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Der Jesuit Konrad Landsberg kam 1973 nach Simbabwe. Damals war das Land noch britische Kolonie und hieß Rhodesien. Ein Mann namens Robert Mugabe führte die Befreiungsbewegung gegen die Kolonialmacht an. Nach der Unabhängigkeit 1980 waren die Hoffnungen groß: Während bisher eine Minderheit von Weißen die mehrheitlich schwarze Bevölkerung in Armut und Ausbeutung gezwungen hatte, schienen nun bessere Tage gekommen. Ein neuer Staat Simbabwe, ein friedliches Zusammenleben von Jung und Alt, von Schwarz und Weiß. Doch mit der Zeit klammerte sich der Präsident immer verzweifelter an die Macht - bis er im November 2017 im Alter von 93 Jahren abgesetzt wurde. Aus dem Freiheitshelden von früher war eine traurige Figur geworden. Lesen Sie hier eine Einschätzung von Pater Landsberg zur aktuellen Lage in Simbabwe aus dem missio magazin 2/2018:

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Jetzt bestellen – Seit viele Menschen aus muslimisch geprägten Ländern vor Armut, Krieg und Terror nach Deutschland geflüchtet sind, steht der Islam mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit. Das Thema bewegt – und hat den Weg in die Schulen gefunden. Mit der druckfrischen Ausgabe von "Schule global" zum Thema christlich-islamischer Dialog gibt missio den Lehrern der Sekundarstufe I von Realschule und Gymnasium einen umfassenden Leitfaden an die Hand.

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Im Gespräch – Man kennt sie als Moderatorin aus dem Bayerischen Fernsehen. Aber Uschi Dämmrich von Luttitz engagiert sich künftig auch für benachteiligte Kinder in Afrika und Asien – als neue Patin für missio-Kinderprojekte. Im Gespräch mit dem missio magazin erzählt sie von den Beweggründen für ihren sozialen Einsatz, von bedrückenden aber auch hoffnungsvollen Begegnungen mit ausgebeuteten und missbrauchten Kindern auf den Philippinen – und sie blickt auf ihre Projektreise nach Äthiopien im Juli dieses Jahres, wo sie von missio geförderte Schulspeisungsprogramme in den Slums von Addis Abeba unterstützt.

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Engagement – "Kinder liegen mir am Herzen", sagt Uschi Dämmrich von Luttitz. Beim Wittelsbacher Landfrauentag des Bayerischen Bauernverbands in Friedberg bei Augsburg hat die Patin für missio-Kinderprojekte in Afrika und Asien 1235 Euro für ein von missio gefördertes Schulspeisungsprogramm in den Slums der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba gesammelt. "Ich freue mich sehr, dass wir alle gemeinsam Verantwortung übernehmen", betonte von Luttitz.

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Best Practice – Fairer Handel – Von der Kakaobohne bis zur fertig verpackten Tafel: Das deutsch-ghanaische Start-up Unternehmen fairafric stellt seine Schokolade komplett im afrikanischen Herkunftsland her. Gründer Hendrik Reimers will so eine wirklich faire Schokolade produzieren. "Wo es vor zwei Jahren nur eine Idee gab, gibt es heute eine Bio-Schokolade auf allerhöchstem Niveau", sagt der Münchner. Wer die fairafric Schokolade unterstützen möchte: Der missio shop führt die Tafeln in seinem Sortiment.

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Austausch – Erzbischof Ludwig Schick zu Gast bei missio München: Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz hat sich am Donnerstag (1. Februar) über die Arbeit des internationalen katholischen Hilfswerks und über aktuelle Themen und Schwerpunkte des Hauses informiert.

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Familiennachzug – In der Debatte um den Familiennachzug für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz fordert missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber, die Not der Menschen an erste Stelle zu setzen. "Als Christen stehen wir in der Pflicht, uns den politischen Zahlenspielen entgegenzustellen: Es geht hier um Frauen, Kinder und Männer, die seit Jahren schweres Leid erdulden müssen.

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Irak – Bis auf vier Kilometer rückte der IS im Jahr 2014 an das orthodoxe Kloster Mor Mattai im Irak heran. Der Mönch Raban Yousiff und seine Mitbrüder hielten den Angreifern stand. Im Interview mit missio-magazin-Redakteur Christian Selbherr spricht Yousiff über diese Zeit der Angst und der Ungewissheit.

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Friedensgebet 2018 – Zum neuen Jahr stellen die Internationalen Katholischen Missionswerke missio München und missio Aachen sowie das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) das Ökumenische Friedensgebet 2018 vor. Autor sowie Künstlerin des Bildmotivs kommen dieses Mal aus Äthiopien, dem missio-Beispielland zum Sonntag der Weltmission im Oktober 2018. Das Angebot richtet sich an Gemeinden, Religionslehrer oder Betreuer von Jugendgruppen.

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Zum Weltfriedenstag – Im Vorfeld des Weltfriedenstags (1. Januar) hat der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber, mit Blick auf die Lage im Nahen Osten und die Jerusalem-Frage zur Stärkung der versöhnlichen Kräfte aufgerufen: "Es ist fahrlässig, das zähe Ringen um ein friedliches Miteinander in der ohnehin instabilen Region durch verbales Gepolter und politisches Lavieren zu belasten", betonte Huber. "Als Christen sind wir aufgerufen, offen auf andere zuzugehen und Dialog, Versöhnung und Ausgleich anzustreben statt zu polarisieren."

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Engagement – Eine Spende in Höhe von 1500 Euro haben die Schüler der Klasse 8a der Orlando-di-Lasso-Realschule Maisach bei verschiedenen Verkaufs- und Tombolaaktionen im vergangen Schuljahr gesammelt. Am Mittwoch (20. Dezember) übergaben die Jugendlichen gemeinsam mit ihrem Geographie-Lehrer Daniel Thiel und Schulleiterin Doris Lux den Betrag an das katholische Hilfswerk missio München. Mit dem Geld unterstützen sie das missio-Projekt "Ausbildung und Bildung für Mädchen auf den Straßen Nairobis“.

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Stephanustag – Die koptischen Katholiken in Ägypten werden im kommenden Jahr ihr erstes Kloster einweihen. Ein Projekt, das die Missionsbenediktiner aus St. Ottilien angestoßen haben. Das Internationale Katholische Missionswerk missio München und die Erzdiözese München und Freising fördern die Klostergründung mit 30.000 Euro, wie missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber anlässlich des Stephanus-Tages (26. Dezember) zum Gedenken bedrängter Christen bekannt gibt.

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