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Kinder sitzen in Decken gehüllt auf der Straße - sie sind mit ihrer Familie aus einem Vorort von Beirut vor Bomben geflohen.
Kinder sitzen in Decken gehüllt auf der Straße - sie sind mit ihrer Familie aus einem Vorort von Beirut vor Bomben geflohen.

Krieg im Libanon: Schnelle Hilfe für Menschen auf der Flucht

Mehr als 1,2 Millionen Menschen befinden sich im Libanon Schätzungen zufolge auf der Flucht. Nachdem die Hisbollah Anfang März in den Krieg zwischen Israel und Iran eingetreten war, wurden der Süden und der Osten des Landes sowie der Großraum Beirut schwer bombardiert. Zudem rückten israelische Bodentruppen vor und vertrieben die dort lebenden Menschen.

Erneut: Viele Familien waren erst rund ein Jahr zuvor in ihre Dörfer im Süden des Landes zurückgekehrt, nachdem Israel und die Hisbollah eine Waffenruhe geschlossen hatten.

Nothilfe für Menschen auf der Flucht

Mühselig hatten die Menschen mit dem Wiederaufbau begonnen. Jetzt haben sie wieder alles verloren, sie müssen sie um ihr Leben bangen. Nach offiziellen Angaben wurden bis Mitte April rund 2000 Menschen getötet und mehr als 6500 verletzt.

Unsere kirchlichen Partnerinnen und Partner tun alles, um die Familien auf der Flucht mit dem Nötigsten zu versorgen und ihnen beizustehen. 

Nothilfe leisten: Decken, Brennstoffe, Lebensmittel

Allein in den Gemeinden auf dem Gebiet des maronitischen Erzbistums Deir el-Ahmar in der Bekaa-Ebene kamen innerhalb weniger Tage Tausende Geflüchtete aus dem Süden an. „Wieder einmal sind unsere Schulen überfüllt“, berichtete uns Pfarrer Youhanna Naddaf wenige Tage nach Beginn der Bombardierungen. Er koordiniert die Hilfe vor Ort.

Viele Gemeindemitglieder haben ihre Türen für die vertriebenen Familien geöffnet. Die Ressourcen sind jedoch begrenzt. Deshalb hat uns Bischof Hanna Rahme um Hilfe gebeten. Neben Lebensmitteln und Medikamenten werden auch dringend Decken und Brennstoff benötigt.

Jede Spende zählt

missio München leistet Soforthilfe. Bitte helfen Sie uns dabei, die Menschen - ausharrend und auf der Flucht - schnell und unbürokratisch zu unterstützen.

Fotos: Imago