7efc2b501ad6ad3ce67f970566706825_w700_h400_cp missio München - Welt-Aids-Tag: missio-Präsident fordert Solidarität

Welt-Aids-Tag – "HIV/Aids darf kein Kind um eine selbstbestimmte Zukunft bringen", mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber anlässlich des Welt-Aids-Tages am Freitag (1. Dezember). Obwohl weltweit immer mehr Menschen Zugang zu Behandlung bekommen und auch die Zahl der Neuinfektionen sinkt, bleibt die Situation in Afrika verheerend: Mit rund 26 Millionen HIV-Infizierten sind die Sub-Sahara-Staaten weiterhin die am stärksten betroffene Region. Experten gehen dort von allein 15 Millionen Aids-Waisen aus.

"Aids nimmt Millionen Kindern die Eltern, Geschwister oder Großeltern. Oft sind diese Mädchen und Jungen selbst mit dem Virus infiziert. Sie werden ausgegrenzt, müssen Angehörige pflegen und können nicht zur Schule gehen. Die missio-Partner im südlichen Afrika sorgen mit nachhaltigen Projekten dafür, dass diese Kinder die Chance auf eine gute Zukunft bekommen", betont der missio-Präsident.

Wie in Kenia, wo missio München das St. Philomena-Heim in Meru im Zentrum des Landes unterstützt. Pfarrer Francis Limo Riwa und sein Team sind in der Gegend die zentrale Anlaufstelle für HIV-positive Waisenkinder. Rund 100 Mädchen und Jungen zwischen fünf und 15 Jahren finden dort ein Zuhause, werden medizinisch versorgt und können zur Schule gehen. Die Einrichtung setzt besonders auf gesunde Ernährung. Damit sollen die Abwehrkräfte der durch den Virus anfälligen Kinder gestärkt werden. Programme zur Bewusstseinsbildung tragen das Thema zusätzlich in die Gesellschaft.

"HIV/Aids darf kein Tabu sein", fordert missio-Präsident Huber. "Was diese Kinder brauchen ist unsere uneingeschränkte Solidarität."

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