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Mira sitzt auf dem Schoß ihrer Mutter und lächelt die behandelnde Ordensschwester Jain Mary an
Mira sitzt auf dem Schoß ihrer Mutter und lächelt die behandelnde Ordensschwester Jain Mary an.
Titelbild: Jörg Böthling/missio München

Madagaskar: Mobile Klinik rettet Leben

Ohne die Franziskanerschwester Jain Mary wäre Mira wohl gestorben: Das Mädchen war so unterernährt, dass es nicht laufen konnte. Ich habe sie immer nur getragen, erzählt ihre 25 Jahre alte Mutter Kristina. Sie war schwach und hatte Hautausschläge: überall kleine schwarze Bläschen.

Wir brauchen die Klinik sehr!

Gerade rechtzeitig kam die Ordensfrau und Ärztin mit ihren Mitschwestern nach Tagakala, einem Ort nahe der Ostküste von Madagaskar: Sie behandelten Mira und versorgten sie mit reichhaltiger Nahrung. Inzwischen ist die Achtjährige kräftig genug, um eine nahe gelegene Schule zu besuchen. Wir brauchen die Klinik sehr!, sagt Mutter Kristina.

Malaria lebensbedrohlich für Kinder

Mangelernährung, Untergewicht und daraus resultierende Krankheiten sind in der Region um Toamasina keine Seltenheit: Ein Großteil der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Malaria ist weit verbreitet. Das Sumpffieber ist für Kinder besonders gefährlich. Bei fehlender Behandlung droht Lebensgefahr. Die Infrastruktur in dem bitterarmen Staat ist katastrophal. Es gibt nur wenige gut ausgebildete Ärzte in Madagaskar – und noch weniger Kliniken. Menschen auf dem Land können sich die Fahrt dorthin und die Behandlung kaum leisten. 

Umso wichtiger ist die Arbeit der Franziskanerinnen.

Spendenaufruf für mobile Klinik

Bereits jetzt fahren sie bepackt mit Medikamenten, Naturheilmitteln und Vitaminen in entlegene Dörfer – per Boot oder Auto. Dort warten Mütter mit Kindern, Alte, Kranke und schwangere Frauen. Bedürftige Menschen werden umsonst oder gegen geringe Gebühr für die Medikamente behandelt.

Derzeit können sie viele Dörfer allerdings nur einmal im Monat aufsuchen - zu selten für eine ordentliche medizinische Versorgung. Gemeinsam können wir das ändern: Die Schwestern sind dabei, ihre mobile Klinik auszubauen, um allen Menschen in den ländlichen Regionen der Erzdiözese zur Seite zu stehen.

Ein Baby liegt in einer mobilen Krankenstation auf Madagaskar auf einer Waage
Ein Baby wird gewogen.
Schwester Jain Mary untersucht das Baby auf dem Schoß seiner Mutter.
Viele Kleinkinder auf den Dörfern sind unterernährt.
Die Schwestern sitzen mit Schutzwesten auf einem Boot, um zum nächsten Dorf zu kommen. Im Hintergrund stehen Pakete mit medizinischem Gerät und Arzneien.
Die Schwestern reisen auch per Boot in die Dörfer.
Eine Schwester steht hinter einem Tisch, auf dem viele Medikamente und Vitamine aufgereiht sind
Sie bringen Medikamente und Nährstoffe mit.
  • Ein Baby wird gewogen, um sicherzustellen, dass es ausreichend genährt ist
  • Schwester Jain Mary untersucht das Baby auf dem Schoß seiner Mutter. Viele Kleinkinder auf den Dörfern sind unterernährt, die Schwestern sorgen dafür, dass dies nicht passiert.
  • Die Schwestern sitzen mit Schutzwesten auf einem Boot, um zum nächsten Dorf zu kommen. Im Hintergrund stehen Pakete mit medizinischem Gerät und Arzneien.
  • Eine Schwester steht hinter einem Tisch, auf dem viele Medikamente und Vitamine aufgereiht sind. Neben Medikamenten versorgen die Schwestern die Dorfbevölkerung auch mit Vitaminen und Mineralstoffen.
Fotos: Jörg Böthling

Sie sind dringend auf Unterstützung angewiesen und haben sich an uns gewendet.

Wir sammeln für:

  • den Umbau eines Fahrzeugs für medizinische Zwecke
  • eine medizinische Grundausstattung
  • Medikamente, Diagnostikmaterialien und Schutzkleidung
  • medizinisches Personal sowie einen Fahrer

Künftig wollen die Schwestern die Dörfer wenigstens einmal in der Woche aufsuchen. Schwierige Krankheitsfälle werden in ihre Krankenstation des Erzbistums in Toamasina gebracht – für sie haben wir in der Vergangenheit dank der Spenderinnen und Spender eine Solaranlage finanziert.

Ihre Spende rettet Leben ♥

Bitte helfen Sie uns, gemeinsam mit den Schwestern die mobile Klinik aufzubauen und die medizinische Versorgung der völlig verarmten Menschen im Osten Madagaskars auf die Beine zu stellen. Sie sorgen für ein Überleben von Kindern und ermöglichen Entwicklung und neue Perspektiven.