missio Muenchen Jahresbericht 2019

missio München hat im vergangenen Jahr 920 Projekte mit 11.795.357,36 Euro gefördert. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2019 hervor. Mehr als die Hälfte der Summe floss erneut an Länder in Afrika. Insgesamt engagierte sich das Hilfswerk in 51 Ländern. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber dankt allen Unterstützern: "Unsere Arbeit wäre nicht möglich ohne unsere Spender und Förderer. Gerade jetzt in der Corona-Krise zeigt sich, dass unsere Unterstützer weiterhin an unserer Seite sind – obwohl auch in Deutschland die Situation für viele nicht einfach ist. Ich bin zuversichtlich, dass sich das weltkirchliche Netzwerk auch in der Krise als tragfähig erweist."

Der Vorsitzende des Zentralrates von missio München, Kardinal Reinhard Marx, betont im Vorwort des aktuellen Jahresberichts: "Als Internationales Katholisches Missionswerk in Bayern und in der Diözese Speyer fördert missio das Wirken der Ortskirchen in Afrika, Asien und Ozeanien, damit die Menschen in aller Welt eine Zukunft haben. Da wird eine Basis geschaffen, die auch in Zeiten der Veränderung tragen kann. Dies geschieht aus dem gemeinsamen Glauben heraus, aus einer Verbundenheit, die uns als weltweite Familie Gottes in der Kirche trägt und die stärker ist als alle Sorgen der Gegenwart. So entfaltet sich in gemeinsamer Verantwortung aus dem Glauben an Gott die eine Menschheitsfamilie an den unterschiedlichsten Orten."

In Afrika ging 2019 die größte Summe mit 1.117.909,81 Euro wie bereits in den Vorjahren nach Burkina Faso. Nach Indien inklusive der Bundesstaaten im Nordosten, der Beispielregion der missio-Kampagne im Monat der Weltmission 2019, flossen 1.890.670,46 Euro. Auf den Philippinen erhielten Projektpartner 584.251,31 Euro. In ganz Asien wurden Projekte mit 3.431.143,99 Euro gefördert. In Ozeanien hat Papua-Neuguinea mit 66.100,00 Euro die größte Fördersumme erhalten.

Sowohl die missio-Partner vor Ort als auch das jährlich verliehene Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI) bürgen dafür, dass die missio-Spenden dort ankommen, wo sie am nötigsten sind. Das DZI-Siegel belegt unter anderem, dass missio München mit den anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht, transparent arbeitet und sparsam wirtschaftet.

 

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