0115e36c2b215a3b562594228be538e5_w768_h600_cp missio München - Weltfrauentag am 8. März

Zum Internationalen Frauentag am Donnerstag (8. März) ruft missio München dazu auf, die Schicksale von Frauen in Situationen von Flucht und Vertreibung in den Blick zu nehmen. "Wenn heute Millionen Menschen aufgrund von Kriegen, Naturkatastrophen, wirtschaftlichen Zwängen oder politischem Unrecht ihre Heimat verlassen, so dürfen wir nicht vergessen, dass es unzählige Frauen sind, die dabei in die hoffnungslosesten Lagen geraten", missio-München-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

"Frauen, die von Flucht und Vertreibung berichten, schildern oft Erlebnisse, die in ihrem Grauen kaum auszuhalten sind“, so Huber. Wo Krieg und Elend herrschten, würden Menschen zur Ware. „Dem müssen wir uns mit allen Mitteln entgegen stellen“, fordert der missio-Präsident.

Huber war im Februar nach Kenia gereist, um sich vor Ort ein Bild über die Lage von Flüchtlingen in dem ostafrikanischen Land zu machen. Kenia zählt zu den größten Aufnahmeländern in der Region. In der Hauptstadt Nairobi unterstützt missio München den Einsatz der Caritas-Direktorin Schwester Mary Mbaci für Flüchtlinge, insbesondere für Frauen und junge Menschen.

Die Ordensfrau, der missio München mit einem Stipendium die eigene Ausbildung ermöglicht hat, setzt dabei die Schwerpunkte auf Rechtsberatung, Sprachkurse und Hilfen zur Gründung kleiner Unternehmen. „Die Frauen wollen schnellstmöglich wirtschaftlich auf eigene Füße kommen“, betont die Schwester. In den vergangenen fünf Jahren hat missio München die Arbeit mit 80.000 Euro gefördert.

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