Mit Schwester Mary Teresa Barron hat Papst Leo XIV. einer Frau eine zentrale Leitungsaufgabe für das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche gegeben, die als Generaloberin der Missionsschwestern unserer Lieben Frau von den Aposteln über ein tiefes Verständnis der Lebenswirklichkeiten der Menschen auf dem afrikanischen Kontinent und weltweit verfügt. Ich gratuliere Schwester Barron von Herzen zu dieser wichtigen Aufgabe
, sagt missio-Präsident Monsignore Huber.
Dass nun eine Frau an der Spitze der Päpstlichen Missionswerke steht, führt uns zurück zu unseren Wurzeln
, betont der missio-Präsident. Mit der 2022 selig gesprochenen Pauline Jaricot haben die Päpstlichen Missionswerke eine Ideengeberin und Gründerin, deren Tatkraft und Engagement im 19. Jahrhundert begonnen hat und bis heute besteht. In diesem Jahr dürfen wir den hundertsten Geburtstag des Sonntags der Weltmission feiern – und uns zugleich darüber freuen, an der Seite von Schwester Mary Teresa Barron in die Zukunft zu gehen.
Lebensperspektiven und Zukunft schaffen
Schwester Barron war selbst in mehreren afrikanischen Ländern im Einsatz, unter anderem in Tansania, wo auch missio München aktiv ist
, fügt Monsignore Huber hinzu. Sie weiß also aus eigener Erfahrung, unter welchen Bedingungen die ärmsten Menschen dort leben und wie es gelingen kann, aus dem Geist des Evangeliums heraus Lebensperspektiven und Zukunft zu schaffen. Ich freue mich darauf, sie bei dieser wichtigen weltweiten Aufgabe zu unterstützen.
Schwester Mary Teresa Barron wurde am Donnerstag (8.Oktober) von Papst Leo XIV. zur beigeordneten Sekretärin des Dikasteriums für die Evangelisierung in der Sektion für die Erstevangelisierung und die neuen Teilkirchen ernannt. Zugleich ist die 1968 im irischen Donegal geborene Ordensfrau Präsidentin der Päpstlichen Missionswerke.