Eine Gruppe älterer Frauen wartet auf die Ausgabe der Nahrungsmittelpakete

In Äthiopien zieht es die jüngeren Menschen in die Städte, sodass in vielen ländlichen Regionen die Alten, Kranken und Bedürftigen zurückbleiben. So auch in Dawro Konta, wo sich Schwestern der Kongregation „Divine Providence“ um 60 Seniorinnen und Senioren kümmern.

aethiopien Hilfe für Seniorinnen karteDAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Land:
Äthiopien/Diözese Soddo
Projektsumme: 5.172 Euro
Dauer: 1 Jahr
Zielgruppe: 60 arme und hilfsbedürftige Seniorinnen und Senioren in der Pfarrei Dawro Konta
Ziel: Not lindern und Beistand leisten
Maßnahmen:
• Kauf und Verteilung von insgesamt 30 Ztr. Teff, 20 Ztr. Mais, 10 Ztr. Reis, 26 Ztr. Bohnen
• Ausgabe von Feuerholz sowie einer warmen Mahlzeit pro Woche
• medizinische Versorgung

Die Situation vor Ort

Äthiopien ist ein Vielvölkerstaat in Ostafrika mit gut 100 Millionen Einwohnern und einer Fläche, die mehr als dreimal so groß ist wie Deutschland. Das Land hat enorme politische, ethnische und wirtschaftliche Probleme und leidet immer wieder unter Dürren. Die Menschen führen ein ärmliches Leben und viele haben nach wie vor kaum Zugang zu Bildung. Seit 1996 engagieren sich italienische Schwestern der Kongregation „Divine Providence“ in Dawro Konta im Süden Äthiopiens in der pastoralen Arbeit und im Gesundheitsdienst.

Wie in vielen ländlichen Gegenden Äthiopiens ziehen auch in Dawro Konta immer mehr junge Menschen in die Städte und suchen dort Arbeit. Zurück bleiben die Alten, Kranken und Bedürftigen. Die ursprünglichen Familienstrukturen sind häufig zerbrochen. Einrichtungen für die Pflege der Alten gibt es nur selten. Viele von ihnen führen ein erbärmliches Dasein ohne medizinische Versorgung, in großer Armut und ohne ausreichende Betreuung.

„Ihr Beitrag ist ein Zeichen weltweiter christlicher Solidarität und zeugt von der Kraft Ihres Glaubens.
Dies bedeutet sowohl den Begünstigten als auch den Ordensschwestern sehr viel.“

Argaw Fantu, Regionaldirektor Catholic Neareast Welfare Organisation (CNEWA), Äthiopien, Projektabwicklung

aethiopien Hilfe für Seniorinnen kopfWas unsere Projektpartner tun

Genau dieser Menschen in der Nachbarschaft ihres Klosters in Chassa Chare nehmen sich die Schwestern an. Sie unterstützen die Bedürftigen mit Nahrungsmitteln und Kleidung. Sie pflegen Kranke, besuchen sie in ihren Unterkünften und helfen ihnen, wo es nötig ist. Damit Verstorbene eine würdige Beerdigung bekommen, übernehmen sie auch die anfallen den Kosten. Von den anfänglich 135 Seniorinnen und Senioren sind inzwischen 75 verstorben. Den noch lebenden 60 bedürftigen Alten möchten die Schwestern auch weiterhin sowohl materiell als auch seelsorgerlich zur Seite stehen.

aethiopien Hilfe für Seniorinnen 7Wie Sie helfen können

Viele Jahre konnten die „Divine Providence“ Schwestern dank finanzieller Unterstützung aus ihrer Heimat Italien die bedürftigen Seniorinnen und Senioren versorgen. Mittlerweile sind alle Schwestern Äthiopierinnen und erhalten keine Spenden mehr aus Italien.

Es ist den Schwestern jedoch ein großes Anliegen, die Seniorinnen und Senioren, die sie so viele Jahre lang unterstützen konnten, nicht im Stich zu lassen. Sie fühlen sich verantwortlich und bitten missio daher um einen Betrag in Höhe von 5.172 Euro. Mit diesem Geld können sie für die 60 ältere Menschen für einen Zeitraum von 12 Monaten
• wöchentlich ein warmes Essen,
• Feuerholz und
• Grundnahrungsmittel wie Teff, Reis, Mais, Bohnen ausgeben
• Erkrankte in ihrer Klinik kostenlos behandeln.

Bei schweren Erkrankungen kommen die Schwestern für die Kosten der Behandlung im Krankenhaus auf. Die Gehälter für die Köche und die Kosten für den Transport der Nahrungsmittel übernehmen die Schwestern in Eigenleistung. Pro Senior*in und Jahr werden EUR 86,00 benötigt. Die materielle und spirituelle Hilfe durch die „Divine Providence“ Schwestern ermöglicht den alten Menschen ein Leben in existenzieller Sicherheit und Würde.

Für Ihre Spende, mit der Sie dieses zutiefst menschliche und christliche Engagement der Schwestern unterstützen, danken wir Ihnen von Herzen.

Fotos: missio München

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