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Glauben leben

Priesteramtskandidaten fördern

Für eine flächendeckende pastorale Betreuung bildet das Große Seminar St. Mbaaga Priesteramtskandidaten aus Uganda, Kenia, Ruanda, dem Südsudan, Sudan und Tansania aus. Für Unterkunft, Verpflegung, medizinische Versorgung sowie zur Instandhaltung der Gebäude werden dringend Spenden benötigt.
Fotos: Jörg Böthling/missio München
Ein Priester steht in Uganda unter einer Überdachung aus Holz und Lehm und liest aus einer aufgeschlagenen Bibel. Im Hinjtergrund sieht man betende Gläubige.

Die Situation vor Ort

Das Große Seminar St. Mbaaga wurde 1976 vom damaligen Erzbischof Kardinal Nsubuga für die Priesteramtskandidaten der Erzdiözese Kampala gegründet. Es sollte Kandidaten, die nicht die Möglichkeit hatten, ein Kleines Seminar zu besuchen, die Aufnahme und das Studium der Philosophie und Theologie ermöglichen.

Inzwischen werden auch Kandidaten aus anderen Diözesen und Nachbarländern wie Ruanda, Sudan, Südsudan und Tansania aufgenommen. Ein großer Teil der Priesteramtskandidaten sind sogenannte Spätberufene, die ihrer Berufung folgen wollen und hierfür mit großem Durchhaltevermögen und Enthusiasmus ein spätes Studium auf sich nehmen.

Projekt-Überblick

Landkarte von Uganda. Hervorgehoben ist die Hauptstadt Kampala.
Land:
Uganda
Ziele:
  • Gewährleistung einer flächendeckenden pastoralen Betreuung der Gläubigen
  • Ausbau der strukturellen Entwicklung der Gemeinden durch den Einsatz der Kirche
Begünstigte:
351 Priesteramtskandidaten aus Uganda, Kenia, Ruanda, dem Südsudan, Sudan und Tansania
Maßnahme:
Zuschuss zu den laufenden Kosten des Großen Seminars St. Mbaaga wie Ausbildungskosten, Kosten für Unterkunft und Verpflegung, medizinische Versorgung der Priesteramtskandidaten sowie zur Instandhaltung der Gebäude

Was unsere Projektpartner tun

Für ein starkes Fundament der Kirche braucht es gut ausgebildete Priester, Ordensleute und Katechisten. In Afrika gibt es erfreulich viele junge Männer, die Priester werden und sich in ihren Heimatländern für Frieden und Versöhnung einsetzen möchten. Doch das lange Studium ist sehr teuer und für viele Familien unerschwinglich.

Die Diözesen vergeben daher Stipendien an interessierte Studenten. Sie verfügen jedoch nur über begrenzte Mittel und sind auf die Hilfe der Weltkirche angewiesen, um die Ausbildungskosten zu finanzieren. Auch am Großen Seminar St. Mbaaga werden jährlich hunderte Stipendien vergeben.

Porträt von Pater Dr. Joseph Sserunjogi aus Uganda.
"Die vielen Berufungen in Afrika sind Gottes Segen für die Zukunft der Kirche in Uganda und der Kirche weltweit."
Father Dr. Joseph Sserunjogi, Direktor des Großen Seminars Mbaaga

Wie Sie helfen können

Die Seminaristen, die sich zur Verkündigung der Frohen Botschaft und zur brüderlichen Hilfe für die Mitglieder ihrer Gemeinden berufen lassen, sind ein Segen für alle. Sie geben Zeugnis von ihrem Glauben und stärken so auch den Glauben ihrer Gemeindemitglieder. Um auch die Gläubigen in entlegenen Gebieten regelmäßig zu erreichen, müssen neue Pfarreien gegründet werden. In diesen tragen die künftigen Priester dann auch zur strukturellen Entwicklung des Landes bei. Denn dort, wo es an staatlicher Versorgung mangelt - sei es im Bildungs- oder Gesundheitsbereich - hilft die Kirche. Gut ausgebildete Priester setzen sich engagiert für die Belange ihrer Gemeinden ein und unterstützen die Bevölkerung in ihrer Entwicklung.

Seit Bestehen des Seminars sind mehr als 390 Absolventen zum Priester geweiht worden, darunter auch der Erzbischof von Kampala, Paul Ssemogerere. Die Diözesen können die Kosten für die hochwertige Ausbildung nicht vollständig aus eigener Kraft stemmen.

Für die Ausbildung, Unterbringung und Verpflegung sowie die medizinische Versorgung von 351 angehenden Priestern am Großen Seminar St. Mbaaga im akademischen Jahr 2026/2027 bittet der Direktor des Seminars, Father Dr. Joseph Sserunjogi, deshalb um einen Zuschuss in Höhe von 27.520 Euro.

Für Ihre Spende, mit der Sie dazu beitragen, die nachhaltige Entwicklung der kirchlichen Strukturen in Uganda und den Nachbarländern zu fördern, danken wir Ihnen sehr!

Ein junger Priesterseminarist sitzt im ländlichen Gebiet in Uganda auf einem Felsen. Im Hintergrund sind Gemeindemitglieder zu sehen.

Nur wenn es genügend Priesternachwuchs gibt, kann die pastorale Betreuung der Bevölkerung auch in entlegenen Gebieten gewährleistet werden.

UNSERE BANKVERBINDUNG:

missio München
Stichwort: Glauben leben
IBAN: DE96 7509 0300 0800 0800 04
BIC: GENODEF1M05
LIGA Bank
Paypal: @missiomuenchen