New Delhi, India: Covid-19-Patienten auf einer Isolierungsstation

"Die Appelle, die uns derzeit aus Indien erreichen, beunruhigen mich zutiefst: Der jüngste Anstieg der Corona-Fälle trifft auf ein Gesundheitssystem, das überhaupt nicht dafür gewappnet ist", mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. Angesichts der dramatischen Situation in Indien hat missio München ein zusätzliches Nothilfepaket in Höhe von knapp 200.000 Euro organisiert. "Unsere Projektpartnerinnen und –partner haben uns dringend um unsere Gebete und um schnelle Hilfe gebeten, um die Menschen in den Slums und ländlichen Gebieten mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen zu können."

Das internationale katholische Missionswerk steht in engem Kontakt mit seinen Projektpartnerinnen und –partnern. In den vergangenen Tagen erreichten missio München vermehrt erschreckende Lageberichte aus Indien. Zuletzt musste der missio-Präsident der Kirche im Bundesstaat Gujarat kondolieren. Dort waren innerhalb von 24 Stunden fünf Priester an Covid gestorben.

Schwester Nirmalinia Nazareth, die Ordensoberin der Apostolic Carmel Sisters in Indien, berichtet erschüttert von bereits vier Todesfällen unter den Schwestern in verschiedenen Konventen des Landes. Die Schwestern, die nicht an Covid 19 erkrankt sind, tun in der Zwischenzeit alles, um den Menschen zu helfen. "Die Leute in den Slums hungern!", schreibt sie in einer Nachricht an missio München. "Durch den erneuten kompletten Lockdown haben die meisten Menschen in den Armenvierteln erneut ihre Arbeit verloren, sie haben kein Geld, um sich Essen zu kaufen." Schwester Nirmalini hat mit ihren Mitschwestern kostenlose Essens- und Medikamentenausgaben für für die Ärmsten organisiert.

5 2021 Schwester Nirmalini zur Corona Lage in Indien
Unsere Projektpartnerin Schwester Nirmalini Nazareth aus Indien schildert hier in einem Video auf unserem Youtube-Kanal die aktuelle dramatische Lage in Ihrer Heimat >>


 "Corona-Problematik verschlimmert ohnehin desaströse Situation"

In kleinen Städten ist die ärztliche Versorgung nach wie vor unzureichend, auf den Dörfern fehlt sie teils komplett. "In den Großstädten haben auch schon vor der Corona-Pandemie ganze Familien in den Straßenzügen campiert, um ein Bett in einer der Kliniken zu ergattern", berichtet missio-Präsident Monsignore Huber. "Die Corona-Problematik verschlimmert diese ohnehin schon desaströse Situation. In Indien gibt es Weltklasse-Medizin, die sich aber nicht armen Patienten verantwortlich fühlt. Zu diesen zählen aber nach wie vor ein beträchtlicher Teil der 1,3 Milliarden Menschen in Indien. Für sie war und ist die Lage verheerend."

Projektpartner kritisiert jüngste Politik

missio-Projektpartner Pater Chandran Riymonds fasst die Situation in einer E-Mail an missio München zusammen: "Indien war nicht auf diese Situation vorbereitet. Die Zentralregierung und die Regierungen der Bundestaaten haben in den vergangenen Tagen ihr Bestes gegeben. Aber Krankenbetten, Sauerstoff und Medikamente fehlen. Die Krankenhäuser können nur noch eine begrenzte Anzahl an Patienten aufnehmen."

Dass in fünf Bundesstaaten jüngst noch Wahlkampagnen mit großen Menschenansammlungen abgehalten wurden hält Pater Chandran Riymonds für "unverantwortlich". "Zugleich wird hier in Indien immer noch diskutiert, ob Impfstoffe kostenlos sein sollen oder nicht, und wenn nicht, wieviel sie kosten sollen", berichtet der Priester. In seiner E-Mail bittet er missio München um Unterstützung für Corona-Hilfe für die ländliche Bevölkerung in der Region um die am Ganges liegende Großstadt Varanasi im Bundesstaat Uttar Pradesh.

Monsignore Huber: Stehen solidarisch an Seite der indischen Partner 

"Gerade auch zu Beginn der Corona-Pandemie haben wir viele Solidaritätsbekundungen seitens unserer Projektpartner erhalten", betont Monsignore Huber. "Viele Priester und Ordensleute haben uns und unsere Spenderinnen und Spender in ihr Gebet eingeschlossen. Jetzt, angesichts der desaströsen Lage beten wir für sie und stehen solidarisch an ihrer Seite."

5 2021 Corona Nothilfe Indien Nirmalinimissio München hilft bei der Finanzierung verschiedener Corona-Projekte in Indien. Um den Projektpartnerinnen und –partnern in der akuten Notlage zur Seite zu stehen, hat misso München gemeinsam mit der Erzdiözese München und Freising, dem Erzbistum Köln und Sternstunden e.V., der Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, eine zusätzliche Corona-Indien-Nothilfe von knapp 200.000 Euro in die Wege geleitet. Unterstützt werden damit unter anderem die Ausstattung dreier katholischer Krankenhäuser in den Diözesen Ajmer, Allahabad und Jhansi mit Beatmungs- und Lüftungsgeräten sowie Sauerstoffkonzentratoren, Familien von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen des Gesundheitsnetzwerks „Catholic Health Association of India“ (CHAI), Medizin-Kits für  Covid-Betroffene im Distrikt Varanasi und die Essens- und Medikamentenausgabe der Apostolic Carmel Sisters in Bangalore.
Hier finden Sie den Überblick über unsere Corona-Hilfsprojekte >>


Unterstützen Sie unsere Nothilfeprojekte in Indien! Herzlichen Dank! 

UNSERE BANKVERBINDUNG: 
missio München
Stichwort: Corona-Nothilfe Indien
IBAN: DE96 7509 0300 0800 0800 04
BIC: GENODEF1M05
LIGA Bank
Paypal: @missiomuenchen

Bitte geben Sie einen Spendenbetrag ein. Der Mindestbetrag beträgt 5 €

Ungültige Eingabe

Ich werde missio-Förderer und spende regelmäßig:

Bitte wählen Sie einen Zeitraum


Hinweis: Dauerspenden sind jederzeit und mit sofortiger Wirkung kündbar. Vorausbezahlte Beiträge werden auf Wunsch zurückerstattet.

Ungültige Eingabe

Ihre Adressdaten

Bitte teilen Sie uns die Anrede mit.

Ungültige Eingabe

Bitte geben Sie Ihren Vornamen an.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Bitte geben Sie die Strasse mit Hausnummer ein.

Bitte geben Sie die PLZ ein.

Bitte geben Sie den Ort ein.

Bitte geben Sie das Land an

Bitte geben Sie die Emailadresse korrekt ein.

Ungültige Eingabe

Bitte wählen Sie eine Zahlungsart

Bitte geben Sie eine gültige IBAN ein.

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Bitte geben Sie die korrekte Kreditkartennummer ein

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Auf der Kartenrückseite finden Sie Ihre 16-stellige Kreditkartennummer und 3 weitere Ziffern am Ende. Diese 3-stellige Zahl ist die Prüfziffer.

Ungültige Eingabe

Ohne Zustimmung können wir Ihre Spende nicht bearbeiten.

dass meine Angaben aus dem Spendenformular zur Bearbeitung meiner Spende erhoben und verarbeitet werden. Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! widerrufen. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ungültige Eingabe

­