Es sind irreparable Schäden entstanden, und die Zahl der Toten ist massiv
, berichtet missio-Projektpartner Silas Bogati. Der Priester ist der Apostolische Administrator für das Vikariat Nepal und leitete zuvor viele Jahre die Caritas Nepal.
40.000 Euro Nepal-Nothilfe von missio München
Über die lokale Caritas laufen die Hilfsmaßnahmen von Seiten der katholischen Kirche an. Gebraucht wird jetzt alles, was den Überlebenden in der größten Not hilft
, sagt Monsignore Wolfgang Huber, Präsident von missio München. Dazu gehören Lebensmittelpakete und Gerätschaften für die Essensausgabe.
missio München stellt dafür eine erste Nothilfe von 40.000 Euro bereit. Die Caritas Nepal ist ein langjähriger Partner von missio München. Über ihr großes Netzwerk vor Ort können wir schnell die bedürftigsten Menschen erreichen und so auch Gott sei Dank helfend zur Seite stehen
, betont Monsignore Huber. Wir beten für die Opfer und die Überlebenden und sind für jede Unterstützung dankbar.
Die Caritas Nepal hat am Donnerstagvormittag (27. August) ein Hilfsteam in die betroffene Region circa 60 bis 70 Kilometer nördlich von Kathmandu entsandt. Die ersten Eindrücke vor Ort zeigen, dass weiterhin mehrere Dörfer komplett abgeschnitten und nicht erreichbar sind, da es sich um Dschungelgebiet handelt.
Die Flut habe auf chinesischer Seite in der Region Tibet begonnen und dann insgesamt vier Distrikte in Nepal erfasst, berichtet Father Silas Bogati. Es handelt sich um eine Pilgerroute für gläubige Hindus, und die Route war auch bei ausländischen Bergsteigern sehr beliebt
, erläutert Bogati. Deshalb seien auch sehr viele Menschen aus Indien, den USA, Australien, Großbritannien und Kanada unter den Opfern. Berichte über vermisste Touristen aus Deutschland konnte das Auswärtige Amt in Berlin zunächst nicht bestätigen.
Wenn Sie den Menschen in Nepal in ihrer Not beistehen möchten, spenden Sie hier: