jörg Böthling - missio München

Die Situation vor Ort

Während die Geflüchteten in den großen Camps Zugang zu den Diensten des internationalen Flüchtlingshilfswerks UNHCR haben, sind sie in Nairobi auf sich allein gestellt. Die meisten Menschen kommen ohne Habseligkeiten und erschöpft in Nairobi an und suchen dort dann nach einer vorübergehenden oder längeren Bleibe. Dabei landen sie meist in den Armenvierteln am Rande der Großstadt.

UNSER ZIEL IST ES, DASS DIE FLÜCHTLINGE EINANDER UNTERSTÜTZEN. WENN ICH MICH FÜR ANDERE EINSETZE, VERSCHWINDET MEIN GEFÜHL VON OHNMACHT.

Charles Sendegaya, Koordinator Tushirikiane Afrika (TUSA)

Was unsere Projektpartner tun

Seit 1996 engagiert sich die Organisation Tushirikiane Africa (TUSA) im Stadtteil Kayole für die Belange von nach Nairobi Geflüchteten. TUSA bedeutet übersetzt "Solidarität und  gegenseitige Unterstützung" und steht für ein gut funktionierendes Netzwerk zur Unterstützung von Geflüchteten für Geflüchtete. Ein Koordinierungsteam von TUSA aus meist ehemaligen Geflüchteten leitet das Gesamtprogramm.

Freiwillige und Mitglieder sogenannter Solidaritätsgruppen, die die Probleme der neu angekommenen Flüchtlinge aus eigener Erfahrung kennen, kümmern sich um sie und helfen ihnen bei der ersten Orientierung und Integration. Die Solidaritätsgruppen bestehen aus 15 bis 35 Familien, die in regelmäßigem Kontakt stehen und sich gegenseitig Hilfe leisten. Sie sind bis heute die tragende Säule des Flüchtlingsprogramms. Die Mitglieder helfen den Neuankömmlingen bei der Unterbringung, versorgen sie mit Lebensmitteln, klären sie über ihre Rechte auf und kümmern sich um eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Jugendliche. Auch in Notsituationen helfen sie.

Mütter und unbegleitete Kinder werden besonders unterstützt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TUSA sind oft stundenlang unterwegs, um die Familien aufzusuchen, sie zu beraten oder ihnen bei Behördengängen behilflich zu sein und um zu kontrollieren, ob die Kinder regelmäßig zur Schule gehen.

Hier können Sie sich die Informationen zum Projekt herunterladen:

Wie Sie helfen können

Charles Sendegaya, der Koordinator des Programms und gebürtiger Ruander, musste selbst aus seinem Heimatland fliehen. Er konnte sich inzwischen eine neue Existenz in Kenia aufbauen und setzt sich für die Flüchtlinge in Nairobi ein. 

Folgende Hilfen möchte TUSA Geflüchteten aktuell geben:

  • Schulische Unterstützung für 152 SchülerInnen (Schulkleidung, Schulgebühren und Ausbildungskosten)
  • Medizinische Behandlungskosten für 80 Personen
  • Kauf von Lebensmitteln für 25 Geflüchtete
  • Organisation von Zusammenkünften und religiösen Festivitäten sowie pastorale Begleitung für 1.073 Familien

„Ich habe selbst erfahren, was es bedeutet, alles zu verlieren und um sein Leben zu fürchten. Und ich weiß, wie schwierig es ist, im fremden Umfeld von Neuem zu beginnen“, so Charles Sendegaya.

Wir danken Ihnen sehr, dass Sie den Neuanfang der Geflüchteten durch Ihre Spende unterstützen! 

Um alle Maßnahmen vollständig umsetzen zu können, fehlen TUSA noch 9.300 Euro. Hierfür bittet Charles Sendegaya missio München um Unterstützung.

UNSERE BANKVERBINDUNG:
missio München
Stichwort: Frieden fördern
IBAN: DE96 7509 0300 0800 0800 04
BIC: GENODEF1M05
LIGA Bank
Paypal: @missiomuenchen


Gerne berate ich Sie persönlich:
Koordination Förderprojekte - Katja Brodmann
Katja Brodmann
Koordination Förderprojekte
Telefon: +49 (0)89 51 62-319
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Fotos: missio München

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