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50. 000 Euro Soforthilfe nach verheerendem Zyklon in Madagaskar

16. Februar 2026
Nach dem verheerenden Tropensturm „Gezani“ in Madagaskar unterstützt missio München die Opfer der Katastrophe mit einer Soforthilfe von 50 000 Euro. Die missio-Projektpartner vor Ort verteilen aktuell Lebensmittel, Hygieneartikel und Medikamente an besonders betroffene Familien. Anschließend sollen erste Häuser so schnell wie möglich wieder bewohnbar gemacht werden. Der Zyklon war bereits der zweite innerhalb weniger Wochen, der den Inselstaat traf. Behörden melden mindestens 38 Tote und Hunderte Verletzte. Zehntausende Menschen sind obdachlos.
Das Bild zeigt das durch einen Zyklon zerstörte Frauenhaus von Don Bosco in Madagaskar.
© Projektpartner missio München

Besonders stark betroffen ist die Hafenstadt Toamasina, die zweitgrößte Stadt des Landes. Es ist ein Schauplatz der Verwüstung und des Chaos, schreibt Pater Thomas Joseph, Ökonom der Erzdiözese, in seiner Nachricht an missio München. Bis zu 90 Prozent der Gebäude seien durch die orkanartigen Böen, durch entwurzelte Bäume und Überschwemmungen schwer beschädigt – darunter auch wichtige Infrastruktur der Kirche. Dabei müssen wir nun die Ärmsten unterstützen, die es am Schlimmsten getroffen hat.

Die Menschen haben nichts mehr

Salesianerpater Berthin Solonirina sendet Bilder des verwüsteten Don Bosco Hauses für gefährdete Frauen, das missio München fördert. Es hat kein Dach mehr, schreibt der Projektpartner verzweifelt.Um uns herum haben die Menschen nichts mehr. Wir versuchen, so viele wie möglich in der Kirche unterzubringen. Bitte helfen Sie uns!

In Madagaskar leben mehr als drei Viertel der Bewohner in extremer Armut. Die prekäre Situation der Menschen wird durch Folgen des Klimawandels, wie längere Dürreperioden und zunehmende Häufigkeit von Wirbelstürmen, zusätzlich verschärft.

Madagaskar ist 2026 Beispielland zum Weltmissionsmonat, der sich in diesem Jahr zum hundertsten Mal jährt. Im Oktober werden missio-Partnerinnen und -Partner verschiedener Regionen der Insel in den Diözesen in Bayern und in Speyer unterwegs sein, um von den Herausforderungen für die Kirche vor Ort und von ihrer Arbeit zu berichten. Auch Pater Thomas Joseph aus Toamasina wird dann zu Gast sein.

Wenn Sie den Menschen auf Madagaskar in ihrer Not beistehen möchten, spenden Sie hier: