8f39570b116a8fc189afb916618f7def_w1170_h600_cp missio München - Frieden fördern

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Gemeinsam mit Projektpartnern wie Bischof Jonas Dembélé in Mali setzt missio München sich für Versöhnung und Frieden ein. In Regionen, in denen Ethnien verfeindet sind. In denen Extremisten die Menschen gegeneinander aufbringen und Christen um ihr Leben fürchten müssen. Missio München steht dafür, Grenzen zu überwinden. Aus dem eigenen Glauben heraus den fremden Glauben zu achten. Das Gemeinsame zu suchen und dadurch eine Welt möglich zu machen, in der wir einander die Hand reichen. Denn nur dort wo Frieden herrscht, haben die Menschen die Chance auf eine lebenswerte Zukunft.

 

In Uganda: Radio Pacis eine Stimme des Friedens

Projektbild Frieden fördern Marawi2Nach Kenia und Äthiopien ist Uganda das drittgrößte Aufnahmeland Ostafrikas für Flüchtlinge. Kongolesen, Ruander und mehr als eine Million Südsudanesen haben im Nachbarland Zuflucht gesucht. Gewaltsame ethnische Konflikte zwangen sie, ihre Heimat zu verlassen. Täglich kommen in den drei Flüchtlingssiedlungen Rhinocamp, Adjumani und Bidi Bidi im Norden Ugandas mehr als 4.000 Menschen an. Angehörige unterschiedlicher Ethnien leben hier auf engstem Raum zusammen. Die Gefahr für Konflikte ist allgegenwärtig.

Was unsere Projektpartner tun:

Im Jahr 2001 beauftragte der Bischof der Diözese Arua in Norduganda den italienischen Comboni-Missionar Pater Tonino Pasolini und die amerikanische Laienmissionarin Sherry Meyer damit, einen Radiosender aufzubauen. Die Rolle des Radios ist dort von großer Bedeutung, da die Menschen kaum Zugang zu anderen Medien wie Fernsehen, Zeitung und dem Internet haben. Über die Jahre wuchs Radio Pacis zum einflussreichsten und populärsten Sender der Region. Er erreicht heute fünf Millionen Hörer. Die Programmangebote sind vielfältig: Pastorale Programme geben dem Hörer spirituelle Impulse, Informations- und Diskussionsprogramme klären die Bevölkerung auf und verleihen ihr eine Stimme. Etwa 100 Menschen finden bei Radio Pacis Arbeit – als Journalisten, Tontechniker und in der Verwaltung. Im zweiten Jahrzehnt seines Bestehens ist der Sender zu einem anerkannten Ausbildungsbetrieb für journalistischen Nachwuchs geworden.

Wie Sie helfen können:

Mit seinen Sendungen trägt Radio Pacis zur Aufklärung und Information der Bevölkerung bei. Zugleich konzentriert sich der Sender auf die Not der Flüchtlinge, gibt ihnen eine Stimme und unterstützt ihre Eingliederung in die Gesellschaft. Radio Pacis bringt sich so aktiv für ein dauerhaftes, friedliches Miteinander zwischen Flüchtlingen und Einheimischen ein. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen Beitrag zur Verständigung und zum Frieden in einem der größten Aufnahmeländer für Flüchtlinge Afrikas.
pdfAusführliche Informationen zum Projekt in Uganda

 

In Mali: Konfliktprävention und Friedenssicherung durch interreligiösen Dialog

Frieden foerdern Dialog in MaliIn den Staaten der Sahelzone sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Djihadistische Kräfte erstarken und schließen sich zusammen. Mali gilt als Epizentrum der Entwicklungen, da sich dort viele einflussreiche Islamistenführer niedergelassen haben. Das im Jahr 2015 geschlossene Friedensabkommen zwischen der Regierung und verschiedenen Rebellen gilt als gescheitert. Die politische Instabilität begünstigt wiederum eine adikalisierung der Bevölkerung.

