Besonders stark betroffen ist die Hafenstadt Toamasina, die zweitgrößte Stadt des Landes. Es ist ein Schauplatz der Verwüstung und des Chaos
, schreibt Pater Thomas Joseph, Ökonom der Erzdiözese, in seiner Nachricht an missio München. Bis zu 90 Prozent der Gebäude seien durch die orkanartigen Böen, durch entwurzelte Bäume und Überschwemmungen schwer beschädigt – darunter auch wichtige Infrastruktur der Kirche. Dabei müssen wir nun die Ärmsten unterstützen, die es am Schlimmsten getroffen hat.
Die Menschen haben nichts mehr
Salesianerpater Berthin Solonirina sendet Bilder des verwüsteten Don Bosco Hauses für gefährdete Frauen, das missio München fördert. Es hat kein Dach mehr
, schreibt der Projektpartner verzweifelt.Um uns herum haben die Menschen nichts mehr. Wir versuchen, so viele wie möglich in der Kirche unterzubringen. Bitte helfen Sie uns!
In Madagaskar leben mehr als drei Viertel der Bewohner in extremer Armut. Die prekäre Situation der Menschen wird durch Folgen des Klimawandels, wie längere Dürreperioden und zunehmende Häufigkeit von Wirbelstürmen, zusätzlich verschärft.
Madagaskar ist 2026 Beispielland zum Weltmissionsmonat, der sich in diesem Jahr zum hundertsten Mal jährt. Im Oktober werden missio-Partnerinnen und -Partner verschiedener Regionen der Insel in den Diözesen in Bayern und in Speyer unterwegs sein, um von den Herausforderungen für die Kirche vor Ort und von ihrer Arbeit zu berichten. Auch Pater Thomas Joseph aus Toamasina wird dann zu Gast sein.
Wenn Sie den Menschen auf Madagaskar in ihrer Not beistehen möchten, spenden Sie hier: