45b9323b62ca2445bfb6ad38d362b45b_w700_h400_cp missio München - missio-Präsident Huber: "Glücksfall für das Entwicklungsministerium"

Nach dem zähen Ringen um Regierungsbildung und Besetzung der Ministerämter zeigt sich missio-München-Präsident Monsignore Wolfgang Huber erfreut über die Weiterführung des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durch Bundesminister Dr. Gerd Müller. "Mit Bundesminister Müller haben wir kirchlichen Hilfswerke einen Partner, der die Wirkung und Bedeutung des Einsatzes der Kirchen in den Ländern des Südens kennt und seine Wertschätzung immer wieder öffentlich gemacht hat", betonte Huber.

Das kommende Jahrzehnt werde immense Herausforderungen bringen: "Wie schaffen wir eine Welt, in der Menschen auch auf dem afrikanischen Kontinent ein gutes Leben führen können? Wie regeln wir Asyl- und Migrationsfragen in einer Weise, die sich mit unserem christlichen Menschenbild vereinbaren lässt? Und wie können wir so leben, dass unsere Erde auch unseren Enkeln – mit Papst Franziskus gesprochen – noch ein gemeinsames Haus ist?"

Angesichts globaler Fragen sei das Entwicklungsministerium zu einem der wichtigsten Ministerien geworden, auch wenn dieser Tatsache im politischen Tagesgeschäft viel zu selten Rechnung getragen würde. "Nun wird es wichtig sein, dass dieses Ministerium nicht von Sicherheits- und Verteidigungsfragen dominiert wird, sondern weiterhin auf Entwicklung und Wohl der Menschen in den Ländern des Südens ausgerichtet bleibt", sagte Huber. 

­