Überschwemmung Malawi; Bildquelle: Malawische Bichofskonferenz/missio

Die malawische Bischofskonferenz hat sich mit einem dringenden Hilfsappell an missio gewandt. Insbesondere der Süden Malawis ist von katastrophalen Überschwemmungen betroffen. Seit Ende Januar hat es in dem ostafrikanischen Land heftig und anhaltend geregnet. Zudem ist der Tropensturm Idai mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde über das Land gefegt. In weiten Teilen des südöstlichen Afrikas kam es im Anschluss zu verheerenden Überflutungen.

"In Malawi sowie in den angrenzenden Ländern Mosambik und Simbabwe sind mittlerweile Hunderte Menschen ums Leben gekommen. Die Rettungs- und Sucharbeiten dauern noch an. Unter den immensen Überschwemmungen leiden allein in Malawi rund eine halbe Million Menschen. Betroffen ist vor allem die ärmere Bevölkerung, die ohnehin täglich ums Überleben kämpfen muss", schreibt Erzbischof Thomas Msusa, Vorsitzender der Bischofskonferenz von Malawi. Wenige Wochen vor der Erntezeit, die meist Anfang April beginnt, sind die Felder der Menschen verwüstet. Viele Dörfer – darunter auch kirchliche Einrichtungen – sind komplett zerstört, mehr als 80.000 haben ihr Zuhause verloren. Es fehlt an Unterkünften und Kleidung, aber auch an Nahrung und Medikamenten. Viele sind in dem Chaos nach dem Durchzug des Zyklons Idai von ihren Familienangehörigen getrennt worden.

Die Wetterlage ist weiterhin bedrohlich. Es muss nach wie vor mit heftigen Regenfällen gerechnet werden. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist immer noch unklar. Aber schon jetzt befindet sich das Land in der größten humanitären Krise, die es in der jüngeren Vergangenheit erlebt hat.

missio München steht in Kontakt mit seinen Projektpartnern in der Region. Die Naturkatastrophe stellt die Menschen vor Ort vor existenzielle Probleme. Die Kirche in Malawi, Mosambik und Simbabwe braucht unsere Hilfe, um den Opfern beizustehen.

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In einer Gedenkfeier hat missio München jetzt der Opfer des Zyklons Idai in Malawi, Simbabwe und Mosambik gedacht. Zur Nachricht>>

Bild: Malawische Bischofskonferenz/missio

 

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