6df6580c0ea64d2ce80e7bf349614e8e_w1170_h600_cp missio München - Bildung ermöglichen

icon buildung ermoeglichenDurch Bildung und Ausbildung einen Ausweg aus der Armut zu bieten ist ein Kernanliegen von missio. Bildung schafft Perspektiven und entzeiht den Nährboden für Gewalt und Terror. Auch kirchliche Mitarbeiter brauchen eine fundierte Ausbildung für ihren Dienst in er Gemeinschaft. missio bildet Katechisten aus und fördert Ordensfrauen, Priester sowie engagierte Christen in den ärmsten Regionen der Welt. Ihr Engagement, ihr Mut und ihr Einsatz geben unzähligen anderen Menschen Hoffnung und Zukunft.

 

Unser Beispielprojekt in Syrien: Schule statt Krieg für die Kinder

 

Helfen 7 Beispielprojekte Bildung ermöglich Bild 12Seit in Syrien Krieg herrscht, ist das einst gut funktionierende Bildungssystem des Landes komplett zusammengebrochen. Mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche können momentan nicht zur Schule gehen. 5.000 Schulen wurden zerstört. missio-Projektpartner vor Ort tun alles dafür, dass die Mädchen und Jungen keine verlorene Generation werden.

Dem Bildungssystem in Syrien fehlt es an allem: Es gibt nur wenige sichere und geeignete Lehrräume, kaum finanzielle Mittel, Unterrichtsmaterialien und Lehrer. Darüber hinaus sind viele Kinder und auch die Lehrer vom Krieg in ihrer Heimat stark traumatisiert. Die missio-Partner stehen vertriebenen Familien mit Infrastruktur und Nothilfe zur Seite und sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche Zugang zu Bildung erhalten.

Seit 2012 begleitet die Päpstliche Mission in Beirut vom Nachbarland Libanon aus die Ortskirche in Syrien. Schwesterngemeinschaften wie die Besancon-Schwestern und die Schwestern vom guten Hirten, die Maronitische Erzdiözese, die Maristenbrüder von Aleppo sowie viele andere Organe der Ortskirche kümmern sich in Damaskus, Homs und Aleppo darum, dass die Kinder Unterricht erhalten. Diese landesweite Maßnahme erreicht momentan rund 6000 Schulkinder.

 

Unser Beispielprojekt in Burkina Faso: Ausbildung von 15 Seminaristen

 

Bildung ermöglichen Seminaristenausbildung Burkina FasoEine der Herausforderungen in der erst im Jahr 2011 gegründeten Diözese Gaoua im Südwesten Burkina Fasos ist die Ausbildung von berufenen jungen Männern zu Priestern. Die 20 Priester und 32 Ordensfrauen der Diözese können die Pastoral- und Sozialarbeit nur noch schwer bewältigen.

Die Ausbildung von derzeit 15 Seminaristen erfolgt in der Diözese selbst. Die Eignungsprüfung der Priesterkandidaten erfolgt durch den Bischof und die jeweiligen Professoren und Betreuer an den Priesterseminaren. Die Diözese ist jedoch nicht in der Lage, die gesamten Ausbildungskosten zu tragen. Die Seminaristen stammen durchweg aus sehr armen Verhältnissen, so dass auch deren Eltern nichts zur Ausbildung beitragen können.

Die Gläubigen geben im Rahmen ihrer eingeschränkten Möglichkeiten eine Spende für die Priesterausbildung, die aber bei weitem nicht ausreicht. missio München unterstützt die Diözese daher durch einen Zuschuss zu Studiengebühren, Bibeln und Fachliteratur, Fahrtkosten sowie zur medizinischen Versorgung, damit die jungen Männer ihrer Berufung folgen können. Die zukünftigen Priester brauchen eine fundierte Ausbildung, da sie die Basis für die zukünftige Gemeindearbeit und die Betreuung der Menschen bildet.

 

Unser Beispielprojekt in Nordostindien: Glauben und Gemeinschaft stärken

 

Bildung ermöglichen Nordostindien Touring SistersDie Region Nordostindien ist geprägt von einer ethnischen, sozialen und religiösen Vielfalt: Indigene Stämme, die sich selbst als „Tribes“ bezeichnen, leben dort neben Bengalis und Einwanderern aus den angrenzenden Nachbarländern. Arbeits- und Perspektivlosigkeit unter den Jugendlichen sowie der häufige Konsum von Drogen stellen die Gemeinschaften vor große Probleme. Die AIDS-Rate unter Jugendlichen ist alarmierend.

Die Missionary Sisters of Mary Help of Christians wurden 1942 in Guwahati gegründet. Die Erzdiözese Shillong und Nordost bildet sogenannte touring sisters aus. Die Schwestern machen sich auf den Weg in die entlegenen Dörfer, besuchen die Menschen regelmäßig und leben für mehrere Wochen in einem Dorf. Sie stärken das rege Gemeinschaftsleben mit Gebeten und Gesprächen, ermutigen die Menschen und lindern Nöte und Ängste.

In Nachbarschaftsgemeinschaften finden die Menschen anschließend zusammen, setzen sich mit ihrem Glauben auseinander und helfen sich gegenseitig in der Not. Die Schwestern schulen die Menschen in nachhaltiger Landwirtschaft und Tierhaltung. Nach ihren drei- bis vierwöchigen Aufenthalten ziehen die Schwestern, die meist zu zweit unterwegs sind, weiter in das nächste Dorf.

Die Arbeit der Schwestern ist eine große Bereicherung für die Menschen in der Region, die mit vielen Problemen zu kämpfen haben. Damit die Ordensfrauen ihren anspruchsvollen Aufgaben gewachsen sind und um sie in ihrer Berufung zu stärken, erhalten sie Schulungen unter anderem in Bewusstseinsbildung und Selbstevaluation. Die "touring sisters" begegnen den Menschen in den Bergregionen Nordostindiens mit christlicher Nächstenliebe und vermitteln durch ihren Glauben Hoffnung und Zuversicht.

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen. 

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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