259f610858bbd35f41c89c3e0e365f9c_w1170_h600_cp missio München - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember – missio München: „Betroffene nicht aus Gesellschaft ausschließen!“

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am Freitag (3. Dezember) fordert missio München eine bessere Integration von betroffenen Kindern und Jugendlichen und deren Familien. "Vor allem in vielen Ländern Afrikas und Asiens stehen Mädchen und Jungen mit Behinderung am Rand der Gemeinschaft, werden nicht akzeptiert und oft sogar versteckt", informiert missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Uns ist es wichtig, gerade diesen Kindern die Chance auf ein würdevolles und selbstständiges Leben zu ermöglichen. Sie sind wie wir ein Abbild Gottes. Von daher ist es unsere Aufgabe, miteinander und füreinander integrativ zu wirken! Betroffene dürfen nicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden!"

Für eine bessere Integration von Kindern mit Behinderung arbeitet das internationale katholische Hilfswerk eng mit dem Rehabilitationsprojekt "Simama" in der Stadt Mbeya im südlichen Hochland von Tansania zusammen. Geleitet wird das Projekt von Priester Furaha Aggrey Ntasamaye. Gemeinsam mit einem Team aus Ärzten, Physiotherapeuten und Sozialbetreuern kümmert er sich in mittlerweile vier Rehabilitationszentren um mehr als 400 Kinder mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung. Die Kinder werden in den Zentren ärztlich versorgt und in ihrer Entwicklung ganzheitlich gefördert.

Perspektiven für eine selbstbestimmte Zukunft

"Wir müssen miterleben, dass vor allem Kinder mit Behinderung von der eigenen Familie versteckt oder verstoßen werden. Wir können nachvollziehen, wenn Eltern behinderter Kinder mit ihrem Schicksal hadern – aber wir wollen das nicht hinnehmen", betont missio-Partner Ntasamaye. Sein Ziel ist es, die Potenziale der Kinder zu entfalten und ihnen trotz aller Widrigkeiten Perspektiven einer teilhabenden und selbstbestimmten Zukunft aufzuzeigen. Dank des Engagements von "Simama" gibt es in Mbeya mittlerweile sechs Schulen mit Inklusionsklassen. Zudem arbeitet das Projekt eng mit einem Ausbildungsbetrieb zusammen.

>> Weitere Informationen zum Simama-Projekt in Tansania finden Sie hier

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