Ausschreibung des Katholischen Preises gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2019

Die Deutsche Bischofskonferenz vergibt im Jahr 2019 zum dritten Mal den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Damit will sie ein klares Zeichen setzten: "Hass und Hetze widersprechen der christlichen Botschaft. Wer Ressentiments schürt, legt die Axt an die Grundlagen unserer Gesellschaft“, betont der Vorsitzende der Preisjury, der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße.

Mit dem Preis sollen Personen, Gruppen oder Organisationen ausgezeichnet werden, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus engagieren oder sich prägend an ökumenischen beziehungsweise gesellschaftlichen Initiativen beteiligen. "Die Debatten zum Thema Migration sind derzeit von Ängsten und Vorbehalten geprägt. Dabei geraten die vielen Beispiele eines guten Miteinanders allzu leicht aus dem Blickfeld. Den zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich unermüdlich für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft einsetzen, möchten wir den Rücken stärken. Gleichzeitig wollen wir alle Christen ermutigen, gegen menschenfeindliche Tendenzen und für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft einzustehen", sagt Erzbischof Heße.

Personen, Gruppen oder Initiativen können sich entweder selbst um den Preis bewerben oder vorgeschlagen werden. Bewerbungen oder Vorschläge können bis 15. Januar 2019 per E-Mail an das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz eingesendet werden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Die Preisverleihung wird im Sommer 2019 in Essen stattfinden. Von dort stammte auch der Gewinner der Preisausschreibung 2017: "Sach wat! Tacheles für Toleranz". Das von Mitarbeitern des Diözesan-Caritasverbands Essen initiierte Zivilcourage-Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf der Basis des christlichen Menschenbildes innovative Strategien gegen fremdenfeindliche Parolen zu entwickeln.

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