1ea30837066f857ea5c06b53a681879b_w1170_h600_cp missio München - Schöpfung bewahren

icon schoepfung bewahrenFruchtbare Erde bedeutet Leben. Leben – auf diesem Planeten, der unsere Herberge ist und unser gemeinsames Haus. missio setzt sich dafür ein, die Vielfalt des Lebens zu bewahren und nachhaltige Wege zu gehen. Es sind die Armen, die schon heute mit den Folgen des Klimawandels leben müssen. Die ihre Felder und Böden verlieren, die schon heute nach neuen Lebensräumen suchen. Bestärkt durch Papst Franziskus' Umweltenzyklika „Laudato Si“ ist unser Einsatz für eine intakte Umwelt immer auch ein Einsatz für die Armen.

 

Unser Beispielprojekt in Indien: Förderung ökologische nachhaltiger Anbaumethoden

 

Helfen Beispielprojekt Schoepfung bewahren Orlong HadaIm nordost-indischen Bundesstaat Meghalaya ist Brandrodung zur Vorbereitung von landwirtschaftlicher Nutzung für den Eigenbedarf weit verbreitet. Neben der Luftverschmutzung sind auch der zurückgehende Tier- und Pflanzenbestand ein Problem.

Die Kongregation der Brüder vom Hl. Franz von Assisi hat deshalb mit Hilfe von missio München ein öko-spirituelles Zentrum eingerichtet, das dem Erhalt der Natur gewidmet ist. Das Zentrum ist nicht nur ein spiritueller Rückzugsort. Ein ökologischer Musterbetrieb soll die Bevölkerung zu einem langfristigen Umdenken bewegen.

Sie werden angeregt, die dortigen Anbaumethoden zu übernehmen und eine nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben. Neben einer Gummibaumplantage bauen die Franziskaner auch Obst an, züchten Schweine, Fische und Geflügel. Als nächster Schritt ist eine 4,04 ha große Betelnussplantage mit rund 5.000 Betelpalmen geplant. Die Nüsse werden vorrangig medizinisch genutzt und lassen sich gut verkaufen. Mit den geplanten jährlichen Einnahmen von etwa 30.000 Euro können die Franziskaner einen erheblichen Teil der laufenden Kosten decken.

 

Unser Beispielprojekt in Benin: Sauberes Trinkwasser für die Bewohner von Kandi-Fo

 

Projektschwerpunkt Schoepfung bewahren Beispiel Wasserversorgung Kandi Bis 2013 hat sich die Bevölkerung von Kandi-Fo über ein selbst gegrabenes Loch im Boden mit Trinkwasser versorgt. Da dieses häufig verschmutzt war und die Menschen in der Folge erkrankten, hat die Diözese Kani im Nordosten von Benin einen Brunnen bohren lassen, aus dem mit einer dieselbetriebenen Elektropumpe das Wasser  gefördert wurde.

Da der Generator häufig defekt und die Ausgaben für den Brennstoff hoch waren, haben die missio-Projektpartner sich für die Installation einer solarbetriebenen Wasserpumpe eingesetzt. Mit Hilfe von Sonnenenergie und ohne Brennstoffe können haben die rund 1.700 Bewohner der Gemeinde heute zuverlässigen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Davon profitieren auch das Waisenhaus der Schwesterngemeinschaft Notre Dame de Nazareth, die Pilger des dortigen Wallfahrtsorts, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulen sowie des örtlichen Krankenhauses.

Wasser ist Leben - ohne gesicherte Trinkwasserversorgung sind Dörfer wie Kandi-Fo von Fortschritt und Entwicklung ausgeschlossen. Bis 2013 haben sich die Staaten der Welt deshalb im Rahmen der "Ziele für nachhaltige Entwicklung" vorgenommen, jedem Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Eine Vision, die missio zusammen mit seinen Partnern in der Diözese Kandi Wirklichkeit werden lässt.

 

Unser Beispielprojekt auf den Philippinen: Solarstrom für Biolandwirtschaftszentrum

 

Schoepfung bewahren Ökospiritualitätszentrum Philippinen

Damit die Studierenden der Theologischen Fakultät der Universität Santo Tomas in Quezon, der bevölkerungsreichsten Stadt auf den Philippinen, ihre theoretischen Erkenntnisse in Spiritualität und Ökologie praktisch vertiefen können, hat das ICLA Center for Eco-Spirituality and Organic Agriculture drei Hektar Land in der Umgebung des Instituts erworben.

Das Center ist mit dem Programm der lokalen Regierung zur Stärkung der ökologischen Landwirtschaft verbunden. Jährlich verbringen dort 120 bis 140 Studierende mehrere Tage, um ein tieferes Verständnis für die Bewahrung der Schöpfung zu gewinnen und durch den Anbau von Obst und Gemüse zur Selbstversorgung am ICLA beizutragen.Darüber hinaus werden Kosten und Zeit für aufwändige Exkursionen vermieden.

Künftig sollen auch ansässige Farmer, die vielfach der indigenen Bevölkerung angehören, an Seminaren und Programmen im Zentrum teilnehmen. Auf der Grundlage der dortigen Einführung können sie späterihr eigenes Land in diesem Sinne bewirtschaften. Darüber hinaus werden Mitglieder verschiedener Kongregationen sowie Laien erwartet.

Aktuell werden auf dem Gelände ein Farmhaus sowie Unterkünfte für die Studierenden gebaut. Die Stromversorgung dieser Gebäude soll mit Hilfe von missio München über eine Solaranlage gesichtert werden.

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen. 

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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