dcd09b9491f286d26b92a386bbe11b7d_w1170_h600_cp missio München - Ökumenisches Friedensgebet 2023: Südsudan im Fokus

"Im Gebet sich und die Welt verändern": Das ökumenische Friedensgebet steht im Zeichen weltweiter Solidarität und lenkt 2023 den Blick auf den Südsudan. Es wird von den Internationalen katholischen Missionswerken missio München und missio Aachen mit der Evangelischen Mission Weltweit (EMW) herausgegeben. Seit 2003 bieten die drei Werke dieses Gebet für Friedensveranstaltungen oder Gottesdienste von Gemeinden, Verbänden und Initiativen an.

Das diesjährige Friedensgebet ist ein Geschenk des Südsudanesischen Kirchenrats. Die Republik Südsudan wurde nach einem Referendum der südsudanesischen Bevölkerung 2011 unabhängig vom Sudan. Trotz zweier Friedensabkommen ist das Land seit Beginn des Bürgerkriegs 2013 bis heute von Gewalt gekennzeichnet. Korruption, mangelhafte Infrastruktur sowie Folgen des Klimawandels tragen zusätzlich zum Leid der Menschen bei.

Die Autoren

Das Friedensgebet 2023 ist ein Geschenk des Südsudanesischen Kirchenrats, verfasst von:
- Erzbischof Dr. Stephen Ameyu Martin Mulla, Juba (Katholische Kirche)
- Erzbischof Dr. Justin Badi Arama, Juba (Episkopalkirche)
- Bischof em. Dr. Isaiah Majok Dau, Juba (Pfingstkirche)

Der Südsudanesische Kirchenrat ist ein ökumenisches Gremium, das sich aus sieben Mitgliedskirchen und assoziierten Kirchen zusammensetzt. Er kann auf ein starkes Erbe in den Bereichen Friedensförderung, Versöhnung und Lobbyarbeit verweisen. Die Geschichte des 2013 gegründeten Südsudanesischen Kirchenrats geht zurück auf den 1965 im damaligen Gesamtsudan von der katholischen, der episkopalen und der presbyterianischen Kirche ins Leben gerufenen Sudanesischen Kirchenrat.

Weitere Informationen sowie das Gebet stehen unter www.oekumenisches-friedensgebet.de und hier auf unserer Homepage zum Download bereit. Das Gebet kann in Papierform kostenlos und in größeren Auflagen bestellt werden.

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