Was unsere Projektpartner tun:

Aus Sicht der Kirche ist gegenseitiges Verständnis für die jeweils andere Religion die Grundvoraussetzung für die Aussöhnung. Der Bischof der Diözese Kayes im Westen von Mali, Jonas Dembélé, setzt daher auf den Dialog von Christen und Muslimen. Regelmäßig finden in der Diözese Fortbildungen für das kirchliche Personal statt. Soziale Einrichtungen wie Gesundheitsstationen und Schulen der katholischen Kirche stehen auch Muslimen offen.

Wie Sie helfen können:

Die Pfarrei Kassama in der Diözese Kayes möchte das Verständnis und die Bereitschaft zum Dialog zwischen den Religionen bereits bei den Jugendlichen der Gemeinde fördern. Gemeinsam mit engagierten Muslimen sollen in verschiedenen Regionen der Pfarrei drei Jugendcamps mit 520 Jugendlichen realisiert werden. An jeweils drei Tagen werden in Gruppenarbeiten und Vorträgen Inhalte und Ansichten aus beiden Religionen diskutiert. So wird bei den Jugendlichen der verschiedenen Religionen ein gegenseitiges Verständnis geschaffen und der künftige soziale Zusammenhalt gefördert. Um dauerhaften Frieden und Stabilität für die Bevölkerung zu schaffen, ist die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu Akteuren des Dialogs besonders wichtig. Ihre Spende leistet einen Beitrag zu einer friedlichen Entwicklung der Gesellschaft in Mali. 
pdfAusführliche Informationen zum Projekt in Mali

 

Im Libanon: Bildung zur Sicherung des Friedens

Frieden foerdern Libanon Bildung fuer FriedenKein Staat hat, gemessen an seiner Einwohnerzahl, mehr Flüchtlinge aufgenommen als der Libanon. Aktuell beherbergt der Libanon 1,5 Millionen syrische und irakische Flüchtlinge bei einer einheimischen Bevölkerung von 4,6 Millionen. Dieser Zustrom hat die Möglichkeiten des Libanon zur Bereitstellung angemessener Flüchtlingsunterkünfte und sozialer Dienste bei weitem überschritten. Während 74 Prozent der syrischen Familien ohne Aufenthaltsgenehmigung im Libanon leben, reisen viele Iraker mit Touristenvisum ein. In beiden Fällen können die Kinder keine reguläre Schule besuchen.

Was unsere Projektpartner tun:

Seit 2015 unterstützen die Christlichen Schulbrüder La Salle und die Maristen in Beirut und Saida mit einem gemeinsamen Projekt unter dem Namen "Fratelli Project" (Projekt der Brüder) diese Geflüchteten. Mit der interkongregationalen Zusammenarbeit möchten die Ordensleute insbesondere die Kinder psychosozial unterstützen und ihnen Zugang zu schulischer und sozialer Bildung ermöglichen. Dadurch wollen die Brüder langfristig Brücken der Verständigung zwischen den Menschen bauen und Vorurteile überwinden. Mehr als 1.000 Kinder, die sonst keinen Zugang zu Bildung haben, werden über die Angebote erreicht.

Wie Sie helfen können:

Mit dem vorliegenden Projekt möchten die Brüder Brücken der Verständigung zwischen den Menschen bauen und Vorurteile überwinden. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Brüder bei der Realisierung der zahlreichen Bildungs- und Freizeitangebote, ermöglichen vielen Kindern den Zugang zu Bildung und fördern somit den Frieden in einer von Krisen gezeichneten Region.
pdfAusführliche Informationen zum Projekt im Libanon

 

Unsere Projekte im Überblick:

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

 Unterstützen Sie jetzt die Arbeit der missio-Projektpartner im Bereich Frieden fördern!

Spenden Sie jetzt!

 

Ihre Ansprechpartnerin:

 

Brodmann Katja

Katja Brodmann

Koordination Förderprojekte

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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