Baufällige Kapelle in Togo

In der baufälligen Kapelle von Kouvon, Togo, werden trotz erheblicher Mängel nach wie vor Gottesdienste gefeiert. Da das Dach droht einzustürzen und das Gemäuer feucht und sehr baufällig ist, hat der Gemeindepriester Karolus Emi einen Kapellenneubau für die Gläubigen geplant. Damit die Christen in Kouvon möglichst bald wieder einen angemessenen und geschützten Raum für ihre Messen haben, unterstützt missio München das Bauvorhaben.

Uganda Neupriester Kinyamasika karteDAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Land:
Togo, Diözese Sokodé
Projektsumme: 11.990 Euro
Zielgruppe:
220 Katholiken der kleinen Gemeinde Kouvon (Pfarrei St. François d‘Assise) sowie ca. 550 Katholiken aus Nachbargemeinden
Ziel:
Bereitstellen eines angemessenen und würdigen Gebets- und Versammlungsraumes für die Gläubigen
Maßnahme:
Bau einer Kapelle auf dem Gelände der Außenstation Kouvon


Die Situation vor Ort

Togo ist ein „junges“ Land, ca. 60 % der Bevölkerung ist unter 25 Jahre alt. Seit Mitte der 70er Jahre verzeichnet Togo eine der höchsten Urbanisierungsraten in Westafrika, vor allem die südlich liegenden Ballungsräume Lomé, Aneho, Notsé, Kpalimé und Atakpamé sind davon stark betroffen. Christen, vorwiegend im Süden ansässig, Muslime und Animisten, leben weitgehend friedlich zusammen. Nicht weit von der Stadt Sokodé entfernt, leiten die Missionare der Société du Verbe Divin (SVD) die Gemeinde St. François d‘Assise. In der Region um Sokodé leben hauptsächlich Muslime. Jedoch steigt der Anteil der Christen von Jahr zu Jahr. Aktuell leben etwa 750 Katholiken in der Gemeinde, zu der die beiden Außenstationen, Akamade und Kouvon gehören. Um Konflikte zu vermeiden und die weitere Evangelisierung nicht zu gefährden, betreibt die Gemeinde große Anstrengungen, um den interreligiösen Dialog zu fördern.

„„ (…) auch die Jugend ist sehr zahlreich (bei uns) vertreten. Man kann sagen, die Pfarrei St. Franz von Assisi ist eine Pfarrei der Jungen.
Sie hat eine große Zukunft vor sich.“

Karolus Emi (SVD), Gemeindepriester der Pfarrei St. François d‘Assise

Was unsere Projektpartner tun

Die Gläubigen der kleinen Gemeinde in Kouvon feiern die Gottesdienste derzeit in einem von der Witterung stark in Mitleidenschaft gezogenen Gebäude, das über die Jahre vollkommen marodiert ist. Das Dach droht einzustürzen und das Gemäuer ist feucht und sehr baufällig. Der Gemeindepriester Karolus Emi hat deshalb einen Kapellenneubau für die Gläubigen geplant. Die Gesamtfläche der Kapelle soll 192m² betragen und Platz für ca. 200 Personen bieten.

Viele junge Menschen sind in der Pfarrei engagiert und bereit, bei den vorbereitenden Arbeiten für den Bau mitzuhelfen. Sie unterstützen bei der Säuberung des Geländes, dem Abtransport von Material und übernehmen den Erdaushub. Durch diese Eigeninitiative der Gemeindemitglieder werden nicht nur Kosten gespart. Das gemeinsame Arbeiten sorgt zugleich für ein Gefühl der Zusammengehörigkeit unter den Gläubigen.

Wie Sie helfen können

Uganda Neupriester Kinyamasika 5So soll die geplante Kapelle aussehenDie vorhandene Kapelle ist in einem sehr bedenklichen Zustand und es ist nicht auszuschließen, dass beispielsweise die Dachkonstruktion während einer Versammlung einstürzt. Die Kosten für den Bau einer neuen Kapelle kann die Pfarrei jedoch nicht alleine stemmen. Der Gemeindepriester Karolus Emi hat sich deshalb an missio München gewandt.

Damit die Christen in Kouvon möglichst bald wieder einen angemessenen und geschützten Raum für ihre Messen haben, unterstützt missio München das Bauvorhaben mit 11.990 Euro. Obwohl Christen in der Region Sokodé in der Minderheit sind, scheinen gerade viele junge Menschen dem katholischen Glauben gegenüber sehr aufgeschlossen.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Ortskirche bei der Verbreitung ihres Glaubens und ermöglichen den Gläubigen eine Zusammenkunft in würdigem Rahmen.

Dafür danken wir Ihnen sehr!

Fotos: missio München

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