46deb38de9d392027741bedc1a5261f0_w1170_h600_cp missio München - Das neue missio magazin: Textilindustrie in Äthiopien

Seit Jahren lassen Marken wie Adidas, Nike und Calvin Klein ihre Kleidung in Asien produzieren. Doch weil die Löhne in Ländern wie Vietnam steigen, wandert die Textilindustrie nach Afrika. In Äthiopien haben sie einen idealen Standort gefunden. Die Titelreportage des missio magazins 1/2019 beschreibt die Auswirkungen dieser "schönen neuen Fabrikwelt" auf die Menschen in dem ostafrikanischen Land. Außerdem im neuen Heft: Berichte und Reportagen aus den Philippinen, Indien, Togo und Simbabwe.

Für ihre Reportage "Nächster Halt: Afrika" über die boomende Textilindustrie in Äthiopien besuchte missio-magazin-Redakteurin Steffi Seyferth zusammen mit dem Fotografen Jörg Böthling den "Hawassa Industrial Park", den größten Industriepark des Landes. Mit chinesischer Hilfe entstanden hier moderne Hallen, die nur an ausländische Firmen vermietet werden. Die äthiopische Regierung will über die Textilbranche schnell viele Arbeitsplätze schaffen und das Land in ein neues Zeitalter katapultieren. Doch was bringt das den Menschen im Land?

Hoffnung für Straßenkinder auf den Philippinen

In der zweiten Reportage "Der Traum von einer Zukunft" nehmen Redakteurin Antje Pöhner und der Fotograf Fritz Stark die Leser mit auf die Philippinen. Zehntausende Straßenkinder kämpfen dort täglich ums Überleben. Eine Chance auf eine Zukunft hat kaum eines von ihnen. Das katholische Kuya Center in Metro Manila will das ändern. Es bietet den Kindern ein echtes Zuhause. Kuya heißt übersetzt "Großer Bruder".

Außerdem im Heft 1/2019: Ein Bericht von missio-Bildungsreferent Bernd Ziegler über seine Reise mit Schülern des Gymnasiums Schäftlarn zu einer Schule nach Indien, Porträts zweier junger Äthiopier, die vor der Politik in ihrer Heimat nach Deutschland geflohen sind und ein Gastbeitrag von Autor Volker Seitz über den Einfluss Chinas auf Afrika. Zudem spricht der Psychologe und Traumatherapeut Jan Ilhan Kizilhan über seine Arbeit mit Überlebenden aus Konfliktregionen. Wie können die Opfer von Krieg und Gewalt ihre schrecklichen Erlebnisse verarbeiten und wieder ein normales Leben führen? Warum ist der Mensch überhaupt dazu in der Lage, anderen ein Leid zuzufügen? Was machte die Taten des "IS" besonders?

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Foto: missio/Jörg Böthling

 

 

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