63ef58ca4af4cffc58191f6869a16c2a_w1170_h600_cp missio München - "Frauen und Mädchen dürfen keine Handelsware sein"

Internationaler Frauentag – Zum Internationalen Frauentag am Mittwoch (8. März) ruft missio München zum verstärkten Kampf gegen die Diskriminierung und den Missbrauch von Frauen auf. In vielen Regionen der Welt werden Frauen und Mädchen als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, zwangsweise verheiratet oder in die Prostitution verkauft. "Es darf nicht sein, dass Frauen und Mädchen als Handelsware missbraucht werden", sagt missio-München-Präsident Monsignore Wolfgang Huber, der sich im Februar in Burkina Faso über die Situation der Frauen in dem westafrikanischen Land informierte.

"Wir versuchen in unseren Projekten, gemeinsam mit unseren Partnern benachteiligte Frauen weltweit zu stärken, um ihnen ein Leben in Würde und Gleichberechtigung zu ermöglichen", betont der missio-Präsident.

Menschen einen Ausweg bieten

Schwester Yvonne Clémence Bambara von den "Schwestern vom Guten Hirten" leitet ein Zentrum für in Not geratene Frauen in Bobo-Dioulasso, der zweitgrößten Stadt in Burkina Faso. "Viele Familien sind arm und verkaufen ihre eigenen Kinder, um an Geld zu kommen", sagt Schwester Yvonne. "Wir müssen versuchen, diesen Menschen einen Ausweg zu bieten." Durch Schulbildung, Berufsausbildung und mit kleinen Krediten sollen sie in die Lage kommen, ein eigenständiges Leben zu führen.

missio bietet im Rahmen der Aktion Furchtlos ein Aktionspaket an, das bei Pfarrfesten, diözesanen Veranstaltungen oder auch in Schulen eingesetzt werden kann. Darin enthalten sind neben Informationsmaterialien zum Thema Frauenrechte unter anderem auch "Furcht-Lose" und ein besonderes Wurfspiel unter dem Motto "Herzen werfen – Gewalt abräumen".

Alle Informationen zur Aktion Furchtlos und Porträts von mutigen missio-Partnerinnen finden Sie HIER>>

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