Das Leben der Menschen in der Diözese Antsirabé ist geprägt von mangelhafter Infrastruktur sowie sozialer und gesundheitlicher Unsicherheit. Um den Familien in den isolierten Pfarreien und Außenstationen eine kontinuierliche pastorale Betreuung anbieten zu können, benötigt die Diözese finanzielle Unterstützung beim Kauf eines Fahrzeugs.
DAS PROJEKT IM ÜBERBLICK
Land: Madagaskar / Diözese Antsirabé
Projektsumme: 31.770 Euro
Zielgruppe:
Gemeindemitglieder der 29 Pfarreien der Diözese Antsibaré
Ziel:
Gewährleisten der pastoralen Betreuung der Familien in den entlegenen und nur schwer erreichbaren Pfarreien und Außenstationen der Diözese
Maßnahme:
Kauf eines geländegängigen Fahrzeuges Typ Toyota Hilux 4x4, Double-Cabin, 2.4D für die Pastoralarbeit der Familienkommission der Diözese Antsibaré
Die Situation vor Ort
Im Zentrum der Insel Madagaskar, in der Region Vakinankaratra, liegt die Diözese Antsirabé. Die Region erstreckt sich über 16.800 km 2. 85 % der gut zwei Millionen Menschen von Vakinankaratra leben von Landwirtschaft und Viehzucht. Die Familien sind kinderreich, ihr Leben ist geprägt von sozialer und gesundheitlicher Unsicherheit. Vor allem die Monate zwischen Aussaat und Ernte sind für viele nur schwer zu überbrücken. Die Abgeschiedenheit und die fehlende Infrastruktur – es gibt fast keine Straßen – erschweren den Bauern zudem den Verkauf und die Vermarktung ihrer Erzeugnisse. Nur die Nord-Süd Achse und die Route National, die von der Hauptstadt Antananarivo im Zentrum des Landes nach Toamasina an der Ostküste verläuft, sind asphaltiert, wenn auch in erbärmlichem Zustand.
„Angesichts der enormen Bedeutung unserer pastoralen Aufgaben benötigen wir dringend ein geeigneteres Fahrzeug,
um die Menschen in den entlegenen Dörfern regelmäßig betreuen zu können.“Br. Jean Ferdinand Rakotoarisoa, Projektpartner und Kaplan der Familienkommission Antisbaré
Was unsere Projektpartner tun
Eine der großen Herausforderungen für die Pastoralarbeit der Diözese ist die hohe Analphabetenrate der Bevölkerung. Die Bauernfamilien kümmern sich kaum um die Schulbildung ihrer zahlreichen Kinder. Um das Überleben der Familien zu sichern, müssen sie bei der Land- und Viehwirtschaft helfen und besuchen selten eine Schule. Kinder und Erwachsene leben in schwierigen wirtschaftlichen und psychologischen Verhältnissen. Vor allem Großfamilien leiden darunter, dass sie oft keine staatliche Unterstützung erhalten. Sie sind bei der Versorgung kranker oder behinderter Familienangehöriger auf sich alleine gestellt. Oft sind die Belastungen zu groß, Kinder werden vernachlässigt und viele Menschen suchen einen Ausweg im Alkohol. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der diözesanen Familienkommission beobachten die Entwicklung in den Familien mit Sorge und setzen sich durch Aufklärung und seelsorgerische Betreuung für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in den stark ländlich geprägten Gebieten ein.
Wie Sie helfen können
Das Gebiet der Diözese ist 80 km breit und 210 km lang. Die Verbindungen zwischen dem diözesanen Hauptquartier und den 29 Pfarreien bestehen aus nicht asphaltierten, schlecht befahrbaren Pisten. In der Regenzeit sind diese unpassierbar. Kleinere Ortschaften sind nur per Motorrad zu erreichen. Für eine Strecke von 65 km benötigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen ganzen Tag Fahrtzeit. Ein Motorrad, das einzige Fortbewegungsmittel, das der Familienkommission zur Verfügung stand, ist nicht mehr fahrtüchtig. Daher muss derzeit für jede Fahrt zu den Menschen in den entlegenen Ortschaften, an der in der Regel ein fünf- bis sechsköpfiges Team teilnimmt, ein Fahrzeug angemietet werden.
Um den Familien in den isolierten Pfarreien und Außenstationen eine engmaschige, kontinuierliche pastorale Betreuung anbieten zu können, bittet die Diözese um finanzielle Unterstützung für den Kauf eines robusten, geländetauglichen Fahrzeuges. Nur so ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diözese möglich, den Familien direkte Hilfestellung im Falle von Krisenstituationen zu geben, Aufklärung zu leisten und auch die ausgebildeten Laienkräfte der Kleinen Christlichen Gemeinschaften regelmäßig zu treffen.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Ortskirche dabei, der pastoralen Betreuung aller Menschen gerecht zu werden und dort Hilfe und Beistand zu leisten, wo sonst keine Hilfe ankommt!
Fotos: missio München
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