fa4f4930f01865f172f5b9509ccfbe62_w1170_h600_cp missio München - Weltgebetstag für die Kirche in China

Anlässlich des Weltgebetstags für die Kirche in China (24. Mai ) hat missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber dazu aufgefordert, ein deutliches Zeichen der Solidarität mit der Kirche in China zu setzen: "Angesichts verschärfter Vorschriften zur Verwaltung von Religionen seitens der chinesischen Regierung müssen wir unsere Brüder und Schwestern in China wissen lassen, dass wir die Vorgänge dort mitverfolgen und sie in unsere Gebete einschließen."

Hoffnungen auf eine sanfte Öffnung hätten sich bislang nicht erfüllt: "Wenn chinesische Buchhändler die Bibel aus ihrem Sortiment nehmen müssen und die Regierung schon den Erwerb der Heiligen Schrift schwierig bis unmöglich macht, so ist es um die Religionsfreiheit schlecht bestellt", betont Huber. Harte Strafen für religiöse Aktivitäten außerhalb eigens registrierter Räumlichkeiten engten das Glaubensleben mehr und mehr ein. "Es bleibt zu hoffen, dass die Gespräche zwischen Vatikan und chinesischer Regierung zu einem neuen Verständnis führen, das den Reichtum bewusst macht, den gelebtes Christentum für China bedeutet."

 

Papst Benedikt XVI. hatte den Weltgebetstag für die Kirche in China im Jahr 2007 eingeführt. Papst Franziskus hat dies aufgegriffen und weitergeführt. missio Präsident Monsignore Huber wurde im April zum Vorsitzenden des Chinazentrums in Sankt Augustin bei Bonn gewählt. Zur Nachricht >>

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