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Bildung ermöglichen

Unterricht für irakische Flüchtlingskinder

Der Libanon beherbergt 1,5 Millionen syrische und irakische Flüchtlinge. Die Not der Familien ist groß, Bildung für ihre Kinder können sie meist nicht bezahlen. Die chaldäische Diözese Beirut ermöglicht deshalb Flüchtlingskindern den Schulbesuch.

Die Situation vor Ort

Seit Beginn des Irakkrieges im Jahr 2003 und besonders nach der Invasion des Islamischen Staat in Mosul und der Ninive-Ebene suchten tausende christliche Familien Zuflucht in dem kleinen Staat Libanon. Libanon beherbergt 1,5 Millionen syrische und irakische Flüchtlinge bei einer Einwohnerzahl von 4,6 Millionen. Dieser Zustrom hat die Möglichkeiten des Landes zur angemessenen Unterstützung der Zufluchtsuchenden längst überschritten.

Für die Iraker kommt erschwerend hinzu, dass die meisten von ihnen mit einem Touristenvisum eingereist sind. Nach Ablauf der Gültigkeit des Visums müssten sie das Land verlassen. Bleiben sie dennoch, bekommen sie keinerlei staatliche Unterstützung aus dem Irak. Sie sind von Nahrungsmittelhilfen und Zuschüssen zu den Lebenshaltungskosten ausgeschlossen.

Besonders hart trifft es die Kinder. Sie haben keinen Zugang zu regulären Schulen und die Gebühren für Privatschulen sind für die Familien unerschwinglich. Die Eltern dürfen offiziell nicht arbeiten und kommen mit Gelegenheitsarbeiten nur knapp über die Runden.

„UNSERE VISION IST ES, FÜR DIE IRAKISCHEN FLÜCHTLINGSKINDER EINE BASIS ZU SCHAFFEN, AUF DIE SIE IHRE ZUKUNFT,
WO AUCH IMMER SIE SICH NIEDERLASSEN, AUFBAUEN KÖNNEN.“

Msgr. Michel Kassarji, chaldäischer Bischof von Beirut

Was unsere Projektpartner tun

Die chaldäische Diözese Beirut nimmt sich der Nöte der insgesamt 2.500 irakischen Familien in ihren vier Pfarreien an. Neben der Vergabe von Zuschüssen zur Miete, zum Kauf von Lebensmitteln, Medikamenten oder für Arztbesuche unterstützt sie das große Anliegen der Familien, ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen.

Im Untergeschoss des St. Thomas Kultur- und Schulzentrums in Beirut hat die Diözese deshalb eine Schule mit mehreren Klassenzimmern eingerichtet. 12 engagierte Lehrkräfte unterrichten dort 220 irakische Flüchtlingskinder im Alter von 4 bis 14 Jahren. Der Schulbesuch ist kostenlos und stellt eine große Entlastung für die Familien dar.

Aber nicht nur die Vermittlung schulischer Lerninhalte steht im Vordergrund. Eine Sozialarbeiterin und ein Psychologe kümmern sich auch um den seelischen Zustand und die persönliche Entwicklung der oft traumatisierten Kinder. Sie sind Ansprechpartner für die Sorgen und Ängste der Kinder, vermitteln Selbstbewusstsein und fördern sie mit verschiedenen sozioedukativen Angeboten in ihrer ganzheitlichen Entwicklung.

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Mit dem vorliegenden Projekt möchte die chaldäische Diözese Zugang zu Bildung ermöglichen.

Wie Sie helfen können

Die irakischen Flüchtlingsfamilien sind im Vergleich zu den Familien, die aus Syrien geflohen sind, rechtlich benachteiligt und auf die Unterstützung der Kirche angewiesen. Mit dem vorliegenden Projekt möchte die chaldäische Diözese Zugang zu Bildung ermöglichen. Nur so gelingt es den Kindern, den Anschluss an das gesellschaftliche Leben nicht zu verlieren und sich eine bessere Zukunft aufzubauen.

missio München unterstützt die Diözese mit einem Beitrag in Höhe von 20.000 Euro um
• die Gehälter der Lehrkräfte, der Sozialarbeiterin, des Psychologen und einer Verwaltungsangestellten,
• den Transport der Kinder zur Schule,
• Ausgaben für Pausenbrote der Kinder und
• laufende Betriebskosten
zu begleichen.

Irakische Flüchtlingsfamilien im Libanon leiden in vielfacher Weise an den Folgen der Flucht aus ihrer Heimat.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie den Kindern den Zugang zu Bildung und tragen so dazu bei, dass sie nicht zu einer verlorenen Generation werden! Dafür danken wir Ihnen sehr!

UNSERE BANKVERBINDUNG: 
missio München
Stichwort: Bildung ermöglichen
IBAN: DE96 7509 0300 0800 0800 04
BIC: GENODEF1M05
LIGA Bank
Paypal: @missiomuenchen


Gerne berate ich Sie persönlich:
Koordination Förderprojekte - Katja Brodmann
Katja Brodmann
Koordination Förderprojekte
Telefon: +49 (0)89 51 62-319
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Fotos: missio München

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