Sauberes Wasser in Kayanga

In der Diözese Kayanga ist Armut allgegenwärtig. Die Menschen leben von Landwirtschaft und Tierzucht. Analphabetismus, eine hohe HIV-Rate und frühe Schwangerschaften zählen zu den größten Problemen.

DAS PROJEKTTansania Brunnen Kayanga Karte IM ÜBERBLICK

Land:
Tansania, Diözese Kayanga
Projektsumme: 18.000 Euro
Zielgruppe: 
• 243 Familien der Gemeinde Nyaishozi
• Patienten der Gesundheitsstation sowie Kinder des Pfarreikindergartens
• Ordensschwestern des Konvents, Priester sowie Angestellte der Pfarreieinrichtungen
Ziele:
• Versorgung der Begünstigten mit sauberem und sicherem Wasser
• Verbesserung der hygienischen Bedingungen und Vermeidung von Krankheiten
• Entlastung der Bevölkerung beim täglichen Wasserholen  
Maßnahmen: Anlage eines Brunnens auf dem Pfarreigelände und Installation einer solarbetriebenen Wasserpumpe

Die Situation vor Ort

Rund 53.000 Menschen leben in der Diözese Kayanga, im äußersten Nordwesten Tansanias an der Grenze zu Uganda und Ruanda.

Armut ist in der Gegend allgegenwärtig. Die Menschen wohnen in einfachen Strohhütten und leben von der Landwirtschaft und Tierzucht. Der Anbau von Hirse, Kartoffeln, Mais, Bohnen, Sorghum und Erdnüssen dient ihnen fast ausschließlich zur Selbstversorgung. Mit den spärlichen Erträgen, die sie auf den lokalen Märkten verkaufen, verdienen die Bewohner jährlich weniger als 250 US-Dollar.

Analphabetismus, mangelnde Bildung, eine hohe HIV/AIDS-Rate und frühe Schwangerschaften zählen zu den größten Herausforderungen in der Gegend.

Was unsere Projektpartner tun

Von den zwölf Pfarreien der Diözese ist die Pfarrei Nyaishozi mit 16 Außenstationen eine der entlegensten. Besonders die Förderung und Entwicklung der vielen Kinder liegt ihr am Herzen. Neben zahlreichen Schulen betreiben die Schwestern des Konvents auf dem Pfarreigelände in Nyaishozi auch einen Kindergarten sowie eine kleine Gesundheitsstation.

Die Versorgung der Einrichtungen mit sauberem Wasser erfolgt über einen Regenwassertank, der auf dem Pfarreigelände steht. Das gespeicherte Regenwasser reicht jedoch selten, um auch alle Gemeindemitglieder damit zu versorgen.

Dann müssen die Menschen Wasser aus Bächen und Flüssen holen und dabei lange Fußmärsche auf sich nehmen. Oft ist dies Aufgabe der Kinder. Die Zeit, die sie mit dem Wasserholen verbringen, fehlt ihnen jedoch zum Lernen oder für den Schulbesuch.

Wie Sie helfen können

AuTansania Brunnen Kayanga Bild innenf dem Pfarreigelände halten sich

  • 87 Kinder des Kindergartens,
  • 48 Patienten der Gesundheitsstation,
  • 6 Schwestern, 2 Priester sowie
  • 8 Angestellte der Pfarrei

auf. Für sie alle wird täglich Trinkwasser sowie Wasser für die Zubereitung von Essen und für dringende Hygienemaßnahmen wie das Händewaschen und auch Reinigen der Räume benötigt.

Um die Versorgung mit sauberem Wasser für die verschiedenen Einrichtungen der Pfarrei dauerhaft sicherzustellen, möchte der Gemeindepriester Frère Bumuhiga einen Brunnen mit einer solarbetriebenen Wasserpumpe auf dem Pfarreigelände bauen. Das Wasser des Brunnens wird auch für die circa. 1.170 Bewohner der Gemeinde zugänglich sein und zu einer wesentlichen Verbesserung ihrer Lebensumstände beitragen. Krankheiten wie Typhus und Cholera, die durch verunreinigtes Wasser entstehen, werden so vermieden. Die langen Fußmärsche zum nächstgelegenen Brunnen entfallen. So bleibt den Kindern mehr Zeit für das häusliche Lernen und den Schulbesuch.

Für die erforderlichen Arbeiten zum Bau des Brunnens bittet Frère Bumuhiga missio München um einen Zuschuss in Höhe von 18.000 Euro. In dieser bedürftigen Region Tansanias stellt die Wasserversorgung eine große Herausforderung für die Bevölkerung dar. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bewohner von Nyaishozi. 

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Bei dem hier vorgestellten Projekt handelt es sich um eines der vielen Vorhaben, die wir im  Bereich „Gesundheit sichern" fördern. Ihre Spende fließt in diesen Bereich. So ist sichergestellt, dass alle Projekte – auch das von Ihnen favorisierte – finanziert werden können.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit der missio-Projektpartnerinnen und -partner! Wir danken Ihnen von Herzen!

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